Samstag, 29. Dezember 2007

Das erste Bowlingspiel

Alles in allem war es heute ein wunderbar entspannter Tag. Ruben kam erst gegen halb neun ins Schlafzimmer zum Kuscheln, was wir dann auch noch ca. eine halbe Stunde ausgiebig genossen (alle drei). Danach gab es bis halb zehzn Frühstück und ab gings in den Elbepark. Eigentlich wollten wir für Ruben Unterhemden kaufen (mit kurzen Ärmeln) aber es gab mal wieder nichts. Also sind wir nur ein wenig rumgebummelt und haben kurzerhand beschlossen am Nachmittag bowlen zu gehen. Zum ersten mal mit Kind.

Doch zuerst ging es ersteinmal wieder heim zum Mittagessen und Mittagsschlaf machen. Leider gab es eim essen mal wieder Theater, weil Milchschnitte irgendwie besser schmeckt als Nudelsuppe. Nur wird man von Milchschnitte nicht ganz so satt und Mama und Papa hatten kein Erbarmen. Irgendwann schmeckte die Suppe dann wohl doch ganz lecker und Ruben aß den Teller komplett leer. ES GEHT DOCH. Natürlich wollte der Herr dann auch nicht ins Bett, aber auch hier kannten wir kein Pardon. Irgendwann war dann doch Ruhe. Nur leider nicht lange. Nach knapp 40 Minuten saß Ruben wieder im Zimmer und spielte. Das große Geschäft war in der Hose *grummel* Nur gut, dass ich aus dem gestrigen Maleur gelernt hatte und er doch wieder eine Windel umhatte. Irgendwie ließ er sich nach Windelwechsel doch noch zum Mittagsschlaf überreden und schlief bis halb drei. Juchhuuuuuuu...

Irgendwie klappt es mit dem großen Geschäft nur am Tage. Mittags geht er zwar vorm Schlafen auf die Toilette, weil er , nach eigener Aussage, kackern muss. Dann sitzt er ewig, nix kommt und paar Minuten später isses in der Windel. *grummel* Tagsüber beim Spielen klappt das. Naja, warten wirs ab. Muss die Windel mittags halt noch dran bleiben.

Um vier hatten wir im US-Play eine Bowlingbahn bestellt und waren auch pünktlich da. Ruben war begierig darauf "Die Bälle hinten auf die Flaschen zu schmeißen" *lach* und hat sich auch gar ned dumm angestellt. Auch wenn die Kugel mit 6 Pfund natürlich viel zu schwer und zu groß war und Mama und Papa bei jedem Wurf geholfen haben. Ruben war mit Feuereifer bei der Sache und konnte es gar nicht erwarten endlich wieder dran zu sein. 3 Spiele hat er durchgehalten und immer wieder die schwere Kugel zum Anlauf geschleppt. Ich denke in ein paar Jahren wird er besser sein als wir beide. Leider hatten wir die Kamera nicht dabei, um die Augenblick mit ihm festzuhalten. Das nächste mal ist sie sicher dabei.

Übrigens hat er seit 2 Abende nicht mal mehr nach den Nunnies gefragt.

Freitag, 28. Dezember 2007

4 Nächte ohne Nunnies

Seit Heiligabend lebt ja unser Kind ohne Nunnies. Und es klappt erstaunlich gut. Ich habe wirklich mit wesentlich mehr Theater gerechnet. Er fragt zwar jedesmal vorm Schlafengehen danach, aber es reicht eine kurze Erklärung und Ablenkung und prompt ist Ruhe. Schauen wir mal, wie lange er danach fragen wird.

Heute mittag wollten wir das erste mal mittags ohne Windel schlafen (die Windeln sonst sind ja immer trocken, wenn er aufsteht). Leider hatte die Mama erfolgreich verdrängt, dass er noch kein großes Geschäft erledigt hatte, also ging das voll in das Schlüppi. Schauen wir mal, ob und wie der Rest des Mittagsschlafes verläuft. Ruben hat momentan (seit 25.12.) eine Phase, dass er kein Mittagsschlaf mehr machen will. Selbst gestern, als alles wieder in geordneten Bahnen lief dauerte es nur eine Stunde und Ruben stand auf der Matte. Und wirklich geschlafen hatte er nicht. Ich hoffe, das wird jetzt nicht zur Gewohnheit.

Ansonsten geniest er momentan die Dreisamkeit mit Mama und Papa (wir haben ja beide Urlaub) und ist relativ ausgeglichen.


