Montag, 21. September 2009

1. Camping für Ruben

Obwohl Ende September ja nun nicht mehr sp prädesitiniert ist für Camping gab es dieses Wochenende doch die erste Zeltübernachtung für Ruben. Meine kleine Schwester feierte im Kirnitzschtal ihren 30. Geburtstag auf einem Zeltplatz. Den Papa und Naya ließen wir daheim, da Naya für solch eine Aktion doch noch etwas lütt ist.

Am Samstag vormittag war Ruben schon kaum noch zu halten. Er hibbelte durch die Wohnung und fragte immer wieder wann es endlich losgeht, so dass ich den Start dann vom Nachmittag auf 12 Uhr vorverlegte und den Wirbelwind ins Auto verfrachtete. Nach 20 min klingelte mein telefon, der Opa hatte seine Waschtasche daheim vergessen, also legten wir noch einen kurzen Stopp ein, um das Vergessene noch zu holen. Gegen viertel zwei waren wir dann endlich an der Ostrauer Mühle und sahen schon von weitem das Autodachzelt der Großeltern. Ruben erkundete gleich mit der Oma zusammen den Zeltplatz während ich unser Zelt schnell aufbaute und einräumte.

Danach ging es quer waldein zum kurzen Spaziergang und späterem Kaffeetrinken am Zeltplatz. So langsam trudelten dann die ersten Gäste ein, richteten sich häuslich ein und harrten der Dinge die da kommen sollten. Ruben fand recht schnell ein paar Spielkameraden und die Jungs spielten, zankten, vertrugen sich wieder und spielten weiter.

Erst nach 18 Uhr tauchte dann endlich das Geburtstagskind auf. Sie waren alle Klettern gewesen und hatten sich (wie immer) in der Zeit total verschätzt. Inwzischen hatte zumindest die Kinder schonmal das Buffet gestürmt und nun wurde noch der Grill angeheizt und das restliche Essen aus den, bis dahin abgeschlossenen, Autos geholt. So peu a peu verschwanden alle Kinder in den Zelten und auch Ruben habe ich dann gegen 21 Uhr in seinen Schlafsack im Zelt verfrachtet. Das Einschlafen ging problemlos, nur wurde er bis halb zwei noch zwei oder dreimal wach. Es ist eben doch etwas anderes im Zelt zu schlafen als daheim. Wir Großen saßen derweil am lagerfeuer und sangen alte, schnulzige und lustige Lieder zum mal mehr und mal weniger gekonnten Gitarrenspiel diverser Leute.

Der Sonntag morgen begann für mich kurz vor sieben als Ruben meinte, er müsse mal pullern. Er kroch zwar danach nochmal in den Schlafsack aber mit Schlafen wars dann vorbei. Also quälten wir uns dann aus der molligen Wärme in die kalte Morgenluft und begannen das Frühstück aufzubauen. Trotz spätem Ins-Bett-Gehen tauchten schon wenig später so gut wie alle anderen aus den Zelten auf. Es wurde ausgiebeig gefrühstückt, die Kinder spielten wieder und dann gings auch schon ans Zelte abbauen und Aufräumen. Ruben und ich stiegen schon gegen halb zwölf ins Auto gen Heiat, während die anderen Aufbrachen zum Wandern und Klettern.

Daheim gab es dann noch eine lange Spazierrunde mit leckerem Eis. Und Ruben hat mir das Versprechen abgenommen, dass es bald mal wieder zum Camping geht (aber sicher nicht mehr dieses Jahr)