Samstag, 24. Januar 2009

Kaffeetrinken mit Anja & Familie

Heute wollten Anja & Familie zum Kaffeetrinken mal zu uns kommen und Ruben freute sich den ganzen Tag darauf. Leider heißt dieses Freuen auch immer, dass er seine Ohren abschaltet und kaum noch hört *grrrr* Also gab es natürlich zum Mittagessen Theater (obwohl Mama sein Wunschgericht gekocht hatte - Gespenstersuppe) und zum Mittagsschlaf natürlich auch. Aber gegen eins war dann endlich Ruhe und er schlief den Schlaf des Gerechten.

Gegen drei mussten wir ihn dann allerdings wecken, da sich der Besuch für halb vier angekündigt hatte und Ruben nach dem Erwachen immer ein wenig braucht um "In die Gänge zu kommen". Aber kurz vor halb vier war er wieder völlig aufgedreht und fragte jede Sekunde, wann denn Erik endlich auftauchen würde. *lach* Umso größer war die Freude als alle vier endlich da waren. Die beiden Jungs stürzten ohne Rücksicht auf Verluste gleich ins Kinderzimmer und wir Großen setzten uns in die Küche zu Kaffee und Kuchen. Tessa wollte erstmal lieber Kuchen essen, aber dann war es doch interressanter zu sehen was die Jungs im Kinderzimmer trieben. Da sie immer wieder versuchte das Hochbett zu erklimmen holten wir sie dann doch wieder in die Küche.

Nach dem Kaffeetrinken hosten wir die Familie, unter lautstarkem Protest der beiden Jungs, an und fuhren zum Piratenspielplatz, damit sich die Kids noch etwas austoben konnten. Als es dämmrig wurde wolle Erik dann unbedingt die Länge einer Pfütze ausmessen und musste dann mit nassen Hosen und Schuhen zum Auto traben. *lach* Zu Hause wurde weiter gespielt und die Erwachsenen hatten etwas Ruhe zum schwatzen bis das Abendessen fertig war.

Nachdem Abendessen verabschiedeten sich die Vier, obwohl Erik gern mit Ruben gemeinsam gebadet hätte (Das große Legoboot in der Badewanne war zu verlockend), aber Tessa war üde und musste bald ins Bett. Wir bastelten dann noch, auf Rubens Wunsch hin, eine Lokomotive aus PlayMais. Als diese fertig war ging es dann aber auch für unseren Räuber ins Bett. Immerhin war es schon nach acht, aber er kann ja morgen ausschlafen.

Freitag, 23. Januar 2009

Eine trockene Woche *freu*

Seit langer langer Zeit haben wir nun endlich mal wieder 7 Tage ohne nasse Hose erlebt. Weder daheim, noch im Kindergarten oder beim Mittagsschlaf. Bis mal auf ein kleines Fleckchen im Schlüppi war immer alles trocken.

Nun hoffe ich, dass das weiterhin anhält. Also drückt uns bitte bitte die Daumen.

Ansonsten ist diese Woche sehr ruhig verlaufen. Nachmittags waren wir entweder gemeinsam einkaufen oder wir haben fleißig gespielt. Das mit dem Abendbrot klappt immer besser (Ruben hat sich gut dran gewöhnt - nur der Papa spielt noch nicht richtig mit), nur das zu Bett gehen ist weiterhin ein Kampf. Zumindest wenn Mama und Papa beide da sind. Ist nur einer von uns beiden da, dann ist gleich nach knuddeln und Kussi geben Ruhe. Ansonsten zieht sich das meist 1/2 Stunde hin. *grummel*

Sonntag, 18. Januar 2009

Wochenende in Magdeburg

Es war alles in Allem ein ruhiges Wochenende in Magdeburg. Frühstück gab es immer gegen halb zehn, zu dem die beiden Kleinen sehr schwer zu überreden waren, da sie bereits ins Spiel vertieft waren. Freitag konnten wir aufgrund des beschi***** Wetters die Wohnung nicht verlassen. Also ließen wir Nele und Ruben spielen, spielen und nochmals spielen. Jana und ich sortierten derweil schon einmal Babyklamotten, die ich für die kleine Zicke in meinem Bauch brauchen würde. Dabei fand sich für Ruben auch ein Polizei-T-Shirt, was er gar nicht mehr weggeben wollte. Nach dem Mittagessen ging es für die Kiddies ins Bett zum Mittagsschlaf, der allerdings recht kurz ausfiel. Aber was solls. Also setzte sich Ruben wieder an die 2 Lego-Kisten von Tobias und spielte während Nele weiterschlief.

