Freitag, 26. Dezember 2008

1. und 2. Weihnachtsfeiertag

Nachdem der heilige Abend für alle sehr spät endete, war Ruben (leider) bereits kurz nach sieben wieder auf den Beinen. Da die Mama um neun noch einen Zahnarzttermin hatte, mussten wir aber sowieso aufstehen, was es aber nicht wirklich leichter machte. Auf dem Weg zum Zahnarzt habe ich dann noch schnell die passenden Batterien für das Fernlenkauto besorgt, die der Weihnachtsmann irgendwie vergessen hatte ;-). Danach ging es auch bald nach Nossen, da dort Oma und Opa mit dem Mittagessen auf uns warteten. Gleich zu Anfang gab es noch jede menge Geschenke, die der Weihnachtsmann doch noch für Ruben abgegeben hatte. Jede Menge Polizeiautos, ein paar Klamotten, ein Lego-Polizeimotorrad und jede Menge Süßkram.

Zum Mittag gab es lecker Flugente vom Bauern mit Klößen (die leicht matschig, aber destotrotz lecker waren), die Ruben allerdings weitgehend verschmähte. Er war schon wieder reichlich müde, wollte aber lieber mit Cousine Vanessa spielen anstatt Mittagsschlaf zu machen. Dieser wurde dann jedoch von Seiten der Erwachsenen angeordnet. Leider spielte Ruben mal wieder verrückt und wollte partout nicht schlafen. Erst nach mehrmaligem Schimpfen und ca. 45 min. schmollen im Bad schlief er dann halb drei endlich ein (ins Bett waren wir aber bereits um eins gegangen.)

Um drei sollte es Kaffeetrinken geben, also schlichen Papa und ich leise aus dem "Penthouse" nach unten und ließen Ruben schlafen, denn den Schlaf hatte er wirklich nötig. Erst gegen halb fünf erwachte er und spielte dann lange mit Vanessa und Opa. Durch den nachmittagsschlaf war es auch wirklich sehr entspannt, daher durfte er auch nachdem wir 20 Uhr daheim ankamen noch ein halbes Stündchen spielen. Dreiviertel neun lag er dann im Bett und schlief natürlich schnell ein.

Heute nun war Ruben erst um acht wach und ließ Mama und Papa noch bis halb zehn schlafen. Da wir wussten, dass es bei Oma und Opa in Dresden auch wieder lecker essen geben sollte, haben wir zum Frühstück alle drei nur Cornflakes geschnorpst und danach ist Ruben mit Papa in seinem Zimmer verschwunden zum Lego spielen. Die Zeit habe ich dann zum lesen genutzt und es war viel zeit, weil wir erst halb eins bei Oma und Opa erwartet wurden.

Erstaunlicherweise war das essen bei unserer Ankunft fast fertig (das ist sonst nie der Fall ;-) ) und so konnten wie uns beizeiten gemeinsam an den Tisch setzen. Es gab gaaanz leckeres English Roastbeef mit Rosenkohl und Meerettichsauce, dazu je nach Wunsch Yorkshire Pudding (den mag ich nicht wirklich) oder Kartoffeln. Ruben hielt sich dann lieber an Kartoffeln und Erbsen, da ihm das Fleisch etwas zu scharf war. Letztes Jahr hatte er es ungerührt verspeist. naja, so ändern sich Geschmäcker.

Als der Räuber mit essen fertig war wollte er FREIWILLIG! schlafen gehen, was wir ihm natürlich nicht verwehrten und so schlief er dann eine reichliche Stunde bei Oma im Bett. Das fand zwar der Opa nicht so wirklich toll (vor allem wegen der Katzenhaare - er hat da eine Allergie) aber er hatte gegen Oma keine Chance. Nach dem Aufwachen spielten wir alle gemeinsam mit Omas Murmeln quer durchs Wohnzimmer und schauten später noch "Der kleine Muck". Das fand Ruben allerdings nicht ganz so interessant, so stiefelte er währenddessen immer quer über uns Große drüber, was ihm aber riesigen Spaß machte. Danch gabs nur noch Kaffeetrinken und gegen halb sieben ging es heimwärts.

Ruben wollte gern daheim noch etwas spielen und da das gestern so gut geklappt hatte, haben wir es erlaubt, was sich jedoch als großer Fehler herausstellte. Als es dreiviertel acht dann ins Bett gehen sollte, drehte Ruben komplett durch. Er brüllte, weigerte sich mit Händen und Füßen gegen das Ausziehen und gegen das Schlafzeug anziehen. Kurz gesagt, er drehte vollkommen durch. Nach 20 min hatte ich die Nase voll und hab mich verkrümelt, während der Papa weitere 25 min. kämpfte, bis er das Kind soweit beruhigt hatte und ins Bett stecken konnte. So hab ich ihn echt noch NIE erlebt. Naja, das ist mir eine Lehre und die nächsten Tage werden wohl streng nach Plan laufen und er wird abends pünktlich nach dem Sandmann ins Bett verschwinden.

Kurz gesagt es war ein etwas anstrengenderes Weihnachten. Bilder gibt es leider keine, da ich die Kamera mal wieder vergessen hatte.

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Heiligabend

Endlich, der 24. Dezember und Ruben ist so aufgeregt wie noch nie. Bereits kurz vor acht (in unseren Augen eine arg unchristliche Zeit) kam der kleine Mann ins Schlafzimmer gestürzt und fragte wann wir endlich aufstehen würden, der Weihnachtsmann käme doch gleich. Etwas enttäuscht nahm er dann zur Kenntniss, dass der Weihnachtsmann doch erst am Nachmittag käme, aber er ließ sich dann gut mit spielen ablenken. Pünktlich halb zwölf stand dann das Mittagessen auf dem Tisch und Ruben lag kurz nach Zwölf im Bett, wollte aber nicht so recht Mittagsschlaf machen. Erst nach mehrmaligen Ermahnen (das letzte mal kurz vor eins) war dann endlich Ruhe. Damit wir pünktlich bei Oma und Opa sein konnten, mussten wir den Racker dann aber halb drei wecken, was aber kaum Probleme machte.

