Sonntag, 29. Juni 2008

Ein Wochenende in Magdeburg

Dieses Wochenende waren wir in Magdeburg bei meiner Schwester eingeladen. Sie hatte Geburtstag und wollte ihre Familie und die ihres inzwischen langjährigen Lebensabschnittsgefährten *lol* einander vorstellen.

Nachdem wir gegen hab elf am Samstag daheim ausgerückt sind und nach einem Zwischenstopp bei McDoof in Halle, wo es für Mama nur nen Salat gab, trafen wir gegen dreiviertel fünf in Magdeburg ein. Um vier war das Kaffeetrinken in einem urigen Restaurant ("Die Kirche") geplant. Die Uhrzeit konnten wir, wie üblich nicht einhalten, aber bereits kurz nach vier waren wir am gewünschten Ort eingetroffen. Leider war das Wetter nicht dem Anlass entsprechend, es war zwar trocken, aber so windig, dass es uns den Kaffee aus der Tasse gewedelt hätte. Das Restaurant war dem Namen entsprechend tatsächlich eine kleine alte Kirche und die festliche Tafel war auf der Empore gedeckt worden. Es gab lecker Kuchen (Mama hat sich zurückgehalten) und für die Kinder viel Platz zum spielen. Nach dem Kaffeetrinken gab es einen gemütlichen Spaziergang den Deich entlang bis an die Elbe runter. Ruben und Tobi rasten mit Laufrad und Roller immer vorneweg oder zwischendurch.




Vor der Kirche gab es noch einen kleinen Spielplatz, den Ruben und Nele dann ausreichend erkundeten. Auch eine Reiberei zwischen Ruben und einem anderen Kind war leider an der Tagesordnung, wobei Ruben diesmal keine Schuld traf. Der andere Junge blockierte die Rutsche und Ruben erbat sich höflich zweimal das Recht zu rutschen und bekam prompt eine geklatscht und ein Beißversuch war auch noch drin. Verzogene Göre dieser kleine Kerl.

Leider ging dann beim Abendessen einiges schief. Die beiden Kleinen bekamen zwar relativ zeitig (gegen acht Uhr) ihr Abendessen, aber das essen der Erwachsenen traf erst gegen halb zehn nach mehrmaligem Auffordern bei uns ein. Zudem war es zwar ganz gut, aber mein Fleisch war angebrannt. Nunja, ich glaub die waren etwas überfordert. Trotzdem unsere beiden Mäuse beide erst gegen halb elf im Bett lagen war es ein wunderschöner Tag und Ruben sowie auch Nele haben sehr gut durchgehalten.

Der nächste Morgen war nur leider schon kurz nach acht uhr zu Ende und man merkte unserem Kind nun doch langsam den fehlenden Schlaf an. Er wurde knietschig und bockte immer regelmäßiger, was ich aber aufgrund der Müdigkeit einfach mal ignorierte. Kurz vor zwei saßen wir wieder im Auto gen Heimat und kurz nach zwei hing unser Held in den Seilen (im Gurt) und schlief den Schlaf des Gerechten.

Sonntag, 15. Juni 2008

Gartenschau in Nossen

Im Kloster Altzella sollte heute Gartenschau sein. Und da die Schwiegereltern über Freikarten verfügten, ließen wir uns das nicht nehmen. Leider wollte das Wetter so gar nicht wirklich mitspielen, aber dank Vanessas Gummistiefeln und viel Elan machten wir uns auf den Weg.

Es gab natürlich ganz viele schöne Blumen zu sehen und Ruben hatte überall etwas zu schauen. Ob es nun ein offener Bienenstock (hinter Glas) war oder ein riesiger Badezuber, der im Winter für wohliges Vergnügen im garten sorgen könnte. Überall gab es was zu entdecken und zu staunen. Zwischendurch malte zusammen mit einem Drechsler einen winzigen Kreisel an - ein richtiges schmuckstück, und ergatterte eine mähendes Schaf (Hilfe, meine Nerven). Als es ans Essen ging, war Ruben wie immer kaum zu halten. Erst gabs eine Geflügelpfanne mit Gemüse, ratet mal was auf dem Teller blieb. Danach eine Bratwurt und zum Schluß noch eine Waffel am Stiel. Das danach an Abendessen nicht mehr zu denken war, versteht sich sicherlich von selber.


