Samstag, 31. Mai 2008

Kindergeburtstag mit Komplikationen

Am Samstag war Ruben bei Hannah (ein Mädel aus dem Haus, was in die gleiche KiGa-Gruppe geht wie er) zum Kindergeburtstag eingeladen, doch daraus wurde mal wieder nichts. Der vormittag war superentspannt gewesen mit Einkaufen bei Kaufland. Dabei durfte sich Ruben sein Kindertagsgeschenk selber aussuchen, ein Krankenwagen von Lego - dem Lego für Große schon. Nach dem Einkaufen ging es dann flott heim kurz eine Suppe aufgewärmt (was für ne Rabenmutter *lach*) und gleich ins Bett zum Mittagsschlaf, da es schon halb eins war.

Halb drei war Ruben wach, zwar noch etwas verschlafen, aber durchaus gut gelaunt. Wie von ihm gewünscht haben wir dann noch schnell gemeinsam den Krankenwagen zusammen gebaut - ein grober fehler wie sich dann rausstellte. Zwischendurch kam noch kurz die Oma und Cousin Tobias vorbei um der Mama ihr Klamotten zu bringen und Hallo zu sagen.

Kurz nach drei Uhr war Ruben immernoch nicht dazu zu bewegen sich dem Kindergeburtstag im Hof, der bereits im vollen Gang war, zuzugesellen. Er wollte sich partout nicht von seinem Krankenwagen trennen. Und so verlief der Nachmittag so, dass Ruben in unregelmäßigen Abständen kurz bei den Kindern draußen war, nach wenigen Minuten anfing zu heulen und sich in seinem oder im Wohnzimmer verbarrikadierte. Die Kinder bei Hannahs Geburtstag fanden das durchaus merkwürdig, zumal, bis auf 2 alle aus seiner Kiga-Gruppe kamen. Also bekamen wir Kuchen und Abendessen für ihn freihaus geliefert und Ruben spielte seelenruhig mit seinem Krankenwagen.

Natürlich war dann für ihn halb acht Schluß und nach wenigen Ermahnungen war sogar erstaunlich schnell Ruhe.

Sonntag, 25. Mai 2008

Zoobesuch mit Tonia & Familie



Nachdem der sonntägliche vormittag heute schönes Wetter den ganzen Tag über versprach, beschlossen wir kurzfristig mal wieder in den Zoo zu fahren und zu schauen, was sich so alles getan hat. Claudia, Andy und Tonia schlossen sich kurzfristig mit an.

Leider begann der nachmittag etwas anstrengend, da Ruben nicht willens war, nur eine Minute Mittagsschlaf zu halten. Dementsprechend aufgedreht war er fast den gesamten Nachmittag. Als wir am Zoo ankamen, war er kaum davon abzuhalten sofort loszustürzen, nur widerwillig wartete er mit uns am Wildschwein auf Tonia & Co. Umso größer war die Freude als die Familie kurz darauf eintraf und beide Kinder stürzten los. Die ersten Tiere, die der ausführlichen Besichtigung nicht entkamen waren die Nacktmullen und die Elefantenspitzmaus. Beide Tierarten waren erstaunlich agil, lag wohl am sommerlichen Wetter. Weiter ging es schnurstracks zu den Elefanten die gerade ihre Dusche bekamen und zu den Löwen, denen das warme Wetter zu schaffen machte - sie lagen alle tierisch faul rum. Max das Krokodil hat sich, wie immer, nicht bewegt, obwohl mir Augenzeugen berichteten, dass es das Auge zu- und wieder aufgeklappt hätte. Ich hab nix gesehen. Ein weißer Nandu war dann sehr neugierig und Ruben zeigte keine Angst vor ihm, wir mussten ihn davon abhalten, das Tier weiter verbal zu ärgern *grins*. Kurz darauf landeten wir "endlich" am Spielplatz und die beiden Kids stürmten los zur Rutsche. Leider ging bei Ruben dabei wieder was in die Hose und ein neues Schlüppi war fällig *grummel* Wann werden wir davon endlich loskommen.



Nach einer kurzen Pause mit Getränken und Eis schlenderten wir weiter zu den Affenhäusern. leider waren die Orangs wieder im Innengehege - warum die überhaupt so ein tolles Außengehege haben ist mir unklar. So langsam bauten die beiden kleinen sichtlich ab und wurden immer häufiger von den abwechselnden Elternteilen huckepack getragen. Die Pinguine erregten dann noch einmal sichtliches Interesse bevor es zurück ging zum Ausgang - vorbei an der "Unterwelt" (Tonia war von der Rutsche nicht wegzubekommen) und an den Enten, die sich gerade jagten. Am Zooausgang gab es für die Mäuse noch jeweils einen Minigeparden zum spielen und dann ging es auch schon heim.