Im Gegenteil. Quietschfidel sprang er durch die Wohnung und konnte es kaum erwarten, endlich im Auto zu sitzen. Also beeilten wir uns dementsprechend und waren gegen virtel vier bei Oma und Opa in Dresden, wo wir bisher jeden Heiligabend verbracht haben. Es gab dann für alle lecker Plätzchen, Stollen und Bienenstich und Ruben fragte immer wieder, wann denn der Weihnachtsmann endlich käme. Doch erstaunlicherweise ließ er sich immer wieder vertrösten und spielte hingebungsvoll mit seiner Tante Tine, bis es gegen halb fünf plötzlich klingelte.


Wie von der Tarantel gestochen sprang Ruben auf und rannte zur Tür. Dort stand ein riesiger blauer Weihnachtssack, doch der Weihnachtsmann selbst hatte sich schon wieder auf den Weg zu den vielen anderen Kindern gemacht. Gemeinsam mit der Oma bewies unser Kind große Stärke und schleppte den großen Sack ins Wohnzimmer, wo auch noch weitere Geschenke plötzlich unterm Baum lagen. ;-)


Unter großem Jubel und mit großer Aufregung ging es dann ans verteilen und auspacken der vielen Geschenke. Das Highlight war natürlich, die heißersehnte Lego-Polizeistation (bzw. Polizeikastration - wie Ruben immer zu sagen pflegt) und der Papa musste sich nachdem alles ausgepackt war auch gleich ans Aufbauen derselbigen machen. Genauso geliebt war das Werkzeug mit einem Akkuschrauber, die sich auch richtig dreht. Weiter gab es Puzzle, ein Memory, einen Hummer mit fernbedienung und einen klitzekleinen blauen Wal, der lustig leuchtet. Diesen hat Ruben auch gleich in sein Herz geschlossen und wollte ihn nicht mehr hergeben. Erst nach einem späten Abendessen (Würtchen und Kartoffelsalat) und nachdem alles Lego verbaut war, ging es (halb elf) nach Hause. 23 Uhr lag dann der Räuber totmüde, aber glücklich in seinem Bettchen.

Sonntag, 21. Dezember 2008

Letztes Adventwochenende

Nun ist das letzte Adventwochenende angebrochen und wir haben viel vorgehabt.

Samstag ging es kurzfristig nach Nossen zu Oma und Opa zum Kaffeetrinken. Ruben wollte wie immer mit Vanessa spielen, die jedoch nicht so richtige Lust hatte und sich erst relativ spät überzeugen ließ, ihr Zimmer zu verlassen. Dann jedoch wurde es für alle ein schöner nachmittag, auch wenn Ruben, aufgrund fehlendem Mittagsschlafes einige "Aussetzer" hatte, die weniger schön waren. Ich war am Abend ganz schön genervt. *zugeb* Eigentlich wollten wir ja unseren Weihnachtsbaum gleich mitnehmen, da der aber mit uns dreien nicht mehr ins Auto gepasst hätte, wurde uns vom Opa ein Lieferservice vorgeschlagen, den wir dann auch dankend annahmen.

Also klingelte es pünktlich halb neun am Sonntag morgen an der Tür und Opa samt Weihnachtsbaum standen vor der Tür. Noch vorm Frühstück (ja, wir waren wieder etwas spät dran), wurde der Baum schnell noch in den Ständer gezwängt und Ruben wollte am liebsten sofort die Lichter anbringen. Wir konnten ihn kaum bremsen und so durfte die Mama nur ganz kurz frühstücken und stürzte sich schon kurz vor zehn in die Weihnachstbaumschmmückaktion mit Ruben und später auch Papa. Innerhalb einer knappen Stunde haben wir den ersten Weihnachtsbaum, den wir besitzen wunderschön geschmückt. Ruben war mit Feuereifer dabei, leider kostete dieser Eifer auch zwei Kugeln das Leben, aber was solls. Es hat Spaß gemacht und das Ergebnis kann sich sehen lasen, auch wenn der Baum keine echte Kerzen aufweist. Ich hatte vergessen Kerzenhalter für den Baum zu kaufen und die Kerzen natürlich auch vergessen.


Nachmittags ging es dann zu Oma und Opa nach Dresden zum Kaffeetrinken und Plätzchen verputzen. Ruben spielte hingebungsvoll mit den Tieren und baute Ställe und Zäune, damit die Pferdchen auch was zum wohnen hatten. Abends lag er dann ziemlich kaputt im Bett, es war ein anstrengendes Wochenende für ihn, aber Weihnachten wird sicher auch so anstrengend werden.

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Tropical Islands

Nachdem wir ja bereits vor eineinhalb Jahren einmal an einem Besuch des Tropical Islands gescheitert waren (damals landeten wir ca. 30 km zuvor auf dem Standstreifen der Autobahn mit einer Panne und kamen nicht mehr weiter) hatten wir heute dieses Projekt erneut in Angriff genommen. Und... wir sind angekommen. Gegen halb zehn fuhren wir los, mussten dann allerdings bei Radeburg noch einmal umkehren, da Mama ihren Badeanzug vergessen hatte. Ich werd halt doch langsam alt. Also fuhren wir mit Verspätung erst gegen halb zwölf auf den Parkplatz der ehemaligen Cargolifterhalle in Krausnick. Leider war es so neblig, dass man die Halle erst kurz vorher sah. Normalerweise ist sie bereits auf der Autobahn zu sehen.


Ruben war furchtbar aufgeregt und staunte über die gewaltigen Ausmaße (immerhin ist die Halle schlappe 107 m hoch) und fragte immer wieder wann wir denn endlich zum Wasser kommen. Drinnen empfing uns gleich tropisches Flair mit 26°C Lufttemperatur, Palmen und anderen exotischen Pflanzen. Wir haben auch gleich ein paar Schildkröten und Fische entdeckt. (Da die Batterien der Kamera leider nicht aufgeladen waren, gibts nur wenige Bilder). Wir entschieden, uns an der Südsee niederzulassen, weil dort laut Plan ein großes Kinderbecken sein sollte und wir wurden nicht enttäuscht. An einem schönen Strand ergatterten wir drei der vielen freien Liegen (es war nicht sonderlich voll - gut für uns) und Ruben war nicht mehr zu halten. Kaum raus aus den Klamotten stürzte er sich ins Wasser, natürlich mussten Mama und Papa mit. Man läuft dort kurz über Sand, kommt dann an ein "Fußbecken" von ca. 1 m Breite und hat dann das wunderschöne und wirklich große Kinderbecken, mit Rutschen, Duschen und anderem Kurzweil für die Kleinen. Dadurch, dass der Boden rauh gefliest war, konnte man nicht ausrutschen, so ließen wir unseren Racker auch mal allein im Wasser und hatten unseren Spaß beim zuschauen.