PS: Geschlafen hat Ruben überhaupt nicht. ganz im gegenteil. Stattdessen hat er mitten ins Zimmer gepischert und heulend im Wohnzimmer gestanden. *grummel*

Montag, 24. Dezember 2007

Heiligabend

Endlich... Weihnachten... Heiligabend...

Da Mama heute frei hatte gab es ein gemütliches Aufstehen gegen halb neun (Ruben war schon seit sieben auf den Beinen) mit anschließendem Frühstück bei Weihnachtsmsik und Kerzenschein. Ruben schien allerdings einen Kasper gefrühstückt zu haben. Er war dermaßen aufgedrieselt, ist rumgesprungen, hat gekichert, gekreischt und war absolut übermütig.

Nach dem Frühstück gings mit Papa zum einkaufen, leider hatten diese Idee so ungefähr 1000 weiter leute, so dass es fast 2 Stunden dauerte, ehe die beiden Herren wieder daheim waren. Also gabs nur schnell Fischstäbchen zum Mittag, was aber schon recht anstrengend war, da Ruben sehr müde war und viel rumningelte. Aber dafür war das Ins-Bett-Gehen umso entspannter. Innerhalb weniger Minuten war Ruhe. Gegen halb drei wollten wir ihn wecken, aber er saß bereits mitten im Zimmer und spielte seelenruhig mit seiner Eisenbahn. Also schnell angehost und ab ins Auto - Oma und Opa warteten ja schon.

Nach dem Kaffeetrinken sind wir (Papa, Mama, Ruben und Tine) zu einem kleinen Spaziergang aufgebrochen, um den Weihnachtsmann zu suchen. Nicht bevor Ruben jedoch seine Nunnies auf den Schuhschrank gelegt hatte, damit der Weihnachtsmann die mitnehmen konnte und sie kleinen Babies schenken konnte (vor allem die Tessa scheint dringend welche zu brauchen ;-) ). Auf dem Spaziergang trafen wir tatsächlich einen Weihnachtsmann. Dieser kam anscheinend gerade von einer Bescherung, stiefelte schnurstracks auf Ruben zu, drückte ihm eine Schoki in die Hand und wünschte Frohe Weihnachten. Besser konnten wir es nicht treffen. Ruben strahlte über's ganze Gesicht. Als wir 20 Minuten später wieder bei Oma und Opa ankamen bemerkte er als erstes, dass die Nunnies verschwunden waren. Die Geschenke die unterm Baum lagen waren dann aber wesentlich wichtiger als die verschwundenen Nunnies. Mit leuchtenden Augen packte Ruben alle Schenkis aus: 1 Werkbank, 1 Kiste Baufix, 1 Beutel Bausteine, 1 Besteck von Bob der Baumeister, 1 Box mit 4 Puzzlen, 1 Buch, 1 Radio, 1 DVD vom Maulwurf, Rollo und Baggi von Bob der Baumeister, 3 kleine Bücher von Anja, ein Schlafi von Thomas und seine Freunde. Also wirklich mehr als genug. Das wichtigste war die Werkbank und seine Fahrzeuge von Bob der Baumeister. Seelig spielte er damit, bis zum Abendessen. Da gab es, wie jedes Jahr, Kartoffelsalat und Würstchen, die Ruben natürlich nicht verschmähte.



Zum Abschluß haben wir uns gemeinsam seine neue DVD angeschaut und auch hier war Ruben hin und weg. Obwohl er dann (es war inwzischen halb neun) völlig fertig und totmüde sein musste, war er superlieb und schnell fuhren wir heim. Auf der Heimfahrt und auch beim Betti bringen kam kurz die Frage nach den Nunnies, aber irgendwie haben wir ihn abgelenkt und nun liegt er - ohne Nunnies - in seinem Bett und schläft tief und fest. Schauen wir mal, wie der morgige Tag läuft.



Ich möchte noch anmerken, dass es seit fast 2 Wochen keinen Unfall mehr gegeben hat und wir mit gutem Gewissen sagen können, dass Ruben tagsüber trocken ist. Er geht sogar ganz allein auf die Toilette. da muss keiner mehr mitgehen.

Montag, 17. Dezember 2007

"Ich kann das schon alleine, Mama!"