Als beide wieder wach waren tobten die zwei so doll durch die Wohnung, dass Ruben spucken musste. Ich machte mir dann schon Sorgen, aber ihm ging es gut. Trotzdem verdonnerten wir die beiden zum ruhigen Spiel, was auch gut klappte. Später kam dann Tobias, der allerdings dann gleich weiterfuhr, um das Wochenende bei seinem Papa zu verbringen. Zum Abendessen gab es für die Kinder überbackenen Toast, welchen mein Kind total verschmähte und nur die Gurke aß. Als die Rabauken dann endlich im Bett lagen, gönnten wir uns ein leckeres Ratatouille und machten einen entspannten Fernsehabend.

Samstag ging es dann, bei Eiseskälte aber strahlendem Sonnenschein, hinaus mit Ruben und Nele zum nächstgelegenen Spielplatz. Leider hatte Nele keine Lust zu laufen und machte ein wenig Terror, aber irgendwann kamen wir dann doch an. Nach einer knappen halben Stunde hatten beide Kinder Hunger. Nele wollte heim und Ruben in eine Gaststätte, wir entschieden uns jedoch für Neles Vorschlag, da Philipp ja auch zu Hause wartete. Dort wurden die Kinder dann abgefüttert (Ruben holte zweimal nach *staun*) und dann sollte es Mittagsschlaf für alle geben. Ruben war das natürlich nicht recht und er sang, quatschte und maulte knapp 2 Stunden lang, ehe er endlich einschlief. Nach einer knappen Stunde war er dann wieder wach und unleidlich bis zum gehtnichtmehr. Es dauerte fast 1,5 Stunden bis er wieder einigermaßen ansprechbar war. Nele hatte auch nicht viel geschlafen, war aber wesentlich besser drauf. Doch bis zum Abendessen, welches ich gekocht habe, war alles vergessen und der Familienfrieden wieder hergestellt. Und auch das Zubettgehen gegen halb neun klappte relativ komplikationslos.

Sonnatg war Rückreise und wir mussten bereits 11:00 Uhr am Bahnhof sein. Dort erwartete uns wieder ein weißer IC, der uns bis Leipzig bringen sollte. Im Abteil war bereits ein Platz belegt, jeodhc überließ uns die Frau bereitwillig die Fensterplätze. Bis der Zug abfuhr verschönerten Jana und Philipp noch die Scheiben mit einem Herz, einer Sonne, einem Schwein und einem Hasen, die uns dann bis zum Aussteigen begleiteten. Ruben war traurig, dass wir sie nicht mitnehmen konnten. In Leipzig gab es für den kleinen Vielfraß dann noch eine Bratwurst, die er mampfte bis unser Zug einfuhr. Nun begann der Höhepunkt der Zugreisen, wir fuhren mit dem ICE. Leider gab es da ja keinen Abteilwagen, aber wir fanden einen schönen Fensterplatz mit Tisch, so dass Ruben in aller Ruhe spielen konnte. Von der Schaffnerin bekam er dann sogar eine Kinderfahrkarte und Süßigkeiten geschenkt.

Am Bahnhof in Dresden erwartete uns bereits der Papa und Ruben stürzte gleich in seine Arme. Dann ging es, über spiegelglatte Straßen und Fußwege, mit dem Auto heim. Dort wurde noch ausgiebeig gespielt, bis der Sandmann ihn ins Bett schickte. leider ging das nicht ohne Theater ab, aber um acht war bei ihm dann endlich Ruhe.

Es war ein schönes und entspanntes Wochenende. Und es gab keine einzige nasse Hose. Vielleicht wird es ja nun besser.