Wir hatten unsere liebe Müh, ihn ab und an aus dem Wasser zu bekommen, damit wir mal etwas essen gehen konnten bzw. damit er sich aufwärmte. Wir wollten ja nicht riskieren, dass er noch krank wird. Also spielte er dazwischen im Sand und modderte fleißig dabei, was hier aber keinen störte. Gegen nachmittag sind wir dann noch lecker Eisessen gegangen, wobei Ruben, wie in letzter Zeit häufiger, das Eis verschmähte und nur die Waffel aß.

Gegen fünf sind wir dann langsam gen Ausgang und saßen kurz vor sechs Uhr im Auto. Länger konnten wir uns nicht leisten, da Ruben ja morgen wieder in den Kindergarten muss. Halb neun lag er endlich im Bett und schlief hundemüde sofort ein. ich denke, er wird ganz toll träumen.

Das Tropical islands können wir wirklich empfehlen. Auch wenn die Eintrittspreise doch recht teuer sind (25 € p.EW und 19,50 € pro Kind ab 4 Jahre) so hatten wir einen wundervollen, entspannten Tag, so dass wir wieder gut erholt in die nächste Zeit starten können. Es gibt so viel zu entdecken von der Südsee über die Lagune, der Rutschenturm und die diversen Restaurants. Wir waren heute sicher nicht das letzte mal da, auch wenn es öfter als 1-2 mal im jahr finanziell nicht drin sein wird.

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Elternweihnacht im Kindergarten

Heute war im Kindergarten in der Marienkäfergruppe Elternweihnachtsfeier. 15:30 Uhr sollte es losgehen und wir (Mama und Papa) waren natürlich pünktlich da. Mama bekam wieder Sonderbehandlung, das heißt, ich musste nicht auf den Ministühlen sitzen, sondern durfte meinen Hintern auf einen normalen Stuhl betten. Hat schon Vorteile mit dem dicken Bauch ;-)

Die gesamte Gruppe hatte ein kleines Programm einstudiert. Es wurde gesungen, getanzt und Gedichte aufgesagt. Ruben war bei allem erstaunlich textsicher (Sogar das Gedicht, das nur die Großen aufführte konnte er von Anfang bis Ende) und war auch beim Singen meist der Lauteste. *lach* Beim Tanzen hat er noch diverse Defizite, was ich aber nicht schlimm finde, Mama und Papa können es ja auch nicht. Die Gabe, sich alle Texte ganz schnell zu merken, die hat er von der Mama *stolzbin*


Nach dem Programm gab es dann Kaffee und die selbstgebackenen Plätzchen der Kinder, die wirklich sehr lecker waren. Alles in allem war es ein wundervoller Nachmittag und die Mama hat beim zusehen sogar ein zwei Tränchen verdrückt *zugeb*

Dienstag, 9. Dezember 2008

Striezelmarktbummel mit Mama und Oma

Jedes Jahr gehen Mama und Oma mindestens einmal ganz gemütlich zum Striezelmarktbummel und heute durfte Ruben das erste mal mit. Also holten wir gemeinsam nach dem Kindergarten um 15 Uhr die Oma von Arbeit ab und fuhren die 3 Stationen bis zum Rundkino mit der Bahn rein. Oma wollte Ruben eine Karusselfahrt spendieren, aber der kleine Racker wollte (vermutlich nach dem letzten Karusselerlebnis im Elbepark) partout auf keines der bunten Dinger steigen. Er stand nur faszniert daneben und staunte. Also bummelten wir weiter gemütlich über die Prager Straße. Leider ließ es sich nicht vermeieden, dass Ruben das McDoof entdeckte und wollte unbedingt Fleisch und Pommes (kurz gesagt ein HappyMeal mit Spielzeug), aber da wir ja ned ewig da drin sitzen wollten, gab es nur einen 9er ChickenMcNuggets und das dazugehörige Theater, da die böse Mama kein Spielzeug dazu hatte. Er ließ sich jedoch recht schnell besänftigen und bekam von einer Frau am Nachbartisch noch eine Eistüte geschenkt, die wir dann alle 3 gemeinsam aßen, da es für Ruben dann doch zuviel wurde.

An einem Erzgebirgsstand bekam die mama dann den "Nikolausi" von der Oma. Ich durfte mir einen Räuchermann aussuchen für meine Sammlung und entschied mich für den kleinen Pilzsammler. Später kamen dann noch hinzu ein Mini-Spielzeugmacher und für Ruben ein Schaffner. Die werden wir aber wohl erst Mittwoch einweihen können. Danach ging es schnurstracks zur Bühne, da der Weihnactsmann bereits da war und schöne Linder mit den Kindern sang. Ruben hockte auf Omas Schultern und war hin und weg vom geschehen da oben. Gesungen hat er dann erst später, aber er fands toll. Später gabs für Mama eine Pilzpfanne und Ruben und Oma teilten sich eine Bratwurst. Am liebsten hätte der Junior eine Ganze gehabt, aber ich hab ihm lieber noch die restlichen Nuggets gegeben. Man muss es ja nicht übertreiben.

Als wir fast schon auf dem heimweg waren (gegen halb sieben) haben wir noch kurz den Papa getroffen, der auf dem Weg zur Betriebsweihnachtsfeier war. Da war die Freude natürlich groß und ich befürchtete schon das Schlimmste, weil der Papa nicht mit heimkam, aber Ruben sah es erstaunlich gelassen und wollte lieber nochmal zum Riesenpflaumentoffel als weiter rumzustehen. Auf dem Weg erstand die Oma dann noch einen kleinen Pflaumentoffel, den Ruben mit strahlenden Augen entgegennahm und ihn nicht mehr hergab.

Gegen sieben waren wir dann bei Oma und Opa daheim, haben noch schnell einen Tee zum Aufwärmen getrunken und Ruben hat gespielt, bis wir uns kurz vor dreiviertel acht auf den Heimweg machten. Viertel neun lag der Racker totmüde im Bett und die Mama genauso müde auf der Couch.