Auf dem Heimweg machten wir noch einen kurzen Abstecher zu McDonalds, wo Ruben wie immer sein HappyMeal mit Nuggets und Pommes futterte. Daheim angekommen schnorrte er sich von unseren Nachbarn noch ein Grillsteak (welch ein Vielfraß) und liegt jetzt endlich im Bett.

Samstag, 24. Mai 2008

Die 1. Erdbeere

Nun ist mal wieder Wochenende und da die Mama ja noch krankgeschrieben ist, ist sie ja auch noch zu Hause. Vormittags haben wir erstmal gemütlich gefrühstückt, Wäsche erledigt und dann wurde der Papa von Ruben genötigt Eisenbahn zu basteln. Der Bastelblock enthielt 2 Loks, 4 Wagen, einen bahnhof und diverses Zubehör (selbst Schuld, wenn der Papa so etwas kauft *lach* ). Später machten wir einen entspannten Spaziergang nach Altkötzschenbroda, wo wir den hiesigen Obsthändler um Erd-, Brom- und Heidelbeeren sowie um ein paar Stängchen grünen Spargel erleicherteten. Danach gabs den obligatorischen Besuch der diversen Ziegen, Kühe und Schafe an den Elbwiesen. Leider hat Ruben seine Angst vor blöckenden Schafen immernoch nicht überwunden. Bei jeglichen anderen Tieren macht es ihm nix aus, wenn diese ihre (nicht gerade leisen) Töne von sich geben.

Zum Mittagessen gab es nach langer Zeit endlich mal wieder Kartoffeln mit Quark und lecker Leberwurst und natürlich hat Ruben gewohnheitsgemäß kräftig reingehauen. Und sogar der etwas verspätete Mittagsschlaf klappte erstaunlich gut. Nachmittags war der Garten mal wieder eingeplant, da mein Schwiegervater ein paar dalien gebracht hatt, die dringend in die Erde mussten. Im Garten angekommen, meinte es das Wetter leider nicht mehr allzugut mit uns und es fing an zu regnen, doch dadurch ließen wir uns nicht die Laune verderben. Während Papa fleißig Dahlien einpflanzte und Unkraut beseitigte las die Mama gemütlich in ihrem Buch und Ruben erforschte wie immer die "Unterwelt".

Dabei hat Ruben doch tatsächlich die 1. Erdbeere des Sommers geplückt und genascht. leider war nur eine dran, aber das ist, nachdem wir die Erdbeeren erst vor 2 Wochen gepflanzt hatten schon ein enormer Erfolg.

Später haben wir dann trotz einiger weniger Regentropfen den Grill angeworfen und lecker Steaks und Spießer gefuttert, dann gings auch schon wieder heim und nun liegt Ruben im Bett und träumt von weiteren Abenteuern.

Donnerstag, 15. Mai 2008

Besuch von Anja, Thomas, Eric und Tessa

Da Eric am Montag krank gewesen war konnten die Vier leider nicht zu Mamas Geburtstag kommen, daher haben wir die Grillsession heute ganz privat nachgeholt. Papa war mit Ruben bereits viertel fünf daheim gewesen und die Mama kam kurz darauf vom Arztbesuch und wurde mit großem Hallo begrüßt. Gegen halb/dreiviertel fünf war dann auch Anja mit den Kindern da (Thomas kam später) und die Jungs vertieften sich gleich in Sandburgen und -kuchen und dann in gemeinschaftliches Trocken-Toastbrot-Kauen (ich verstehe wirklich nicht, wie man das so essen kann *brrrr*)

Gegen halb sechs wurde der Grill auf vielfaches Drängen der Jungen angeheizt und bald bruzelten die ersten Steaks und füllten den sommerlichen Frühabend mit leckerem Duft. aum war eines der Putensteaks fertig, saßen Ruben und Eric am Tisch und verschlangen das Fleisch in Windeseile (Rubens Wind war etwas schneller *lach*) Dann gings gleich wieder zum Sandkasten bzw. zu Lauf- und Fahrrad. Halb sieben stiess dann Thomas zu der illustren Runde und komplettierte die vorhandenen Familien.

Tessa war sehr entspannt, lag die ganze zeit auf der Decke und staunte was der große Bruder da so mit Ruben trieb. fast hätte man meinen können, sie hätte gern mitgemacht. Doch das wird noch ein paar Monate warten müssen.

Halb acht war dann allgemeine Aufbruchstimmung, da Eric ja morgen wieder in den KiGa gehen wird und wir kurzfristig die Tik-Tak-Oma in Zittau besuchen wollen. Leider meinte Ruben dann abends erstmal wieder Aufstand proben zu müssen, aber wir gaben ihm keine Gelegenheit diesen auszuweiten und so war viertel neun Ruhe im Karton.

