Sonntag, 29. November 2009

Endlich wieder Weihnachtsmarkt...

Ich liebe die Adventszeit und vor allem die Weihnachtsmärkte. Nachdem ich gestern 6 Stunden Plätzchen gebacken habe (der Rest der Familie war derweil in Nossen) nd heute vormittag die restlichen Plätzchen im Herd bräunten galt der nachmittag ganz den Weihnachtsmärkten.

Gegen halb drei ging es per Bahn los Richtung Striezelmarkt. Erwartungsgemäß war dieser arg voll, aber dank der neuen Anordnung war ein Durchkommen dennoch möglich. Ruben erbettelte sich gleich zu Anfang einen Pflaumentoffel, den er dann auch gleich verspeisen wollte *lach*. Nur mit etwas Überredungskunst schaffte dieser es heil bis nach Hause. Da das gedränge doch arg groß war durfte Ruben dann doch auf Papas Schultern, während die Mama Naya im Ergo trug (den Kinderwagen hatten wir wohlweißlich daheim gelassen). Zu Essen gabs dann etwas an einem Chinesen-Stand - der aber bei weitem nicht so gut war wie der wo wir sonst immer hingehen - und teurer! Ruben hüpfte zwischen Papa und mir rum und holte sich die besten Bissen ab - Reis von Papa, Fleisch von Mama. *lach*

Der Weihnachtsmann hat zwar auch wieder eine Bühne, aber es war gerade kein programm. Der Adventkalender ist dieses Jahr aber woanders. Es schaut aus, als wäre er diesmal nur als Puppentheater gestaltet. ich nehme an, man wollte sich die tägliche Gage des Weihnachtsmannes ersparen. mal sehen ob wir es mal schaffen pünktlich da zu sein um es uns anzuschauen.

Als wir so gut wie alles gesehen hatten und uns das Gedränge zu groß wurde ging es gen Frauenkirche. Der Weihnachtsmarkt dort war weit weniger voll und hatte ein richtig romantisches Flair. Auf alt getrimmte Hütten und jede Hütte ein anderes "Handwerk". Er ist wirklich sehenswert. Leider war es dann schon recht dunkel und Ruben hatte Hunger, so dass wir dann doch langsam zum heimmarsch bliesen. Mit zwischenstopp im McDonalds auf der Prager Straße waren wir dreiviertel sieben wieder daheim und beide Kinder schliefen 20 Uhr tief und fest.

Samstag, 21. November 2009

Ruben und die Schafe

Wer uns besser kennt, der weiß, dass Ruben panische Angst vor Schafen hat. Warum haben wir bis heute nicht rausgefunden, aber es ist so. Bei jeglichen anderen Tieren die zum Teil wesentlich größer sind ist es kein Problem, aber bei Schafen gibts immer Theater, sogar bei "Shaun das Schaf" aus dem Fernsehen *lol*

Heute wollten wir mal wieder Ziegen schauen gehen und Ruben war hellauf begeistert, fragte aber (wie immer gleich) ob die Schafe da wären. Da wir ihm die Frage nicht so beantworten konnten ging es gegen 15 Uhr los. Naya im Kinderwagen, Ruben auf dem Laufrad. Als wir an der Kirche vorbei waren wurde noch schnell der kleine Glücksengel in der Mauer berührt und Ruben stellt fest, dass heute keine Schafe da seien. So konnten wir schnurstracks zu den Ziegen gehen. Doch heute waren in dem Gehege nicht nur Ziegen, sondern auch ein Schaf. Herrje...

Vor dem Zaun konnte man für 0,50 € einen Futterbeutel kaufen und Ruben trat, mit einem solchen bewaffnet mutig an den Zaun und wollte Ziegen füttern. Jedesmal wenn das Schaf ankam wechselte er die Richtung und lief ans andere Ende des Zaunes, bis ich meinte, das Schaf hätte doch auch Hunger. Ich dachte ich seh nicht richtig, da trat unser Angsthase an das Schaf und streckte vorsichtig eine Hand mit Brotkanten in seine Richtung und das Schaf war artig und fraß. Danach wollte Ruben nur noch das Schaf füttern und keine Ziege mehr. Sogar gestreichelt hat er es. Wir kamen aus dem Staunen nicht heraus.

Als der Beutel alle war gings weiter zum spazieren zum nächsten Gehege mit Schafen und auch hier gabs kein Theater mehr durch Ruben. Nur als die anfingen mit blöken zuckte er doch etwas zurück. Vielleicht ist das endlich der Weg um ihm die Angst zu nehmen.

Samstag, 14. November 2009

Und mal wieder Eisenbahn

Momentan sind wir am Wochenende immer arg ideenlos, was die Freizeitgestaltung angeht, da so gut wie jeder Ausflug damit endet, dass Ruben brüllt, heult und bockt und wir da keine Lust mehr drauf haben. Trotzdem zogen wir heute nach dem Mittagsschlaf los um die Modellbahnausstellung in Radebeul zu bewundern.