Gestern hatte erst Steffen und dann wir alle (inklusive Oma und Opa) einen etwas anstrengenderen Tag mit unserem Minimonster. Ruben war mittags durch den Papa nicht dazu zu überreden endlich seinen Mittagsschlaf zu halten. Kurz nach zwei rief er mich dann etwas entnervt an, dass Ruben nun endlich schliefe. Als ich jedoch kurz nach halb drei daheim auftauchte saß der Schlingel grinsend auf Papas Schoß im Wohnzimmer und schaute Märchenfilm. *grummel*

Als später Oma und Opa kamen war die Freude sehr groß, schlug aber zeimlich flott um in konsequentes Nein-sagen. Er wollte nicht spielen, nicht essen, nicht kuscheln, nicht Buch anschauen etc. Die Oma taufte ihn dann schon um und nannte ihn "Neinneinchen" *grins* Aber er war wirklich ziemlich anstrengend. Das war sicher lich seiner momentanen Erkältung und dem fehlenden Mittagsschlaf zu Schulden. Gegen fünf Uhr war er dann so müde, dass wir die Notbremse zogen und ihm den Sandmann auf rbb anboten, der schon kurz vor sechs läuft. Um sechs lag das müde Monster dann im Bett und halb sieben war endgültig Ruhe.

Heut dagegen war ein wunderbar entspannter Nachmittag. Wir waren erst gemütlich bei Lidl shoppen *lach* und sind dann heim gefahren. Da gabs dann Eisenbahn auf DVD und später spielten wir "Baustelle" auf der Couch. Das hieß, dass alle verfügbaren Decken und Kissen (inklusive seines Bettzeuges) auf der Couch gestapelt wurden und wir beide drauf rumsprangen. Sicher kein gutes Vorbild, aber es war lustig. Zwischendurch hab ich Ruben zum pullern geschickt, da er seit dem KiGa nicht mehr gewesen ist. Er rannte los, nicht ohne mich zweimal zu ermahnen, ich solle die Baustelle nicht anfassen *weglach*. Dann hörte ich plötzlich wie der Toilettendeckel klappte. Habe noch ein paar Sekunden gewartet und bin dann zum Helfen ins Bad, da saß unser großer Junge schon auf der Toilette und verrichtete sein Geschäft. Ich muss geschaut haben wie Auto, zumindest fing er an zu grinsen und meinte ganz trocken: "Ich kann das schon alleine, Mama!". Bisher kam er nur im KiGa auf die kleinen Toiletten allein und nun auch schon daheim. *schnüff* Er wird wirklich langsam groß und ich bin stolz auf ihn.

Ich denke wir werden jetzt ab Weihnachten mittags die Windel weglassen, da im Kiga und daheim die Windel immer trocken ist nach dem Schlafen. Schaun wir mal, ob es dann auch noch klappt.

Freitag, 14. Dezember 2007

Langsam wird es...

... mit dem Trockenwerden. Seit fast 1 Woche gab es jetzt keinen Unfall mehr, egal ob großes oder kleines geschäft. ich bin so stolz auf den kleinen Mann. Beim großen Geschäft kommt er jetzt auch von allein: "Mama, ich muss mal kackern" aber erst beim dritten Anlauf kommt dann wirklich etwas, dabei muss ich ihn immer wieder überzeugen auch wirklich sitzen zu bleiben, weils sonst doch wieder in die Hose geht. Wir werden wohl bald anfangen mal mittags die Windel wegzulassen, im Kindergarten hat er das ja schonmal gepackt.

Die nächste Aktion wird aber erst einmal das Abgeben des Nunnies sein. Der Weihnachtsmann wird es für die kleinen Babies holen, das weiß Ruben auch schon und wir hoffen, dass es klappt.

Heute waren wir zusammen mit Emmi und Annina auf dem Weihnachtsmarkt in Altkötzschenbroda. Die zwei Zwerge liefen HandinHand, bis sie mit den Köpfen zusammen stiessen. Da Ruben momentan hyperempfindlich ist, was Stürze u.ä. angeht war natürlich an ein friedliches Weiterlaufen nicht wirklich zu denken. Stattdessen durfte Mama das 15 Kilo-Paket (mit Klamotten vermutlich 16 kg) über den Markt schleppen. Beim Bäcker war dann aber mit Keksen und Brötchen wieder alles vergessen.

