Mittwoch, 24. Dezember 2008

Heiligabend

Endlich, der 24. Dezember und Ruben ist so aufgeregt wie noch nie. Bereits kurz vor acht (in unseren Augen eine arg unchristliche Zeit) kam der kleine Mann ins Schlafzimmer gestürzt und fragte wann wir endlich aufstehen würden, der Weihnachtsmann käme doch gleich. Etwas enttäuscht nahm er dann zur Kenntniss, dass der Weihnachtsmann doch erst am Nachmittag käme, aber er ließ sich dann gut mit spielen ablenken. Pünktlich halb zwölf stand dann das Mittagessen auf dem Tisch und Ruben lag kurz nach Zwölf im Bett, wollte aber nicht so recht Mittagsschlaf machen. Erst nach mehrmaligen Ermahnen (das letzte mal kurz vor eins) war dann endlich Ruhe. Damit wir pünktlich bei Oma und Opa sein konnten, mussten wir den Racker dann aber halb drei wecken, was aber kaum Probleme machte.

Im Gegenteil. Quietschfidel sprang er durch die Wohnung und konnte es kaum erwarten, endlich im Auto zu sitzen. Also beeilten wir uns dementsprechend und waren gegen virtel vier bei Oma und Opa in Dresden, wo wir bisher jeden Heiligabend verbracht haben. Es gab dann für alle lecker Plätzchen, Stollen und Bienenstich und Ruben fragte immer wieder, wann denn der Weihnachtsmann endlich käme. Doch erstaunlicherweise ließ er sich immer wieder vertrösten und spielte hingebungsvoll mit seiner Tante Tine, bis es gegen halb fünf plötzlich klingelte.


Wie von der Tarantel gestochen sprang Ruben auf und rannte zur Tür. Dort stand ein riesiger blauer Weihnachtssack, doch der Weihnachtsmann selbst hatte sich schon wieder auf den Weg zu den vielen anderen Kindern gemacht. Gemeinsam mit der Oma bewies unser Kind große Stärke und schleppte den großen Sack ins Wohnzimmer, wo auch noch weitere Geschenke plötzlich unterm Baum lagen. ;-)


Unter großem Jubel und mit großer Aufregung ging es dann ans verteilen und auspacken der vielen Geschenke. Das Highlight war natürlich, die heißersehnte Lego-Polizeistation (bzw. Polizeikastration - wie Ruben immer zu sagen pflegt) und der Papa musste sich nachdem alles ausgepackt war auch gleich ans Aufbauen derselbigen machen. Genauso geliebt war das Werkzeug mit einem Akkuschrauber, die sich auch richtig dreht. Weiter gab es Puzzle, ein Memory, einen Hummer mit fernbedienung und einen klitzekleinen blauen Wal, der lustig leuchtet. Diesen hat Ruben auch gleich in sein Herz geschlossen und wollte ihn nicht mehr hergeben. Erst nach einem späten Abendessen (Würtchen und Kartoffelsalat) und nachdem alles Lego verbaut war, ging es (halb elf) nach Hause. 23 Uhr lag dann der Räuber totmüde, aber glücklich in seinem Bettchen.

1 Kommentar:

MissMusic privat hat gesagt…

Schön, daß ihr so schön gefeiert habt! Und ein ziemlich fleißiger Weihnachtsmann... *gg* fast so fleißig wie unsere übermütige Version.