Donnerstag, 15. Januar 2009

Fahrt nach Magdeburg

Am Donnerstag sollte es endlich losgehen. Ruben war schon tagelang aufgeregt, da wir mit dem Zug nach Magdeburg fahren wollten und er (außer S-Bahn) ja noch nie wirklich Zug gefahren war. Nach dem Mittagessen habe ich ihn gleich aus dem Kindergarten geholt und er war aufgezogen wie nie. Leider wollte er seinen Simbakoffer nicht selber ziehen, so dass ich dann doch zwei Koffer zu transportieren hatte :-(. Gottseidank konnte man seinen auf den Rücken nehmen so dass nur noch der große Koffer zu ziehen war. Durch den vielen Schnee auf dem Fußweg war es nicht wirklich einfach, aber der Weg bis zum Bahnhof war ja nicht allzulang. Am bahnhof angekommen konnte Ruben kaum die 15 min abwarten bis zur Ankunft der S-Bahn und fragte sprichwörtlich 5 mal in der Minute wann der der Zug käme. *lach* Auf dem Bahnsteig amüsierten sich bereits alle über ihn. Als die S-Bahn endlich kam stürzte er gleich los, so dass ich kaum hinterherkam. Die ganze Fahrt bis zum Hauptbahnhof erzählte er immer wieder was draußen zu sehen war.

Im Hauptbahnhof mussten wir natürlich gleich noch an die Vitrine mit der Modelleisenbahn. Dort stellten wir erst einmal fest, dass neue Züge fuhren und Mama sponsorte auch 50 Cent um alle Züge mal fahren zu lassen. Zeit hatten wir ja noch genug bis zur Anfahrt des Regionalzuges nach Leipzig. Da ich kein Mittagessen hatte, kaufte ich bei Ditsch noch eine leckere Pizza für mich und kurz darauf noch eine für Ruben, weil er meinte, er hätte auch Hunger. Erstaunlicherweise futterte er die halbe Pizza auf, obwohl es ja zuvor im Kindergarten Mittagessen gegeben hatte. Und nach einem kurzen Stop im Zeitungsladen (eine Zeitung für die Fahrt musste sein) gingen wir zum Bahnsteig, wo der Regio auf uns bereits wartete. Zu Rubens Enttäuschung war es auch ein Doppelstockzug, aber ich versprach ih, dass der Zug in Leipzig ein anderer sein würde und so gab er sich damit zufrieden. Die Fahrt über spielte er mit den Figuren aus der Zeitung oder blätterte in seinen Büchern und quatschte mir ein Ohr ab. Zwischendurch las ich ihm noch die Geschichte von Tarzan vor, der er begeistert folgte.

In Leipzig angekommen musste Mama dringend auf Toilette und da ein PizzaHut in der Nähe war nutzten wir das dortige Örtchen. Ruben wollte nicht gehen und ich ließ ihm seinen Willen in der Hoffnung, dass die Hose trotzdem trocken bliebe. Beim rausgehen ergatterte er noch einen riesigen Luftballon und als wir rauskamen stand am Bahnsteig bereits unser Zug. Ein weißer IC und Ruben war aus dem Häuschen. Wir suchten unsere reservierten Plätze und stellten fest, dass wir ein ganzes Abteil für uns hatten, so dass sich der kleine Räuber während der ganzen Fahrt im Abteil ausbreiten konnte.

Viel zu schnell war die Fahrt um und wir fuhren in Magdeburg ein. Beim Aussteigen stellte ich zuerst den Koffer auf den Bahnsteig und hob dann den kleinen Mann aus dem Zug. Als ich nach dem Koffer griff, war dieser jedoch weg. Mir schlug das Herz gleich bis zum Hals, zumal im Koffer die Kamera drin war und ich schaute mich hektisch um, um kurz darauf einen grinsenden Tobias an der Treppe stehen zu sehen mit unserem Koffer in der Hand. Er hat sich köstlich über meine reaktion amüsiert, naja, hätte ich vermutlich auch getan. Dann gabs eine stürmische Begrüßung, weil Nele und Jana natürlich auch am Bahnhof waren und endlich musste ich mich nicht mehr um den schweren Koffer kümmern.