Donnerstag, 6. Dezember 2007

Nikolaus und der leere Schuh

Ruben war heute morgen ausnahmsweise mal spät auf den Beinen (erst dreiviertel sieben). Er saß in seinem kalten Zimmer und spielte. ich konnte ihn überzeugen nochmal zu Mama und Papa ins Betti zu schlüpfen zum Kuscheln. War also ein sehr entspannter Morgen. Nach dem Anziehen sollte es ja gleich in den KiGa gehen, doch nicht ohne vorher mit heller Begeisterung ein kleines Puzzlebuch und Smarties im Stiefel zu finden. Die Smarties (mit Haribofüllung) mussten natürlich gleich mit ins Auto, beim Buch konnte ich ihn grade noch davon abhalten, es auf der Stelle auseinanderzunehmen. Das hat er dann am Nachmittag mit dem Papa getan.

Im Kindergarten gab es dafür ein sehr langes Gesicht bei unserem Kind. In allen Schuhen standen Leckereien, nur in seinem nicht. Tja, wer sich am Vortag standhaft weigert Schuhe zu putzen, muss wohl mit den Kosequenzen leben. Das Schippi, was er zog war soooo süß. Musste mir wirklich das Lachen verkneifen. Erst beim gemeinsamen Frühstück reichte Frau Seifert ihm sein Tütchen, nicht ohne Ruben noch einmal daraufhinzuweisen, dass der Nikolaus ja nur in saubere Schuhe etwas reintut und ihm die Schuhe von unserem Monster zu schmutzig waren. Glücklich nahm er seine Süßigkeiten und der Tag war gerettet. ;-)

Gestern abend konnte ich auch mal wieder herzhaft über Ruben lachen. Wir hatten den Nachmittag bei Anja & Eric verbracht. Beim verabschieden zeigten wir Ruben, dass in Anjas dicken Bauch ein Baby drin ist. Dann standen Eric und Ruben da und streichelten beide den Kugelbauch. *grins* Kurz vor der Ankunft daheim alberten wir im Auto rum und quatschten über Pittiplatsch. Irgendwann meinte ich so Zusammenhanglos "Pittiplatsch der Liebe" und meine Kind darauf: "Hat ne große Rübe, hat nen dicken Bauch, und Hunger hat er auch."
Ich hab mich weggeschmissen vor lachen. Das ist sicher der Tischspruch vom KiGa, weil ich kannte das bisher nicht.

Die beiden Löcher im Kopf verheilen langsam, hinten sieht schon sehr gut aus, nur vorne lass ich noch immer das Pflaster dran. Mal schauen, werden am WE mal wieder baden, wie es danach aussieht.

Donnerstag, 29. November 2007

Und wieder ein Abend beim Arzt

Nachdem wir ja den Unfall vom Montag relativ gut überstanden hatten, geht Ruben ja nun seit Mittwoch wieder in den Kindergarten. Die kleine Wunde am Hinterkopf heilt gut und er erzählt überall, dass er von der Couch gepurzelt ist.

Heute hatten sich Emmi und Mama Annina zum Spielenachmittag angekündigt. Die Freude der beiden Zwerge war riesig, als sie sich sahen und schon kommandierte Ruben Emmi in sein Zimmer zum Puzzle aufräumen (obwohl er es rausgeräumt hatte *lach*). Als das Puzzle endlich weg war, rannten die beiden ins Wohnzimmer und zurück. Beim rauskommen aus dem Wohnzimmer stolperte Ruben über die Schwelle, schlu der Länge nach hin und knallte mit der Stirn gegen die Kante der Wohnungstür. Ergebnis war eine klaffende Platzwunde die schlimm blutete. Die Mama, die Blut nicht so wirklich sehen kann war mit der Situation irgendwie völlig überfordert. hab es grad so geschafft Ruben einen Waschlappen auf die Stirn zu drücken, während Annina das Kommando übernahm. Wir haben dann aus dem Auto den Verbandskasten organisiert und Annina hat mit Kompresse und Binde erstmal mein Kind verarztet.

Inzwischen fing Emmi auch an zu weinen, weil sie ja doch mit Ruben spielen wollte und nicht verstand, wieso das grade nicht geht. Also heulten Ruben, Emmi und ich irgendwie um die Wette. Bin ziemlich froh, dass Annina da war und den Kopf behielt *schäm*. Habe Ruben dann gleich zum Doc gebracht, wo wir diesmal auch sofort dran kamen. Der schaute nicht schlecht uns schon so bald wieder zu sehen. Die Platzwunde wurde verklebt und nun trägt der Rabauke ein riesiges Pflaster mitten auf der Stirn. Irgendwie findet er das ganz schick *schmunzel*

Aber nun reicht es wirklich. 2 Notfälle in einer Woche, das muss mindetens für's nächste halbe Jahr reichen.