Erst gegen acht Uhr waren wir wieder daheim (nicht ohne vorher noch einmal mit Vanessa zu spielen, die erstaunlich unzickig war heute) und Ruben fiel todmüde in sein Bett.



Montag, 9. Juni 2008

Nachmittag im Garten

Nachem wir ja am Wochenende "kinderfrei" hatten und Ruben die Wohnung und Umgebung von Oma und Opa unsicher gemacht hat, beschlossen wir den heutigen Nachmittag mal wieder im Garten zu verbringen.

Leider wollte Ruben erst so gar nicht mitkommen. Ganz im Gegenteil. Als ich ihn im Kindergarten abholen wollte schmiss er sich auf den Boden und jaulte wie ein kleiner Hund kurz vorm Abschlachten. Warum, weiß ich bis jetzt nicht, aber ich nehme mal an, dass er sich beim matschen gestört fühlte. Nach einigen Minuten gutem Zuredens und Drohens, ließ er sich dann aber doch dazu bewegen, sich zu verabschieden und ins Auto zu steigen. Das nächste Drama folgte auf dem Fuß, als der Bäcker nicht das gewünschte Croissant hatte, sondern nur Mohnbrötchen, aber auch das wurde von Mama ignoriert und Ruben beruhigte sich als er merkte, dass brüllen nichts half. Langsam könnte er das wirklich mal wieder abstellen. *schmipf*

Im Garten angekommen hatte das Minimonster dann endlich die gute Laune ausgepackt und konnte es kaum erwarten bis ich das neue Planschbecken aufgepustet und befüllt hatte. Bis es soweit war haben wir dann noch schnell das Erdbeerbeet und den Johannisbeerstrauch geplündert. Erstaunlicherweise sind die wirklich schon reif und sehr lecker.

Danach wechselte Ruben immer wieder zwischen Sandkasten und Planschbecken und modderte was das Zeug hielt. Das Planschbecken war danach nicht mehr gelb, sondern braun, aber er hatte seinen Spaß. Gottseidank war er dann zur gleichen zeit wie wir der Meinung, dass wir heimfahren sollten, so dass er sich bereitswillig anzog (anziehen ließ) und wir gegen 19:00 Uhr daheim ankamen. Na Nachbars gerade mal wieder grillten, musste natürlich auch unsere neunköpfige Raupe sein Fleisch einfordern, so dass wir die restlichen Steaks vom Samstag noch mit auf den Grill warfen und Raubtierfütterung vornahmen. Erst 20 Uhr lag Ruben im Bett, leider nicht ohne halb neun nochmal aufzutauchen, aber pünktlich dreiviertel neun zum Fußball war dann endlich Ruhe.

Leider hatten wir mal wieder den Fotoapparat vergessen, wir müssen uns da etwas mehr disziplinieren.

Mittwoch, 4. Juni 2008

Ruben, Leonie & Hermine

Heute war mal wieder Spielenachmittag angesagt und zwar bei Leonie & Hermine. Mit Leonie ist Ruben früher zur Tagesmutter gegangen und Hermine war in seiner ersten KiGa-Gruppe. Die Mädels sind Cousinen und wohnen im gleichen Haus, daher passte der Besuch ganz gut.

Als wir gegen viertel vier ankamen, war Leonie zuerst etwas schüchtern. Naja, sie hatte Ruben ja auch schon eine Weile nicht mehr gesehen. Doch nach kurzem Umkleiden taute sie recht schnell auf und die beiden spielten schön im Hof. Wenig später gesellte sich dann noch Hermine dazu und schon war Leben in der Bude. Leonie's Mama und ich nutzten die Zeit derweil zum ausgiebigen Plausch, da wir uns auch schon eine Weile nicht gesehen hatten. Nebenbei gab's lecker Kuchen und Kaffee auf der sonnenbeschienenen Terrasse.

