Den heutigen Feiertag nahm mein Göttergatte gleich früh wortwörtlich. Er blieb bis knapp vor 11 uhr fein säuberlich im Bett liegen, während Mama sich um Ruben kümmern durfte. Dieser hatte erstaunlicherweise bis dreiviertel acht geschlafen und kurz nach halb neun stand ich auch auf. Wir haben dann zusammen das Wohnzimmer aufgeräumt und Späße gemacht. Nebenher wurde der Abwasch erledigt, Müll entsorft und Ruben startete einige erfolglose Versuche, seinen Vater aus dem Bett zu bekommen. Dadurch war am Vormittag nicht mehr viel zu wollen und nach einem leckeren Nudelmahl (Rubens Wunschessen) gegen halb zwölf verschwand der kleine Racker auch ohne großes Theater ins Bett und schlief gegen 20 nach 12 auch endlich ein.
Steffen, der ja bis 11 Uhr im Bett gelegen hatte, pflanzte sich prompt auf die Couch, machte sein Lieblingsspielzeug (TV) an und verschwand - ja wo auch - im Land der Träume. Ich hab mich dann mit nem Buch ins Bett verzogen bis Ruben gegen 14 Uhr meinte, ausgeschlafen zu haben. Steffen schlief natürlich wieder und immernoch und so beschlossen wir einen kurzfristigen Besuch bei Anja, Thomas, Eric und Tessa. Erstaunlicherweise ließ sich sogar der Papa dazu herab seinen Luxuskörper zu erheben und so saßen wir kurz vor 15 Uhr im Auto Richtung Dresden.
Bei Anja gab es dann erst einmal leckeren Kuchen und die ersten Plätzchen, die Ruben aber komplett verschmähte. Die Jungs verschwanden lieber ins Kinderzimmer zum spielen, so dass wir Großen in Ruhe quatschen konnten. Gegen vier gings dann per Auto zum nächsten Spielplatz (Auto deshalb, weil es bereits dunkel wurde und wir die Kids noch etwas toben lassen wollten). Leider übte sich Ruben dann wieder im meckern, bocken, heulen und und und, so dass es für uns etwas unentspannter war, während Eric lustig durch das Klettergerüst tobte und das Baumhaus erklomm. Ruben stand nur rum und heulte. Naja - typisch.
Kaum bei den Vieren angekommen, wechselte die Stimmung der Jungs aprubt. Ruben spielte seelenruhig, während Eric dann seine Trotzphase, wenn auch nicht gar so konsequent wie unser Kind, auslebte. Aber die beiden rauften sich schnell wieder zusammen und spielten bis zum Abendessen schön miteinander.
Leider gabs dann daheim ein Riesentheater, weil Ruben meinte, er müsse unbedingt noch spielen. Da aber das sandmännchen seine Runde bereits gedreht hatte und morgen wieder Kindergarten ist, haben die "doofen" Eltern darauf bestanden, dass es gleich ins Bett gehen sollte. Dementsprechend war die Laune unserer Kindes und es dauerte ziemlich lange bis er Ruhe gab. Schlußendlich entschuldigte er sich für seine Toberei und nach 1-2 Schlucken "leckerem Wassers" und ganz viel Drücken und Kussi geben liegt er nun schon lange im Bettchen und schläft selig. Hoffen wir dass es so bleibt.
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