Montag, 26. November 2007

Loch im Kopf

Nun haben wir es geschafft. Ruben hat sein erstes Loch im Kopf. Und das nur, weil er mal wieder nicht hören konnte/wollte.

Wir hatten einen recht entspannten Nachmittag, haben gebastelt und mit seiner Eisenbahn gespielt. Um sechs hab ich Essen gemacht, es sollte Karlsbader Schnitten geben, die mein Kind jedoch mal wieder verschmäht hat. Stattdessen tobte er mit Shadow auf der Couch rum. Prompt passierte es. Er stolperte rückwärts und fiel von der Couch, mit dem Hinterkopf genau auf die Ecke vom Couchtisch. Er fing schrecklich an zu brüllen und nachdem ich ihn erstmal in den Arm genommen hatte bemerkte ich, dass er blutete. Also rein in die Hose und den Anorak (Mütze hab ich weggelassen) und ab ins Auto. Auf dem Weg ins KH hab ich festgestellt, dass bei unserem Arzt noch Licht brannte, also sind wir gleich dahin gefahren.

Ruben brüllte immernoch (kann ich gut verstehen, tat sicher weh), doch kaum sah er das Wartezimmer ging's los: "Mama, kann ich Bagger fahren?" - Die haben so ein Rutschauto als Bagger im Wartezimmer. Also verschwand mein Kind plötzlich wieder freudestrahlend im Wartezimmer und nahm den Bagger in Beschlag. Nach einer halben Stunde waren wir endlich dran. Ruben war so gut drauf wie vor dem Sturz und spielte seelenruhig. Der Doc hat mich erstmal beruhigt, dass es anscheinend nur oberflächlich ist und hat die Platzwunde gesäubert (einige Haare musste Ruben auch lassen) und verklebt. Dabei war unser Kleiner ganz tapfer und hat keinen Mukser von sich gegeben. Angenehm, war das aber sicher nicht.

Nun liegt er im Bett (eine Stunde später als sonst) und schläft. Morgen muss er zu Hause bleiben, da er ja die ersten 24 Stunden beobachtet werden soll. Ich hoffe nicht, dass sich noch Übelkeit o.ä. einstellt. Drückt uns die Daumen.

Samstag, 24. November 2007

Ruben und die Tik-Tak-Oma

Der heutige Tag begann mit einem entspannten Ausschlafen der Eltern (bis halb neun). Ruben spielte bereits seit halb sieben ganz fröhlich, verlangte nur kurz nach halb acht eine frische Windel, da er mal wieder eingekackert hatte. Nach dem Aufstehen haben wir kurz gefrühstückt. Ruben machte sich mit Heißhunger über seinen Schokoreis mit Milch her. Vorher hatte er sich schon heimlich ein Toastbrot aus der Küche stibitzt. Es wird nicht lange dauern und er macht sich sein Essen immer selber. *lach* Nachdem ich meine Milch vom Müsli nicht mehr geschafft habe, bekam der Kater seine Portion ab. Ruben fand das äußerst interessant.



Nach dem Frühstück gings zum Einkauf, der relativ entspannt ablief. Nur eine H0-Eisenbahn hatte es unserem Kind soweit angetan, dass es ein absolutes Theater gab. Naja, wir mussten da durch. habe ihm erklärt, dass er erst eine elektrische Eisenbahn bekommt, wenn er zur Schule geht. Hoffentlich fängt er jetzt nicht an zu fragen, ob er morgen in die Schule darf. *fürcht*

Der Mittagsschlaf wollte heute nicht wirklich enden, also haben wir Ruben dreiviertel drei aus dem Bettchen geholt (er saß relativ verschlafen davor - ob nun rausgefallen oder rausgestiegen - keine Ahnung) und sind ratzfatz ins Auto gestiegen. Es ging nach Bad Gottleuba. Die Tik-Tak-Oma ist dort grade zur Kur und wir wollten meinen freien Samstag dazu nutzen sie endlich einmal zu besuchen.

Die Autofahrt verbrachte Ruben damit seine Zeitung durchzulesen und uns lautstark zu erklären, dass Percy, Duck, Toby und Thomas alle in der Zeitung waren und was sie so angestellt haben. Dabei sah er aus wie ein Geschäftsmann. Eigentlich fehlte nur noch der Laptop und ein Kaffee. Aber damit warten wir wohl lieber noch.