Zu fünft zwängten wir uns in Janas kleines Auto und waren nach wenigen Minuten Fahrt in der Wohnung angekommen, wo die beiden Kleinen gleich im Kinderzimmer verschwanden und nicht wieder gesehen waren. :-)). Es gab dann noch lecker Kaffeetrinken und am Abend die obligatorischen Nudeln mit Bolognese. Die Kinder spielten schön miteinander und die Großen schwatzten und schwatzten. Kurzes Theater gab es nur, weil Nele unbedingt Rubens Tapsi haben wollte, er den jedoch nicht rausrückte. Aber irgendwann war der Püschhund unwichtig geworden und die Kinder spielten bis fast 21 Uhr, bis es endlich ins Bett ging und Ruben totmüde gleich einschlief.

Sonntag, 11. Januar 2009

Boxkampf mit Mama - ruhiges WE

Steffen hatte sich Donnerstag und Freitag kurzfristig frei genommen, damit wir etwas in der Wohnung schaffen konnten. Also haben wir fleißig geräumt. Schlafzimmer umgeräumt und auch den Flur, Ende nächster Woche macht er allein weiter, weil Ruben und ich nach Magdeburg fahren zu Jana, Philipp, Tobias und Nele.

Freitag haben wir unseren Schlumpf gemeinsam abgeholt und wollten im Hof seine Schneeburg fertig bauen. leider erwies sich der Schnee als so spröde, dass wir keinen Tunnel bauen konnten. Ständig stürzte dieser ein, so dass wir irgendwann aufgaben, was Rube natürlich nicht so richtig akzeptieren wollte und anfing zu bocken. ich wollte ihn trösten und beruhigen und beugte mich zu ihm runter - GROBER FEHLER!!!! Genau in dem Moment sprang er hoch und erwischte mich mit seinem Dickschädel voll auf der Nase. Solche Schmerzen hatte ich glaub nicht mal bei seiner Geburt. *auuuaaaaaa* Bissi geblutet hat es auch und es schmerzt heute (2 Tage später) immernoch leicht. Gebrochen ist sie zwar nicht, aber sicherlich ordentlich geprellt. Ruben war völlig erschrocken, wieso die Mama da plötzlich heulte und ließ sich kaum beruhigen. Erst 20 min. später, als ich mich halbwegs wieder unter Kontrolle hatte, ging es unserem Räuber auch wieder besser.

Das Wochenende haben wir sehr ruhig verbracht. Samstag waren wir vormittags mit dem Schlitten spazieren und nachmittags bei IKEA. Ruben brauchte ein neues Kissen und wir ein paar Kisten. Dazu kauften wir dann noch außerplanmäßig Couchkissen und Glühlampen. Und aßen bim Restaurant noch Hähnchenspieße und Pfannkuchen. Heute haben wir vormittags die Kindergarderobe angebracht, damit wir armen Eltern nicht immer Rubens Jacken aufhängen müssen. Und die Froschdame kann es dann beizeiten auch lernen ihre Jacken selber aufzuhängen ;-). Und wir haben an unserer Garderobe endlich wieder etwas mehr Platz. Ruben hat beim bauen fleißig geholfen und immer die Schrauben und Hacken an den Papa weitergereicht. Nachmittags war Fernsehen. Ruben wollte gern Madagaskar schauen, was wir auch mal wieder gewährt haben, da er sehr lieb war. Und nun liegt er im Bett und wir bereiten uns auf eine neue Woche vor.

Sonntag, 4. Januar 2009

Schnee, Schnee und nochmals Schnee

Endlich ganz ganz viel Schnee. Vormittags war allerdings noch kein rauskommen, da unser Oberschlumpf bis knapp vor 9 Uhr geschlafen hat und wir daheim auch noch bißchen was zu erledigen hatten. Nach dem Mittagsschlaf, der halb vier endete, war aber kein halten mehr.