Es war ein toller Nachmittag und vor allem wieder ein Nachmittag ohne nasse Hose und das obwohl wir nur einmal zwischendurch pullern waren. Es klappt! Juchuuu! *aufHolzklopf*

Samstag, 6. Dezember 2008

Nikolaustag

Endlich war heute der heißersehnte Nikolaustag. Ruben war gegen halb acht wach, traute sich aber noch nicht wirklich zu seinen Schuhen. Also kam er gegen acht erstmal dauerkuscheln zu Mama und Papa ins Bett. Aber nur, um uns gegen halb neun entgültig aus den Federn zu schmeißen. Zuerst ging es zu den heißgeliebten Adventskalendern bis ihm kurz darauf einfiel, dass ja Nikolaus war. Also stürzte er noch im Schlafi nach draußen. Zuerst fand er den neuen Thomas-Schlafi und den Schokiweihnachtsmann, stürzte sich dann aber mit noch größerer Begeisterung auf das Müllauto von Lego. (Das hatte die Mama irgendwie gar nicht beim Nikolaus bestellt *grinszuPapa*)



Noch vor dem Frühstück musste dann der erste Teil des Müllautos aufgebaut werden und nach dem schnell verschlungenen Brötchen hat er den Rest dann allein aufgebaut (nur mit ein wenig Hilfe). Das kann er schon supergut und seine Feinmotorik wird immer besser.


Leider war das Wetter mehr als beschi****, so dass an ein Rausgehen kaum zu denken war und wir den vormittag beim Legospielen und Biathlonschauen verbracht haben. Zum Mittagsschlaf wollte er dann unbedingt den neuen Schlafi anziehen. Da die Mama den aber gewaschen hatte und er noch nass war, ließ er sich doch überzeugen in Strumpfhosen und Pullover zu ratzen. Leider war es mal wieder ein arg kurzer Mittagsschlaf mit nur einer knappen Stunde. Wahrscheinlich lockte das neue Müllauto doch zu sehr. *lach*

Nach dem Kaffeetrinken, bei dem die ersten selbstgebackenen Plätzchen verputzt wurden, wagten wir uns doch in den Nieselregen um eine Runde auf dem Weihnachtsmarkt in Altkötzschenbroda zu drehen. Leider war dieser mehr als enttäuschend. Fast nur Fressbuden, dann ein paar Handschuh- und Mützenbuden und sonst nicht viel mehr. Klar dass Ruben bald keine Lust mehr hatte (die wenigen Kinderattraktionen waren völlig überlaufen) und anfing zu knietschen, weil es nicht nach seinem Kopf ging. Also stürzten Mama und Papa Glühwein und heiße Zitrone hinunter und es ging heimwärts. Der immerwährende Nieselregen machte die Sache nicht viel besser.

Weil der Papa in letzter Zeit immer gejammert hatte, dass er keine Schuhe mehr hat, sind wir dann noch zu Deichmann gefahren und haben nach Schuhen geschaut. Ruben saß derweil dort vorm Fernseher und schaute Sam der Feuerwehrmann und Thomas, ließ sich aber nach erfolgreichem Einkauf schnell dazu bewegen wieder heim zu fahren.

Das Schlafengehen war heute ohne große Probleme und Mama musste nur noch einmal reinschauen, weil Ruben doch noch Durst verspürte. Danach war Ruhe. Gut, nach der vielen Lauferei war er sicher auch müde. Und wieder ist ein Tag ohne nasse Hose zu ende gegangen. Der 6. in dieser Woche. Bin furchtbar stolz auf unsern Großen.

Freitag, 5. Dezember 2008

Wieder bei Eric

Da Anja nun wieder fleißig arbeiten geht, können wir uns nur noch Freitags treffen und das haben wir heute natürlich gleich wieder genutzt. Also ging es nach dem zeitigen Abholen aus dem KiGa um drei Uhr bereits Richtung Dresden. Ruben freute sich wie immer riesig und genauso gestaltete sich das Wiedersehen der beiden Jungs. Es gab stürmischen Jubel und ziemlich schnell verschwanden die beiden im Kinderzimmer.

Da Ruben aber dann doch der Hunger trieb (und der Appetit auf Mamas selbstgebackenen Apfelmuskuchen) machten wir Kaffee und quatschten dabei wie immer gemütlich. Nachdem Eric und Ruben ihren Kuchen und einige Plätzchen verdrückt hatten, ging es zu Fuß zum Weihnachtsmarkt im ElbePark. Das Kinderkarussel war für die beiden Großen ein Muss, die Mamas und Tessa schauten lieber zu. Das Karussel war leider ziemlich schnell und fuhr auch sehr lang, so das Ruben es dann bald nicht mehr lustig fand und partout rauswollte. Beim anhalten war er dann völlig aufgelöst, erholte sich aber schnell wieder. Ich denke, so schnell steigt er in kein Karussel mehr ein :-( . Dafür stiefelten wir dann zum ToysRus, wo es ein riesiges Dinobaby zu bestaunen gab. Das fraß Blätter, machte Geräusche und konnte die Augen und den Kopf bewegen. Natürlich wollten die Jungs das gleich kaufen, aber bei 350 € streiken unsere Gewissen und natürlich die Geldbörse. Anschauen ist erlaubt aber mehr nicht.

Auf dem Heimweg wollte Tessa dann auf keinen Fall im Kinderwagen sitzen, also musste Anja tragen und ich durfte den Wagen schieben (bissi üben schonmal *grins*). Wieder angekommen, wurde Thomas freudig begrüßt, der inzwischen von Arbeit gekommen war und die Jungs spielten friedlich Zoo bis zum Abendessen. Nach dem Sandmann und noch ein wenig Spielen ging es aber dann doch schnell heim, da ja Schuhe putzen angesagt war. Das klappte dann auch sehr gut und Ruben verschwand auch ohne großes Theater im Bett. Der Nikolaus sollte ja sehen, dass er lieb ist und Geschenke bringen. ;-) Warum kann Nikolaus nicht das ganze Jahr sein.