PS: Auch hier werden 1-2 Bilder folgen.

12.05.2008 - Mamas Purzeltag

Am Pfingstmontag war Mamas Purzeltag und Ruben war bereits morgens relativ gut drauf. Wir haben zusammen mit Tante Jana, Philipp und Nele in Ruhe gefrühstückt und die beiden Kleinen dann spielen geschickt. Der Papa hat derweils draußen im Hof schonmal die Bänke für die große Party aufgebaut und den Pavillon. Leider ist dieser dabei zu Bruch gegangen, so dass er sofort wieder abgebaut und dem Sperrmüll zugeführt wurde. Irgendwie taugt heutzutage nix mehr was. *grummel*

Ruben wollte, wie immer erstmal kein Mittagsschlaf machen, aber nach der Drohung Emmi, Antonia und Co wieder auszuladen hat er sich dann doch bequemt die Äuglein zu schließen und hat dann erstaunliche 2,5 Stunden tief und fest geschlafen. Beim Aufstehen war die Oma dann schon da, aber Ruben war etwas unsanft geweckt worden und dementsprechend erstmal ziemlich knietschig. Doch Oma hat ihm 1-2 Lieder vorgeträllert und bald war alles wieder im Lot und das Kind strahlte wie die Sonne draußen. Genau dorthin haben wir ihn und Nele dann auch geschickt. Bei sommerlichen 25 °C gabs viel viel Wasser zum moddern für die Kinder.

Gegen 16 Uhr trudelten dann die ersten Gäste ein. Hannah & Alma, Claudia mit Andy und Antonia, Annina, Tilo und Emmi und noch viele viele Leute. Philipp hat sich den gesamten Nachmittag super um alle Kinder gekümmert und die Kids hatten den großen Onkel auch ganz schnell ins Herz geschlossen. Es gab ganz ganz viel super leckeres Essen, viel Gelächter und Gekreische (fröhliches) von den Kindern. Erstaunlicherweise konnte Ruben diesmal sehr gut teilen und so gab es kaum Gezanke um sein Spielzeug.

Gegen acht Uhr waren die meisten der Kinder wieder weg - am nächsten Tag war ja wieder Arbeit und Kindergarten angesagt - und Ruben und Nele verschwanden gegen halb neun gemeinsam in der Badewanne. Ohne wäre beim besten Willen nicht gegangen, da die Kinder förmlich mit Sand und Dreck "paniert" waren. Wir Großen haben noch bis kurz vor Mitternacht draußen gesessen und viel geschwatzt.

PS: Bilder folgen - die sind noch auf Omas Kamera *lol*

Sonntag, 11. Mai 2008

Beißkräftige Argumente

Wi waren noch langer Zeit letzten Donnerstag mal wieder bei Annina und Emmi zum gemeinsamen spielen (die Kinder) und schwatzen (die Mütter) eingeladen. Kurz nach viertel fünf trudelten Ruben und ich dort ein, die Freude der Zwerge war groß und schon bald waren die beiden ins spielen und rumtoben vertieft. Das Wetter war superschön, doch die beiden konnten sich nicht so recht entschließen, ob sie nun drinnen oder draußen spielen wollten. Einmal wollten beide raus, nachdem Ruben Emmi eine Schaufel voll Sand über den Kopf gekippt hatte und ich ihn dementsprechend ermahnt hatt, wollte er dann doch lieber drinnen spielen und kurze Zeit später folgte ihm Emmi.

Irgendwann schnappten sich die beiden Emmis Arztkoffer und spielten abwechselnd Patient und Doktor. Sah schon lustig aus. Was weniger lustiges folgte kurz darauf. Annina und ich saßen im Wohnzimmer und schwatzten während Annina nebenbei noch die Piraten-Pommes im Ofen hatte. Plötzlich kreischte Emmi in höchsten Tönen los. Wir sprangen auf und liefen ins Kinderzimmer. Dort stand Ruben vor Emmi und Emmi brüllte und hielt sich das linke Auge. Dort hatte sie Ruben mit voller Wucht reingebissen. Unterhalb ihres Auges waren tiefe Abdrücke seiner Mäusezähne zu sehen. Wir waren ganz schön erschrocken. Trotz sofortigen Kühlens wurde es ziemlich schnell blau und dick, doch schon bald konnte Emmi wieder lachen. Ich dagegen eher weniger. ich hab mir dann den Räuber erstmal beiseite genommen und ihm verklickert, dass es SO ganz sicher NICHT geht. Nachdem er sich dann auch von seinem folgenden Heulkrampf erholt hatte, versprach er nie wieder zu beissen (ich hoffe er hält das Versprechen).