Sie findet einmal im Jahr statt im dicksten Industriegelände. Da wir nicht wussten, wie voll es dort sein würde ließen wir den Kinderwagen daheim stehen, ich packte Naya in den Ergo und los gging es zur Straßenbahn. Nach nur 2 Haltestellen (die Bequemlichkeit siegte) und nochmal ca. 10 min Fußweg erreichten wir den Bau, der mich stark an eine Schule aus DDR-Zeiten erinnerte. Der Eintritt war mit 7,00 € für uns noch erschwinglich und so konnte es losgehen. Ruben war kaum dazu zu bewegen sich Mütze und Tuch zu entledigen und zig vehement zur ersten Eisenbahnanlage. Die Aussteller hatten an die Kleinen gedacht und überall blaue Hocker plaziert, damit auch die Kleinsten was sehen konnten, nur leider wurden diese immer von allen mitgeschleppt, so dass Steffen dann doch Ruben auf den Arm nehmen musste. Es gab TT- und H0-Bahnen, eine riesige Gartenbahn, die nachgestellte Sächsische Schweiz und einen Spielebereich, wo man TT-Züge und Gartenbahnen selber fahren lassen konnte. Was Ruben natürlich mit Begeisterung tat und sogar ohne Diskussion anderen Kindern auch mal den Trafo überließ. Nach 1,5 h wurde Naya vom vielen schauen müde und ich zog mich mit ihr nach draußen zurück, wo mehr Ruhe herrschte, damit sie etwas schlafen konnte - was sie dann auch tat. Leider hörte ich dann schon von draußen Rubens typische Theater, er tobte und musste von Steffen runter getragen werden. *grummel*


Der Papa hatte gesagt, dass er noch einmal selber fahren darf und dass wir dann aber gehen und er war auch einverstanden gewesen, zumindest bis zu dem Zeitpunkt, wo es dann die Treppe runtergehen sollte. Da klinkte dann wieder etwas aus und unser Großer heulte, jaulte und brüllte. Bis zur Straßenbahnhaltestelle. Dort hatte er sich dann halbwegs wieder eingekriegt, so dass zumindest in der Straßenbahn Ruhe war. Leider ging daheim das Theater weiter, so dass er mal wieder ohne Geschichte ins Bett musste.

Wir geben langsam die Hoffnung auf, dass es mit ihm nochmal besser wird. :-(

Freitag, 13. November 2009

Das neue Kuddeldaddeldu

Seit ein paar Wochen gibt es im Elbepark einen neue Indoor-Spielplatz, das Kuddeldaddeldu. Als wir das letzte mal rein wollte (in den Ferien - war ein grober Fehler) stand eine ewig lange Schlange und es war wegen Überfüllung geschlossen, also wagten wir heute einen neuen Versuch.




Naya und ich holten Ruben halb drei im Kindergarten ab, wo der junge Mann noch mitten beim Vesper war, aber dann plötzlich unheimlich schnell aufgegessen hatte. Staufrei gings in den Elbepark und wir fanden auch schnell einen passenden Parkplatz. Die Schlange vor dem Spielplatz belief sich auch 4 Leute und somit waren wir schnell drin, vor allem, weil Dolly (eine Freundin meinerseits - die dort arbeitet) uns schnell reinlotste. Ruben wollte gleich losstürzen, musste aber noch Jacke, Hose und Schuhe ausziehen eh er losziehen durfte. Ich hoste dann noch Naya aus und setzte sie in den bereitgestellten Buggy, in dem sie drin saß wie ein Schluck Wasser. Dann haben wir uns erst einmal umgesehen, doch Naya zeigte schnell sehr deutlich dass sie Hunger hatte, also setzte ich mich ins Restaurant zum Füttern. Erstaunlicherweise aß sie heute ihren Brei super gut, innerhalb kürzester Zeit verschwand 3/4 des Glases in ihrem Magen und 50 ml Tee hinterher. Derweil erkundete Ruben das "Schlammbad" (Bällebad mit Schweinen drin) und setzte sich auf ein Pferd, welches sich dann dummerweise von selbst fortbewegte, was unsere Heulsuse wieder zum heulen brachte.


Damit Naya dann auch etwas die Gegend erkunden konnte, begaben wir uns zum Zwergenland zurück, wo sie fröhlich im ihre eigene Achse robbte. Ruben nahm derweil die Minirutsche in beschlag, wollte aber partout nicht aufs große Klettergerüst. Erst als der kleine Fabian (2 Jahre) ihm dann vormachte wie es geht war dann kein Halten mehr. Derweil quatschten Mama, Romy (Fabians Mama) und zwischendurch auch Dolly gemütlich.

Als ich um fünf zur Abfahrt blies war das Geschrei auf Seiten von Ruben natürlich wieder groß (wie immer - erst ned rein, dann ned raus) aber nachdem ich ihm (dummerweise) noch einen Luftballon des neueröffneten C&A versprach gings dann ganz gut. Im C&A mussten wir dann leider fast 20 min. anstehen, aber dann hatte Ruben den heißersehnten Riesen-Blauen-Sterneluftballon und wir konnten uns auf den Heimweg machen. Dort gabs für beide fix Abendessen (Naya verputzte 1/4 Schnitte mit Frischkäse und 3 Fruchtzwerge) und ab gings ins Bett. Mal sehen was das Wochenende so bringt.

PS: 2-3 Fotos folgen noch.