Sonntag, 5. Juni 2011

Karl-May-Fest 2011

Frei!!! Ja, ich hatte heute frei. Und da das Wetter bombastisch war sind wir gleich nach dem Frühstück und dem Wäsche aufhängen los Richtung "Weißes Roß". Dort sollte 11 Uhr die Sternreiterparade ankommen und Pierre Brice.




Wir waren leider etwas spät und hatten daher keine gute Sicht, aber ein paar Fotos sind trotzdem entstanden. Pierre Brice haben wir leider gar nicht gesehen *heul* Aber wir werden das sicher überleben. Während wir auf die Parade warteten, habe ich noch eine Klassenkameradin aus Realschulzeiten getroffen und wir haben lange geschwatzt. Dann kamen endlich die ganzen kostümierten Leute und gaaanz viele Pferde.






Als sich die Massen dann etwas aufgelöst hatten ging es weiter Richtung Lößnitzgrund und wir konnten gleich die erste Dampflok bestaunen. Die Züge waren heute so lang, dass immer zwei Loks angekoppelt waren. Eine zum ziehen und eine zum schieben. Kurz nach dem "Weißen Roß" trafen wir noch Katja, Rico und Dörthe samt Kindern und wir zogen gemeinsam weiter. Die Kids bekamen bald alle ein Eis und Naya protestierte vehement, als sie merkte, dass sie sich ein Eis mit Papa teilen sollte (bei 2 € für eine Mini-Softeis-Portion). Doch schnell war auch sie besänftigt.

Wir sahen uns die vielen Stände an, schwatzten über alte Zeiten und hatten viel Spaß. Dörthe verabschiedete sich recht bald, da sie noch einen weiter Heimweg vor sich hatte. Im Steinbruch ließen wir die Kinder toben und Kyra wurde zum Schmetterling, dank etwas Farbe und Geschick der Kinderschmink-Dame. *lach* Ruben sah zwar interessiert zu, wollte sich aber nicht anmalen lassen, Naya ließ das alles jedoch völlig kalt.


Weit hinten, kur vor dem Ende wollten die beiden Großen gern Pony reiten. Wir mussten lange warten, da es dort arg unorganisiert zuging. Dazu kam, dass die Damen, die die Pferde führten nicht in der Lage waren mal freundlich Auskunft zu erteilen und erst als wir mehrfach nachhakten, konnten die Kinder endlich reiten. Ruben war sehr stolz und ich bin am überlegen, ob ich mal wegen Reitstunden für ihn schaue, weil er das so gern macht.


Am Bahnhof verabschiedeten wir die kugelrunde Katja samt Familie, da sie mit der Bahn zurückfahren wollten. Wir jedoch zogen den Fußweg vor, da es mit dem Buggy doch arg umständlich ist, da reinzukommen, vor allem bei den Massen. Naya war derweil ganz fasziniert von einer ausgestopften Heupuppe und war da kaum wegzubewegen. Auf dem Rückweg hörten wir dann noch, dass der Zug überfallen wurde. Als wir an der Überfallstelle ankamen (Ruben heulend mit zugehaltenen Ohren), lagen überall "Tote" herum und der Rädelsführer des Überfalls wurde gerade abgeführt. Plötzlich erhoben sich auf wundersame Weise die Leichen alle wieder und die Menschenmassen lösten sich langsam auf.


das letzte Highlight war, wie Ruben versprochen, eine Fahrt auf der Gartenbahn. Wir hatten es die letzten jahre immer nicht geschafft, doch dieses Jahr holten wir das endlich nach und unser Großer war glücklich und fuhr gleich 2 große Runden mit. Naya wollte auch erst, konnte sich aber dann, aufgrund ihres chlafmangels, immer nicht entscheiden ob nun ja oder nein, also verschoben wir ihre Gartenbahn-Fahrt aufs nächste Jahr.





Halb fünf waren wir dann endlich daheim. Gut durchgebraten von der Sonne und ziemlich k.o. Die beiden Monster gingen dann noch baden (komischerweise mag Naya gern in der Badewanne baden - wieso ned im Freibad) und lagen dann pünktlich nach dem Sandmann im Bett.

Freitag, 3. Juni 2011

Der erste Freibad-Besuch im Jahr

Heute durfte ich von 6-14 Uhr wieder arbeiten und wir zerflossen auf Arbeit regelrecht bei der Wärme. Also beschlossen wir kurzerhand, dass nachmittags ein Besuch im Freibad angesetzt wird. Gesagt getan, kurz vor 16 Uhr saßen wir im Auto und fuhren zum Kötitzer Badesee, suchten uns dort einen schattigen Platz und Ruben war ganz fix bereits im Wasser.




Leider stellte sich da heraus, dass Naya überhaupt keine Wasserratte ist. Nicht mal der große Zeh durfte nass werden und schon kriegte Madam die volle Panik :-( Das ist echt doof. Sie holte sich nur mit ihrer Gießkanne aus dem kleinen Babybecken Wasser und matschte halt so ein wenig rum.






Zwischendurch traf Ruben dann 2 Freundinnen aus unserem Haus. Eins der Mädels spielte dann auch viel mit ihm. Die beiden wippten und waren zeitweise aus dem Wasser nicht rauszubekommen. Leider gibt es keine Wasserbilder, da Naya sich ständig an meinem Hals festklammerte. Die kleine Motte war außerhalb des Wassers damit beschäftigt zu trinken und Ruben auch mit trinken zu versorgen. Doch irgendwann hatte sie auch den Sandkasten für sich entdeckt.


19 Uhr ging es für alle heim, die Kinder verschwanden recht schnell ins Bett, Mama dann auch bald, da ja am Samstag 5 Uhr der Wecker wieder klingelt.