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Plätzchen backen

Nachdem bei mir heute ein termin kurzfristig wegfiel, konnte ich mich geradewegs endlich auf's Plätzchen backen stürzen. Gegen neun Uhr gings los und kurz vor vier war ich endlich fertig. Natürlich musste ich dann erstmal los, um Ruben aus dem Kindergarten zu holen. Da der Papa heute das Auto hatte, musste ich notgedrungen per Pedes dorthin marschieren.

Im KiGa wurde ich schon begrüßt mit der Frage, ob wir heute Plätzchen backen würden. da ich es Ruben versprochen hatte, war ich natürlich so clever gewesen und hatte einen Teig "aufgehoben" damit wir den dann gemeinsam ausstechen können. Auf dem Heimweg war Ruben kaum zu halten und wir machten nur kurz einen Stop, damit er ein Würstchen essen konnte. Das wurde ihm dann frecherweise an der Haltestelle von seinem Plüschhund "Tapsi" weggefuttert. Wir hatten dabei sehr viel Spaß.


Daheim angekommen gings gleich in die Küche an den Tisch wo dann mit Feuereifer geknetet, ausgestochen und genascht wurde. Hätte Ruben weniger Teig genascht, dann wäre es vermutlich ein Backblech mehr geworden *lach* Er war kaum zu halten. Kurz vor sechs waren wir dann soweit, die ersten Plätzchen zu verkosten. LECKER.


Leider gab's beim Schlafen gehen dann wieder Theater. Wir sind gerade dabei ihm abzugewöhnen, dass wir dann noch 5-10 mal abends reinkommen müssen. Momentan ist meist nach 3 mal Ruhe. Mal sehen wie es weitergeht. Ansonsten war der heutige tag der 4. in Folge ohne nasse Hose (wenn man von den zweimal einpullern beim Mittagsschlaf absieht) ES WIRD BESSER!

Sonntag, 30. November 2008

1. Adventswochenende - Weihnachtsmärkte

Nun ist es endlich da. Das erste Adventswochenende. Ruben ist schon die ganze Zeit ganz aufgeregt und fragt, wann er denn endlich das erste Türchen öffnen darf und ist dann immer ganz enttäuscht, wenn es heißt: Am Montag! Aber er läßt sich gut ablenken. Am Samstag beschlossen wir, als kleine Einstimmung sozusagen, das Dresdner Stadtzentrum samt Striezelmarkt unsicher zu machen. Clevererweise benutzten wir nicht das Auto, sondern, zu Rubens heller Begeisterung, die S-Bahn. So waren wir doch sehr entspannt recht schnell am Hauptbahnhof. Dort kamen wir natürlich nicht umhin, die große Vitrine mit den Modellzügen zu bewundern und wurden mal wieder 50 Cent los, damit die Dinger dann auch fuhren. (Bisher hatten wir immer Glück gehabt, dass ein anderer sein Geld reingesteckt hatte.) Dann ging es zu Fuß los Richtung Altmarkt, wo wir uns mit Anja, Thomas, Eric und Tessa treffen wollten. Ein schwerer Fehler, wie sich bald rausstellte.

Auf der Prager Straße hatte Ruben dann ganz urplötzlich großen Hunger, was nach einem Blick ins Schaufenster rechts von uns, dann auch klar war. Dort leuchtete ein riesengroßes gelbes M, also gabs kurz ein HappyMeal samt Zebra aus dem Trickfilm Madagaskar2. Gottseidank ließ sich der Herr recht schnell überreden weiterzugehen. Doch bereits kurz vor dem Altmarkt war es so voll, dass Ruben nicht mehr weitergehen wollte. Also rauf auf Papas Schultern und rein in die Menschenmassen. NIE WIEDER!!! Wir haben ewig gebraucht um die 4 anderen zu finden. Ruben hatte gute Aussicht, aber wir beiden Großen wurden arg geschubst gedrängelt und noch andere Sachen. Als wir uns endlich gefunden hatten kam gerade de Weihnachtsmann auf die Bühne. Leider konnte man ihn nur hören und nicht sehen, da sich vor der Bühne eher Jugendliche aufhielten und für Familien mit Kindern kein Platz mehr war. Also verzogen wir 3 Frauen uns bezeiten in die Altmarktgalerie, wo uns die Männer später folgten. Ein kurzer Abstecher ins dm und nach einer Toberunde für die Jungs verabschiedeten wir uns gegen halb sechs um zrück zum Bahnhof zu laufen. Auf dem Weg erstanden wir noch 2 Räuchermännel. Einen Wichtel für die Mama und den kleinen Maulwurf für Ruben. Kurz vor acht lag Ruben dann ohne Theater völlig breit im Bett.

Der Sonntag morgen begann sehr spät. Ruben erwachte erst dreiviertel neun. Da in Nossen Mittelalter-Weihnachtsmarkt sein sollte, luden wir uns zum Kaffee kurzerhand bei Steffens Eltern ein und fuhren um elf Uhr los. Der Markt selber war, gelinde gesagt niedlich und (mit 4 € pro Person) gerade noch bezahlbar. Leider war noch nicht wirklich was los und unser Kind wollte nicht länger als 1 Stunde dort bleiben *grummel* Das Schloß war ihm wohl nicht wirklich geheuer. Also gings zum Essen in ein Restaurant und dann gleich zu Oma und Opa. Dort hatte der Nikolaus einen (den vierten) Adventskalender für Ruben abgegeben und einen Bob-der-Baumeister-Pullover. Am besten waren jedoch Papas alte Auto, mit denen unser Kind hingebungsvoll spielte.

Leider machte sich der fehlende Mittagsschlaf recht schnell bemerkbar und neben einer nassen Hose (der 6. diese Woche) gab es viel Theater und Geschrei. Ruben wollte alles für sich und lies Vanessa links liegen. Was leider auch von den Schwiegereltern mit begünstigt wurde. naja Großeltern halt. :-(

Nachdem es dann zu stressig wurde, ging es um sechs Uhr gen Heimat, schnell noch in die Wanne und nach dem Sandmann gleich ins Bett. Ohne Theater war dann sehr schnell Ruhe und nun schauen wir, ob ich ihn morgen früh wieder wecken darf.

Wie immer hatten wir keine Kamera dabei. *schäm*

Dienstag, 25. November 2008

Der Bäcker und seine Autos

Heute nachmittag bin ich mit Ruben zu Annina und Emmi gefahren. Zum spielen und quatschen.