Wir zogen uns alle drei kuschelig warm an. holten den Schlitten aus dem Keller und los ging es durch das winterlich verschneite Radebeul. Ruben saß natürlich auf dem Schlitten (die Mama zeitweise auch) und Papa zog tapfer durch das immernoch anhaltende Schneetreiben. Ziel war der Rodelberg an der Elbe, der bereits sehr gut bevölkert war. Kaum angekommen, setzten sich meine beiden Männer auf den Schlitten und ich gab ihnen einen schubs den Abhang hinunter. Ruben konnte es nicht steil genug sein und so ging es immer wieder rauf und runter. Rauf war etwas schwierig, da der Hang bereits sehr glatt war, aber mit Mamas Hilfe von oben kam der Räuber immer wieder oben an. Zum Schluß gab es (im dunkeln) eine Schneeballschlacht.


Zu Hause angekommen musste Papa noch Schnee schippen und Ruben baute mit Onkel Uwe gemeinsam einen riesigen Schneeberg im Hof. Ich hab daneben gestanden und kluge Ratschläge gegeben *lach*

Gegen dreiviertel sechs war dann baden angesagt. Natürlich musste Ruben sein neues Legoschiff mit in die Wanne nehmen, so dass die Badesession relativ lang wurde. Zum Schluß saß er totmüde bei Papa auf der Couch, mumpelte noch schnell ein Toastbrot und verschwand pünktlich nach dem Sandmann ins Bett.

Samstag, 3. Januar 2009

2. Neujahrsbesuch

Nachdem wir ja gestern bei Claudi & Co. waren, stand heute der besuch bei Anja, Eric, Thomas und Tessa an. Doch am Vormittag verscglug es uns erst einmal in den Elbepark, da wir endlich unseren neuen Drucker kaufen wollten. Ruben war natürlich mit Begeisterung dabei, obwohl er wusste, dass es diesmal für ihn nichts geben sollte. Erstaunlicherweise war im Mediamarkt noch nichts los, so konnten wir in aller Ruhe, den gewünschten Drucker raussuchen, verhandeln und ihn dann für schlappe 50 € weniger als noch vor Weihnachten, erstehen. Nun muss der Papa ihn nur noch anschließen. ;-) Was sicher wieder einige Zeit dauern wird.

Nach dem Mittagessen (es gab Kartoffeln mit Quark - eins von Rubens Lieblingsgerichten) fuhren der Papa und er nochmal in die Stadt. Sie wollten das Weihnachtsgeld von der Tik-Tak-Oma ausgeben und kamen kurz vor halb drei wieder heim. Natürlich mit einem Lego-Paket (was auch sonst) diesmal war's der Hafen samt Containerschiff. Langsam müssen wir anbauen. Der Papa baute noch kur den dazugehörigen LKW auf und ich 3 Container und ein Schlauchboot und dann wurde es auch schon wieder Zeit zum losfahren.

Kurz nach 15 Uhr waren wir da und Ruben und Eric verschwanden ganz schnell in seinem Zimmer um mit der neuen Eisenbahn zu spielen. Da interessierte Eric auch kaum das mitgebrachte Weihnachtsgeschenk. *lach* Was auch nicht wirklich schlimm war. Dann spielten die Jungs noch kurz mit Anja ein Thomas-Spiel. Nach dem Kaffeetrinken wollten wir bei dem schönen Winterwetter eine Runde rausgehen, was sich etwas schwierig gestaltete. Ruben war nicht wirklich bereit die Wohnung zu verlassen und es dauerte eine ganze Weile bis er angezogen war. Dann saßen die Kids verteilt auf 2 Schlitten und plötzlich machte selbst Ruben dieser Winterspaziergang viel Spaß. Nach etwas Suchen war auch noch ein Rodelhang gefunden worden, wo beide Jungs mit viel Elan immer wieder den Mini-Berg hinabsausten und die Schlitten raufzogen (oder raufziehen ließen). Es war schon fast stockdunkel, bis wir endlich den Heimweg antreten konnten. Ich war ganz schön durchgefroren - kann mich ja auch nicht mehr ganz so viel bewegen.