Danach gabs für beide noch eine Portion Piraten-Pommes und gegen halb sieben verschwanden wir beide gen Heimat.

Freitag, 2. Mai 2008

Die Dampflok ruft

Endlich haben Mama und Papa ein freies Wochenende und wir haben uns so viel vorgenommen. Nachdem Ruben bereits seit Wochen immer wieder bettelt, dass er gern mal mit Mama und Papa Dampflok fahren möchte, wollten wir ihm diesen Wunsch heute endlich mal erfüllen.

Gegen acht wurden wir von Ruben geweckt mit den Worten, dass wir doch endlich aufstehen sollen und frühstücken möchten. Heute fahren wir mit der Dampflok. "Ich bin so aufgeregt". Bis wir dann endlich alle gemeinsam am Frühstückstisch saßen, war es bereits dreiviertel neun, aber da die Kleinbahn ja erst halb elf fährt, war das nicht wirklich ein Problem. Kurz vor zehn stiegen wir in die Straßenbahn und waren dadurch viel zu früh am Weißen Roß, aber Ruben wäre daheim nicht mehr wirklich zu halten gewesen. Nach endlosen 25 Minuten stampfte die große schwarze Lok dann endlich in den Bahnhof und Ruben war glücklich. Leider war die Bahn recht voll, so dass Ruben nur auf Mamas Schoß Platz nehmen konnte, aber das tat seiner guten Stimmung keinen Abbruch.


Nach sehr kurzen 20 Minuten Fahrzeit vorbei an Cowboylagern (Dieses WE ist Karl-May-Fest), viel Wald und sehr hübschen Häusern kamen wir im beschaulichen Moritzburg an. Ruben war begeistert von den dort stehenden Kutschen und da die Fahrt zum Schloß nur 10 € kosten sollte, haben wir ihm auch diesen Spaß gegönnt. Am Schloß haben wir dann in einem kleinen Lokal (natürlich im Biergarten - bei dem schönen Wetter) zu Mittag gegessen. Ruben seine obligatorischen Fischstäbchen und Mama und Papa beide Hirschragout. Die Klöße und das Rotkraut waren lecker, aber das Fleisch war sehr fettig und wir waren uns hinterher nicht wirklich sicher, ob es wirklich Hirsch gewesen ist. *grins*


Nach dem Essen gings zu Fuß langsam zurück zum Bahnhof (der Nachmittag war ja schon voll verplant), vorbei an einem Bäcker, wo es noch ein leckeres Softeis gab. Allerdings bestand Ruben auf Mamas größere Portion und beschmierte seine ganze Jacke damit *lach*. Am Bahnhof gab es dann nochmal ein Bierchen für den Papa (er war ja am Vatertag bissi zu kurz gekommen) und Erdbeeren für Ruben. Nach dem Einfahren der Kleinbahn gab es noch ein kleines Schauspiel, da die Lok abgekoppelt und umgehängt wurde. Ruben hielt zwar respektablen Abstand, aber schaute doch sehr interessiert zu. Diesmal war die Bahn auch bei weitem nicht so voll und wir konnten es so richtig geniessen.



Daheim angekommen haben wir uns garnicht lange aufgehalten, sondern sind bald wieder ins Auto gestiegen und wollten zur Oma fragen. So langsam machte sich die Müdugkeit unseres Räubers bemerkbar und kurz vorm Elbepark war er dann tief und fest eingeschlafen. So fest, dass wir bei Oma Probleme hatten ihn wach zu bekommen und es dauerte ca. 30 Minuten bis er wieder wirklich er selbst war. Den Kuchen von Oma nahm er erstmal gar nicht wirklich zur Kenntniss und futterte nur die Erdbeeren von den Stücken - und wies dabei die Oma immer daraufhin, dass sie doch noch ein Stück essen solle, er möchte gern ihre Erdbeeren haben. Und was soll ich sagen... Ruben hatte seine Oma gut im Griff und bekam alle Erdbeeren. Die Oma begnügte sich mit dem Rest. *grins*

Nachdem der, nun doch eingetretene Regen, endlich aufhörte gings zu Fuß und per Laufrad zu Opa auf Arbeit und dann weiter zum Eisessen ins Eiscafe Jähnig. Das Eis schmeckte gut, Ruben war recht schnell satt und leider gerieten wir auf dem Heimweg dann erneut in einen Regenschauer und wurden nass. Aber da wir nicht aus Zucker sind, war es nicht ganz so schlimm.

Um acht lag Ruben dann, auf seinem neuen Kissen und unter dem neuen Deckbett (endlich ein großes) in seinem Bettchen und seitdem schläft er. Es war ein langer Tag und der morgige wird sicher nicht viel kürzer.