Auf dem Weg dahin kamen wir an einem der vielen Autohäuser vorbei und Ruben erzählte gleich, dass man da ja ein neues Auto kaufen könne. Nachdem ich meinte, dass unser Auto ja noch ganz toll sei, und wir keines bräuchten, berichtete er gleich, dass man ja nur dann ein neues Auto kaufen müsse, wenn man einen Unfall hätte. Sein letzter Satz dazu war: "Und wenn jemand anders nicht aufpasst, dann hat der einen Unfall und geht dann ein neues Auto kaufen beim Auto... Auto... AutoBÄCKER!"
Ich musste so sehr lachen, dass ein kleiner Zwischenstopp nötig war, um mich zu beruhigen. Es ist wirklich erfrischend, was für Worte die kleinen so raushauen können. Ich hoffe nur, dass wir nicht so schnell ein neues Auto beim Bäcker kaufen muss.

Samstag, 22. November 2008

1. Winterspaziergang




Freitag abend holte ich meine beiden Männer vom Bahnhof ab. Da es in Radeberg bereits den ganzen Tag heftig geschneit hatt, war selbst nach 30 min Autofahrt das Auto immernoch weiß und Ruben war hellauf begeistert, dass die Mama Schnee mitgebracht hatte. Daheim wurde mit den (sehr matschigen) Resten eine fröhliche Schneeballschlacht gestartet, die aber aufgrund des wenigen Schnees recht bald endete.

Umso aufgeregter startete Ruben dan in den Samstag morgen, als er sah, dass draußen ganz viel Schnee lag. Um acht hielt es uns dann nicht mehr in den Betten und nach einem kurzen Frühstück ging es nach draußen in die klirrend kalte Winterluft. Ruben war begeistert endlich seinen neuen Schneeanzug anziehen zu können und draußen wurde viel und ausgiebig mit Schnee gespielt. Entweder geworfen oder Abdrücke hinterlassen. Selbst die sonst so beängstigende Eisenbahnbrücke wurde von Ruben diesmal ignoriert.



Nach knapp 1,5 h Spaziergang waren wir dann alle völlig durchgefroren wieder zu Hause. Hoffentlich bleibt uns der Schnee noch etwas erhalten.

Mittwoch, 19. November 2008

Buß- und Bettag

Den heutigen Feiertag nahm mein Göttergatte gleich früh wortwörtlich. Er blieb bis knapp vor 11 uhr fein säuberlich im Bett liegen, während Mama sich um Ruben kümmern durfte. Dieser hatte erstaunlicherweise bis dreiviertel acht geschlafen und kurz nach halb neun stand ich auch auf. Wir haben dann zusammen das Wohnzimmer aufgeräumt und Späße gemacht. Nebenher wurde der Abwasch erledigt, Müll entsorft und Ruben startete einige erfolglose Versuche, seinen Vater aus dem Bett zu bekommen. Dadurch war am Vormittag nicht mehr viel zu wollen und nach einem leckeren Nudelmahl (Rubens Wunschessen) gegen halb zwölf verschwand der kleine Racker auch ohne großes Theater ins Bett und schlief gegen 20 nach 12 auch endlich ein.

Steffen, der ja bis 11 Uhr im Bett gelegen hatte, pflanzte sich prompt auf die Couch, machte sein Lieblingsspielzeug (TV) an und verschwand - ja wo auch - im Land der Träume. Ich hab mich dann mit nem Buch ins Bett verzogen bis Ruben gegen 14 Uhr meinte, ausgeschlafen zu haben. Steffen schlief natürlich wieder und immernoch und so beschlossen wir einen kurzfristigen Besuch bei Anja, Thomas, Eric und Tessa. Erstaunlicherweise ließ sich sogar der Papa dazu herab seinen Luxuskörper zu erheben und so saßen wir kurz vor 15 Uhr im Auto Richtung Dresden.

Bei Anja gab es dann erst einmal leckeren Kuchen und die ersten Plätzchen, die Ruben aber komplett verschmähte. Die Jungs verschwanden lieber ins Kinderzimmer zum spielen, so dass wir Großen in Ruhe quatschen konnten. Gegen vier gings dann per Auto zum nächsten Spielplatz (Auto deshalb, weil es bereits dunkel wurde und wir die Kids noch etwas toben lassen wollten). Leider übte sich Ruben dann wieder im meckern, bocken, heulen und und und, so dass es für uns etwas unentspannter war, während Eric lustig durch das Klettergerüst tobte und das Baumhaus erklomm. Ruben stand nur rum und heulte. Naja - typisch.



Kaum bei den Vieren angekommen, wechselte die Stimmung der Jungs aprubt. Ruben spielte seelenruhig, während Eric dann seine Trotzphase, wenn auch nicht gar so konsequent wie unser Kind, auslebte. Aber die beiden rauften sich schnell wieder zusammen und spielten bis zum Abendessen schön miteinander.

Leider gabs dann daheim ein Riesentheater, weil Ruben meinte, er müsse unbedingt noch spielen. Da aber das sandmännchen seine Runde bereits gedreht hatte und morgen wieder Kindergarten ist, haben die "doofen" Eltern darauf bestanden, dass es gleich ins Bett gehen sollte. Dementsprechend war die Laune unserer Kindes und es dauerte ziemlich lange bis er Ruhe gab. Schlußendlich entschuldigte er sich für seine Toberei und nach 1-2 Schlucken "leckerem Wassers" und ganz viel Drücken und Kussi geben liegt er nun schon lange im Bettchen und schläft selig. Hoffen wir dass es so bleibt.

Sonntag, 26. Oktober 2008

Wunderschöner Herbsttag



Heute begrüßte uns, nach 1 h längeren Schlafens durch die Zeitumstellung, ein strahlend blauer Himmel und die Herbstsonne, die alle Blätter zum Leuchten brachte. Damit wir diesen wunderschönen, und vielleicht letzten, Sonnentag so richtig geniessen konnten, habe ich meine beiden Männer nach dem verspäteten Frühstück nach draußen gelockt. Wir haben das Auto an der Baumwiese abgeparkt und sind gleich im Wald verschwunden. Ruben wollte am Anfang so gar nicht wirklich laufen und meinte immer wieder, dass er lange Spaziergänge nicht mag, aber da gab sich bald, nachdem er festgestellt hatte, dass er von Baumstümpfen hüpfen kann und dass das Moos darauf ganz kuschelig ist.