Bis zum Abendessen spielten die Jungs wieder ganz friedlich im Kinderzimmer. Erstaunlicherweise war Ruben dann relativ gut zum Abendessen zu bewegen. Leider ging das kleine Geschäft kurz vorher mal wieder in die Hose, so dass Umziehen angesagt war. Und nach dem Abendessen gings dann heim.

Daheim begann der Papa, auf Rubens drängen, noch mit dem Aufbau des Containerschiffes. Nachdem das Führerhaus montiert war, ging es für den völlig übermüdeten Racker (immerhin gab es ja keinen Mittagsschlaf) dann ins Bett.

Bilder gibt es leider keine, da weder Anja noch ich die Kamera dabei hatten.

Freitag, 2. Januar 2009

Neujahrsbesuch bei Claudia & Co.

Heute stand der erste Neujahrsbesuch an und das gleich bei Claudi, Tonia & Andi. Wir hatten uns lange nicht gesehen, entsprechend groß war die Vorfreude (zumindest bei Ruben und mir - Papa äußert sich da immer selten *lol*). Ruben war so au7fgeregt, dass der Mittagsschlaf arg kurz ausfiel, aber er blieb zumindest im Bett und sang und erzählte seinen Tieren irgendwelche skurilen Geschichten.

Kurz vor 15 Uhr war Abfahrt. Es hatte ein wenig geschneit (ca. 2 cm) und Ruben rannte gleich los um den Schnee "knuspern" zu lassen. Der war aber noch so pulvrig, dass er nicht wirklich knirschte, aber Spaß gemacht hat es trotzdem. Pünktlich halb vier trafen wir in Pieschen ein, da war der Kaffeetisch schon gedeckt. Tnia und Ruben packten allerdings erstmal mit Begeisterung die Geschenke aus, die der Weihnachtsmann fälschlicherweise falsch abgegeben hatte und daher erst heute den rechtmäßigen Besitzer erreichen konnten. Tonia fand ein Biene-Maja-Puzzle 8was sie leider schon hatte *schnüff* und Glitzermalstifte und Ruben bekam ein Winnie-Pooh-Memory, einen Lego-Bauarbeiter und Süßkram. Papa musste natürlich wie immer gleich nach dem leckeren Kaffeetrinken (mit Stollen, Plätzchen und Schoki) das Lego zusammenbauen. Doch dann verschwanden die beiden Kinder im Kinderzimmer und waren kaum noch gesehen. Ruben spielte, wie konnte es auch anders sein, Lego und Tonia tobte wie ein kleiner Wildfang durch die Wohnung. Die beiden hatten viel Spaß miteinander und so konnten wir Großen miteinander quatschen und lästern.


Gegen 18 Uhr gabs dann Abendessen mit Gemüseburgern, Käsefondue und vielem anderen. Ruben aß, wie immer, wie ein kleiner Spatz und ließ sich kaum überzeugen am Tisch zu bleiben. Umso größer war dann die Freude als beide nach dem Abendessen noch kurz bis zum Sandmann spielen durften, den schauten beide einträchtigt in einem Sessel sitzend. Danach ging es dann für Tonia ins Bad und für uns ab nach Hause, Ruben war auch schon relativ müde, wollte aber daheim dann nicht wirklich ins Bett. Doch nun liegt er in selbigem und es herrscht endlich Ruhe.

Es war ein schöner Nachmittag, der hoffentlich in diesem Jahr nicht der letzte sein wird ;-).




Claudi war ganz erstaunt, dass Andy so ganz freiwillig nach dem Essen abwusch - das musste also gleich mal fotographisch festgehalten werden.

Donnerstag, 1. Januar 2009

Silvester und Neujahr

Der Jahreswechsel stand an und wir hatten und kurzfristig bei meiner Cousine Beate mit LAG Christoph und Tochter Elisa eingeladen. Ehrlicherweise haben wir uns nict eingeladen sondern wir wurden eingeladen und freuten uns auf das zweite Silvester, was wir zusammen verbringen wollten. Ruben war wieder den ganzen Tag aufgeregt und zeigte leider eine ziemliche Angst vor jedem Knall, egal ob von Knallern oder von zu früh gestarteten Raketen.