Wenig später wurde es für Ruben und die Mädels aufregend. Der Uroma der Mädels ging es leider gar nicht gut und so wurde sie per Krankenwagen (gottseidank ohne Blaulicht) abgeholt. Ruben fand es einfach nur spannend, den beiden Mädchen gings da leider etwas anders. Immerhin wurde ihre geliebte Uroma abgeholt. Hoffentlich geht es ihr bald wieder besser *ganzdolldaumendrück* Nach Abfahrt des Krankenwagens beruhigten sich alle und es wurde weiter gespielt. Zwischendurch gab es zwar auch einige Streitereien, aber die wurden durch die anwesenden Mütter und Väter recht schnell beigelegt.

Besondern toll fanden alle drei die Hasen im hinteren Bereich des Grundstückes, die ich mir, trotz befehl meines Sohnes *lach*, dann doch nicht mehr angeschaut habe. (Ich mag sie doch lieber gebraten vor mir *grins*)

Gegen virtel sieben wollte ich Ruben zum heimfahren überreden, aber er, Leonie und Hermine bestanden darauf, dass wir dort mit Abendessen sollten. Also wurde schnell der Tisch gedeckt und gegen dreiviertel sieben saßen wir alle und mampften fleißig. Als die drei Kids aufgegessen hatten gingen sie wieder spielen und ich stellte kurz darauf erschrocken fest, dass es bereits halb acht war und Ruben eigentlich schon im Bett liegen musste. Aber ich habe ihm dann noch reichlich 10 Minuten gegönnt, bevor wir uns auf den Heimweg machten.

Daheim angekommen gabs eine kleine Rüge vom Papa, da der bereits seit geraumer Zeit auf uns gewartet hatte *schäm* - naja, sonst warten wir auf ihn ;-) Sofort ging es ins Bad zum Duschen. Wie auch schon gestern wehrte er sich anfangs entschieden gegen die Dusche, aber schon beim zweiten Abbrausen kicherte er, was mich hoffen lässt, dass er irgendwann in nächster Zukunft keine Angst mehr vor der Dusche hat. Gegen virtel neun war dann Ruhe in seinem Zimmer, natürlich nicht ohne seine 3! Gute-Nacht-Geschichten.

Sonntag, 1. Juni 2008

Kindertag im Alaunpark

Nachdem Ruben sein Kindertagsgeschenk ja schon am Vortag erhalten und ausprobiert hatte, gabs heute morgen (halb zehn) ein ganz normales Frühstück mit allem drum und dran, nur ohne Ruben, da er anscheinend wieder mal keinen Hunger hatte. Halb elf rüsteten wir uns zum gehen, da Anja im Alaunpark ihren Geburtstag (vom 19.04.08 glaub ich *grins*) nachfeiern wollte. Das Wetter war ja bombig und wir kamen relativ gut gelaunt im Alaunpark an. Wir waren die ersten Gäste und halfen ein wenig beim Tragen und Aufbau, doch bald trudelten immer mehr Leute ein. Der größte Teil mit Kindern, so dass wirklich viele Spielkameraden zu finden waren.



Ruben versuchte anfangs das gleiche Theater durchzuziehen wie am Vortag, doch irgendwann siegte dann doch die Neugier und er spielte mit Eric und den anderen Kindern oder kümmerte sich liebevoll um Tessa und das obwohl sie grad mal ein halbes Jahr alt ist. Später gab es lecker Würstchen und Steaks vom Grill, dazu Kartoffelsalat, Gemüse, Melone und Kuchen, so dass wir uns zum Schluß fast zum Auto rollen mussten. Gegen kurz nach fünf packten wir unsere Sachen, da wir noch im Garten vorbeischauen wollten. Nachdem wir dort alles in Ordnung befanden ging es um sechs heim.

Dort musste das Modderkind dann noch in die Wanne. Er hat leider seinen ersten leichten Sonnenbrand auf den Armen, aber klagt deswegen nicht. War wohl doch etwas viel Sonne gewesen den Tag über. Und seit halb acht liegt er im Bett und schläft den Schlaf der Gerechten.