Dabei verschwanden immer mehr Tannenzapfen und Steine in den, von Mama wohlweislich mitgebrachten, Beutel. Er war vor Begeisterung kaum zu bremsen und auch die vielen Tintenkäfer die auf den Wegen rumkrabbelten wurden lange begutachtet und Mama musste immer wieder den Fotoapparat zücken.

Leider wollten meine Männer dann lieber daheim Mittagessen also ging es gegen halb zwölf zurück nach Hause. Dort gab es Pilze in Rahmsauce mit Reis, wobei Ruben sowohl die Pilze als auch die Sauce komplett verschmäht hat.

Nach dem Mittagsschlaf ging es nochmal kurz in den Garten, weil wir der Oma eine Kiste Kartoffeln versprochen hatten. Da es aber da schon dämmrig wurde, hielten wir uns nicht lange auf, lieferten die Kartoffeln ab und waren im dunkeln (es war erst um fünf) wieder zu Hause, wo der Papa und Ruben ausgiebig mit den Legoautos spielten.

Die ganz schlimmen Ausraster unseres Kindes haben wir momentan relativ gut im Griff, allerdings ist jetzt jeden Abend Theater beim ins Bett gehen, so dass er schon seit fast 1 Woche ohne Geschichte schlafen musste. Hoffentlich wird das auch bald besser.


Sonntag, 12. Oktober 2008

Urlaub mit Papa

Vom 6.10. an war Ruben mit Papa in Koserow auf Usedom. Für Ruben war es mehr oder weniger Urlaub. Urlaub vom Kindergarten und von Mama ;-). da ich nicht dabei war, kann ich auch nicht allzuviel über diese Woche erzählen.

Nur soviel. Der Papa war dort, um mit Charly-Opa und Onkel Axel weiter an der Ferienhütte zu bauen. Es wurde mit einem Mini-Bagger gebaggert, was Ruben sehr aufregend fand und die Kinder (Vanessa war auch dort) konnten seelenruhig den lieben langen Tag über in den riesigen Sandhaufen buddeln. Zwischendurch gab es auch kleine Ausflüge an den Strand und in Restaurants.

Bilder gibts natürlich auch:

Mittwoch, 10. September 2008

Zootag

Nachdem ich nun schon wieder eine Weile nichts mehr gepinselt habe, möchte ich das nachholen. Ruben ist seit Dienstag krank geschrieben. Verdacht auf Windpocken, aber es sind keine. Nur ein merkwürdiger Ausschlag, der bissi aussieht, als ob er grad in die Pupertät gekommen ist (naja, so benhemen tut er sich zumindest oft genug). Da es ihm supergut geht und das Wetter entsprechend war, haben wir es heute endlich mal wieder geschafft dem Dresdner Zoo einen Besuch abzustatten.

Gleich am Eingang wurden Fotos gemacht für die Jahreskarten und erstaunlicherweise ließ unser Kind das super über sich ergehen, obwohl er sonst nicht allzugern fotografiert wird. Und schon konnten wir mit dem altbekannten Rundgang beginnen. Erst zu den Elefanten, die gerade geduscht wurden, was Ruben sehr witzig fand, weiter zur alten Löwin, die immernoch einsam in ihrem alten Gehege rumliegt, und dann zu den beiden neuen Löwen, die sich gerade auf dem großen Felsen sonnten. Eigentlich wollten wir uns gern die Fütterung ansehen, die gleich anstand, aber unser Monster war, wie immer, nicht zu bremsen und wollte gleich weiter zum Krokodil, vorbei an den Erdmännchen und zum Höhepunkt des Tages, dem nagelneuen Giraffenhaus. Ruben fand es richtig schick, dass man den Giraffen quasi auf dem Kopf rumtanzen konnte und die beiden Schönheiten präsentierten sich auch in aller Pracht.

Am Spielplatz wollten wir uns einen kurzen Mittagsimbiss gönnen, aber das essen war leider furchtbar. Meine Nudeln haben nach nichts geschmeckt, dafür war der Käse zu salzig. Steffens Currywurst bestand aus ner einfachen Bratwurst mit Ketchup en masse und Currypulver drübergestreut und Ruben mochte seine, sonst so geliebten, Pommes auch nicht wirklich essen. Also stürzten wir uns schnell wieder ins Getümmel, besuchten die Affen (speziell die Orang-Utans, die wir endlich seit langer zeit wieder im Aussengehege bewundern konnten), die Esel, den Schneeleoparden und natürlich und schlussendlich die Pinguine. Dort war Ruben kaum wegzubekommen und seine Begeisterung kannte keine Grenzen. Leider war die gute Laune von ihm am Streichelzoo wie weggeblasen, da die dort stationierten schafe, ihn mit lautem Blöcken begrüßten, was unser Kind so gar nicht mochte. Auf Bildern findet er Schafe toll, aber wehe die leben und sind näher als 10 Meter an ihm dran. Ob wir diese Angst je aus ihm rausbekommen?

Zum Abschied vom Zoo gab es dieses mal einen Blauwal (nicht in Originalgröße) den er jetzt zu tausenden von Kuscheltieren auch jede Nacht mit ins Bett nehmen muss. *lach*

Am Nachmittag fielen wir noch in die Altmarktgalerie ein um ein Eis zu schlabbern und bissi bummeln zu gehen. Der Wal hatte dann gleich seine Wassertaufe im dortigen Springbrunnen. Im Karstadt wollten wir eigentlich mal nach Babysachen schauen (ich weiß, etwas früh), aber erst hielt uns ein ausgewachsener Bock unseres Kindes davon ab und dann die Preise. Ein Strampler für 32 €? Das ist mir dann doch zu heftig, auch wenn er wirklich süß war.

Abends gab es dann daheim wieder Theater, weil unser Kind pullern gehen sollte. Ergebnis waren 30 min bocken, brüllen und kreischen und schlussendlich saß er doch auf dem Klo.