Gegen halb fünf (nach einem ausgiebigen Mittagsschlaf) kamen wir in Striesen an und es gab erstmal ein leckeres Kaffeetrinken mit selbstgebackenen Plätzchen. Die beiden Kinder waren nicht lange am Tisch zu halten und verschwanden ins Kinderzimmer bzw. verstreuten sämtliche Legosteine im Wohnzimmer. Gegen sieben gab es für die beiden dann Chili con carne (die entschärfte Version) und Wiener Würstchen und kurz vor acht den Sandmann (natürlich nicht der nromale sondern eine aufgezeichnete Version *lach*). Elisa ging dann auch schnell ins Bett, da sie im Gegensatz zu Ruben nicht wirklich viel geschlafen hat.

Dann kamen noch die restlichen Gäste (Christophs Bruder samt Freundin) und Ruben nahm, wie üblich, die beiden voll in Beschlag zum spielen, bis er halb zehn mehr oder weniger freiwillig im Bett verschwand. Nicht bevor er jedoch noch mehrmals nach Mama und Papa gerufen hatte, mehrere Lieder gesungen hatte, pullern war etc etc. Also das übliche Programm ;-) Kurz vor zehn war dann aber Ruhe und wir Großen setzten uns beim lustigen Bohnanza-Spiel zusammen und zockten bis kurz vor Mitternacht. Dann gabs Sekt (für mich Cola) zum anstossen und einen phantastischen Blick vom Dachgeschoss-Balkon auf den Fernsehturm und das Feuerwerk davor. Steffen verschwand dann nach unten, da wir ein paar Raketen zum abfeuern hatten (ich blieb mit Beate und Christoph auf dem balkon um immer mal wieder nach den Kids zu sehen. Zwischendurch sperrte uns Christophs Bruder noch auf dem Balkon aus, so dass wir die drei wieder hochbeordern mussten um mal in die Wärme flüchten zu können.

Gegen halb eins erwachte dann leider unser kleiner Räuber, weil er dringend pullern musste. Nachdem wir das erledigt hatten, wollte er natürlich unbedint noch Feuerwerk schauen, was bis viertel zwei anhielt. immer wenn wir dachten, jetzt ist es zuende und wir ihn überzeugt hatten, dass er wieder ins Bett gehen kann, kam von irgendwoher eine weitere Rakete geflogen *grummel* Aber irgendwann lag er dann doch wieder im Bett (diesmal nicht mehr auf seiner Matraze sondern im großen Bett (Mama schlief dann unten auf der Matraze). Bis viertel drei bauten wir weiter fleißig Bohnen an und handelten, bis sich die Balken bogen) doch dann war Ende und wir flüchteten gen Bett, wo uns ein putzmunterer Ruben erwartete. *argh* Aber bei Papa angekuschelt schlief er recht schnell wieder ein.

Der Neujahrmorgen begann erstaunlich spät gegen viertel zehn und ich musste meine beiden Männer sogar wecken. Christoph war bereits arbeiten, also kümmerten Beate und ich uns ums Frühstück, während die beiden Kleinen friedlich (mehr oder weniger) miteinander spielten. Gegen elf machten wir uns zum kurzen Spaziergang auf, bis zum wirklich wunderschönen Waldspielplatz, wo dann ausgiebig geklettert, gerutscht und geschaukelt wurde und das bei eisigen Temperaturen. Leider hatten wir Rubens Handschuhe vergessen, also hab ich ihm irgendwann meine angezogen, die er aber nicht wirklich liebte. ;-)

Zum Schluß gab es gegen dreiviertel eins noch Nudeln für die Kids und danach traten wir den Heimweg an. An Mittagsschlaf war nicht mehr zu denken, also versuchten wir (naja, mehr Steffen als ich, da ich zu fertig war) Ruben halbwegs ruhig zu halten was auch recht gut gelang und die beiden Männer verbrachten den Nachmittag Lego bauend und die Mama ruhend auf der Couch. Nun liegt der Räuber im bett und es ist Ruhe. Ich hoffe das bleibt auch so.

Wir wünschen Euch allen ein gesundes neues Jahr 2009!