So richtig wissen wir nicht mit den (meist schlechten) Launen unseres Kindes umzugehen. Egal ob man mal NEIn sagt, wenn er was bestimmtes möchte, ihn pullern oder Hände waschen schickt, oder einfach nur aus heiterem Himmel. Plötzlich dreht er den Tränenhahn auf, fängt an zu heulen, steigert sich in brüllen und schreit uns an: Lass mich in Ruhe! oder Geh weg! Ran kommt man dann an ihn nicht. Schimpfen hilft nicht, trösten hilft nicht, Ruhig bleiben und ignorieren hilft nicht, bestrafen hilft nicht, belohnen (falls er lieb ist) hilft auch nicht. Hat da jemand einen Tip? Wir sind inzwischen für alles offen.


Mittwoch, 20. August 2008

Unser Urlaub in Plau am See

Nach der gestrigen Anfahrt, machten wir uns am ersten tag auf, um unsere Heimatstadt "auf Zeit" genauer zu erkunden. Das Wetter war halbwegs passend und es regnete nicht, also stifelten wir los. Zuerst machten wir uns auf dem Weg zum Hafen um Ruben die vielen Schiffe und die wenigen Enten zu zeigen. Er war dort kaum wegzubringen und erst als wir versprachen bald wieder herzukommen ließ er sich überreden weiter zu gehen. Gegen Mittag bestiegen wir den hiesigen Burgturm. Was sich für Mama als etwas schwierig erachtete, da die Treppe sehr schmal und steil war. Aber auch der Papa hatte seine Probleme, da er ständig auf seinen Kopf aufpassen musste. Nur Ruben kraxelte fleißig auf allen vieren den Turm bis zur höchsten Spitze hinauf. Leider war er dabei so flink, dass wir kaum Zeit hatten die wenigen Museumsstücke anzuschauen und die Erklärungen durchzulesen. Der Rückweg war ein klein wenig komplizierter, aber wir haben es geschafft. Nur in den 11 Meter tiefen kerker mochte die Mama so überhaupt nicht reinsehen. *grins* Während Ruben schon fast auf dem Abdeckgitter lag und reinstarrte *Angst*. Danach gings auf den Spielplatz und noch eine Kleinigkeit essen.



Am Montag wurden wir von dicken Regenwolken und noch dickeren Regentropfen geweckt und beschlossen daher spontan in die MüritzTherme nach Röbel zu fahren - zum baden. Trotz des sehr schlechten und kalten Wetters (12°C) war das Bad nicht gar so voll. Nach einem großen Theater, weil er vor dem baden duschen sollte, planschte Ruben dann aber begeistert im Planschbecken für die kleinen und ließ Mama und Papa kaum aus den Augen. Nachdem er dem Papa einmal begeistert entgegenlaufen wollte und er voll auf dem Hinterkopf landete *aua* war erstmal schluß mit lustig. Erst mit viel Mühen beruhigte er sich wieder und wir hatten einen schönen vormittag. Nachmittags gingen wir noch in den Schmetterlingspark nach Alt-Schwerin und ins dortige Agrarmuseum. Der kleine Räuber war kaum von den Mähdreschern und Düngeflugzeugen wegzubekommen. Und auch eine Windmühle haben wir bestiegen.





Am nächsten Tag ging es auf zum Bärenwald nach Stuer. Dort werden Zirkus- und Tanzbären aufgepäppelt und wieder ihrem natürlichen Lebensraum (natürlich eingezäunt) überlassen. Es war sehr interessant die großen zottigen Tiere zu beobachten, da diese nicht nur faul rumlagen, sondern arttypisches Verhalten zeigten - anders als in einigen Zoos. Und auch diesmal lief unser racker so schnell, dass wir den Anblick kaum geniessen konnten.




Mittwoch haben wir dann Rostock einen Besuch abgestattet, speziell dem Rostocker Zoo, dem ich hiermit jedem wärmstens empfehlen kann. Wir sind zu dritt gemütlich durch den Wald spaziert und haben uns so viele Tiere angeschaut. Ruben kam aus der Begeisterung gar nicht mehr raus als es vorbei ging an Seebären und Seehunden, Eisbären, Löwen, Bienen, Pinguinen und vielen vielen anderen Tieren. Die installierten Wasserspiele für die Kids hatten es Ruben und dem Papa besonders angetan. Gottseidank war das Wetter werm genug, damit Ruben nach Belieben planschen konnte. Gemeinsam mit dem Papa setzten wir dann noch ein Dorf unter Wasser.


Donnerstag und Freitag war das Wetter dann endlich so schön, dass wir uns in den, erstaunlich warmen, Plauer See stürzen konnten. Der Strand war nur wenige Gehminuten vom Quartier entfernt und Ruben lief trotz sengender Hitze bereitwillig. Wir waren noch nicht ganz angekommen, da wollte er schon ins Wasser. Also schnell die Klamotten ausgezogen und rein ins kühle Nass. Nachdem wir noch die Strandmuschel aufgebaut hatten, folgten wir unserem Kind. Das wasser war supersauber. Selbst wenn man bis zum bauch im Wasser stand konnte man noch den Boden sehen und die Fische kamen so nah ran, dass man sie fast mit den Händen fangen konnte. Von früh bis spät war Ruben nicht aus dem wasser rauszubekommen (ein echter Fisch eben). Highlight war jedoch das Landen und spätere Starten eines kleinen Wasserflugzeuges direkt vor unserer Nase. Ist schon ein einmaliger Anblick.


Irgendwann ist jeder Urlaub mal zu Ende, daher ging es am Samstag dann heim. Mit einem Abstecher über Neubrandenburg, wo wir Papas Tante und Onkel besuchten. Die beiden hatten Ruben noch nie gesehen und schlossen ihn gleich in ihr Herz ein. Nachdem er mit Geschenken überhäuft wurde, ging er auch locker auf die beiden zu und es würde ein wundervoller Nachmittag (mein Kind ist doch schon käuflich *gg*).

Noch eines zum Abschluß. Bei Ruben scheint hier im Urlaub der Groschen gefallen zu sein. Seither hat er nur einmal noch eingepullert und meldet sich auch jetzt selbstständig. Sogar nachts hatte es dort geklappt. Immer gegen zehn/halb elf war er wach zum pullern und morgens dann alles trocken. Leider wird er daheim nicht mehr wach und ehrlich gesagt mag ich ihn nicht wecken *schäm* Aber ich denke, das wird auch noch.