Nach einigem Rumgekurve im Gesundheitspark in Bad Gottleuba hatten wir endlich das Haus gefunden und gingen zum Eingang. Ruben war völlig verwirrt als er zusätzlich zur Tik-Tak-Oma plötzlich noch die Oma und die Tante Tine vorfand. Ich glaube das war ein wenig zuviel für ihn. Er begrüßte zwar die Oma noch, aber bei den beiden anderen fing er an zu fremdeln und klammerte sich, im wahrsten Sinne des Wortes, an Mamas Bein. Oma und Tante Tine verabschiedeten sich recht schnell und bis zum Zimmer der Tik-Tak-Oma hatte er sich soweit wieder im Griff und drehte fröhlich auf. Er tobte durchs Zimmer, knuddelte die Uroma und saß im Nu auf ihrem Schoß um ihr die Funktionsweise einer Feuerwehr zu erklären. Es war für uns alle ein sehr schöner, wenn auch kurzer Nachmittag. Auf dem Rückweg zum Auto ließ Ruben seinen gesamten Charme spielen und brachte alle Patienten, die auf dem Weg zum Abendessen war zum lachen.



Auf dem Heimweg stoppten wir noch kurz bei McDonalds um unser Abendessen einzunehmen. Als ich mit dem vollen Tablett zum Tisch kam, meinte Ruben lautstark: "Da kommt die Mama mit MEINEM Essen." Aber ehrlich, außer ein paar McNuggets und Pommes hat er natürlich nix bekommen. Wäre dann doch zuviel gewesen.

Ganz toll fanden wir, dass es Ruben heute gelungen ist, trotz zweier langer Autofahrten und viel Aufregung, nicht einmal einzupullern. Er ging sofort auf die Toilette wenn wir es sagten und kam auch von selber, dass er pullern muss. Hat er wirklich toll gemacht. Und auch das Schlafen klappt momentan wieder sehr gut *AufHolzklopf*. Er schläft ja nun schon einige Tage wieder in seinem richtigen Bett und steht fast jeden Tag nach halb sieben auf. Nur einmal musste ich ihn um fünf ins Bett zurück schicken. Da scheinen die Nächte im Gitterbett doch etwas bewirkt zu haben.

Mittwoch, 21. November 2007

Kontakte knüpfen

Heute war ja Feiertag - zumindest in Sachsen - und Mama hatte frei. Es war schon lange ein Besuch bei Beate, Christoph und Elisa geplant und den haben wir auch gleich am Nachmittag umgesetzt.

Gleich nach dem Mittagsschlaf ging's los gen Striesen. Nach einigem Suchen haben wir die neue Wohnung auch schnell gefunden und Ruben stapfte tapfer die 4 Stockwerke bis ins Dachgeschoss nach oben. Er war gut drauf und laberte in einem Stück. Oben angekommen erwarteten uns die drei an der offenen Tür und da ging bei unserem Kind plötzlich ein absolutes Theater los. Er wollte zu Papa hoch, heulte, brüllte und liess sich durch nichts beruhigen. Er sagte auch nicht was los ist, sondern klammerte sich nur an den Papa (zwischendurch auch mal an mich) und schrie. Selbst im Kinderzimmer von Elisa, mit all dem Spielzeug, liess er sich nicht ablenken. So hatte ich ihn wirklich noch nicht erlebt. Erst nach einer Viertelstunde hatte Steffen ihn erstmal überzeugt auf die Toilette zu gehen, da waren die beiden allein. Langsam beruhigte sich Ruben (er hatte mal wieder eingepullert) und nach Ermahnungen von Papa kam er zu mir. Liess sich hochnehmen und schaute zwar ruhig, aber seeehr skeptisch in die Runde.

Nach wenigen Minuten hatten wir mit ihm geklärt, dass er was trinken möchte und Kuchen essen wollte und dann entdeckte er am Kühlschrank einen Magnettiger. Plötzlich war alles vergessen. Er spielte kurz mit dem Tiger und verschand dann in Elisas Kinderzimmer. Später tobte er durch die Wohnung, als wäre nie etwas gewesen. So war's dann doch ein relativ entspannter Nachmittag.

Wir Großen haben geschwatzt und den Kindern beim spielen zugeschaut. Mit dem stürmischen Ruben kann Elisa noch nicht mithalten und wir mussten ihn mehrfach ermahnen, dass er vorsichtiger sein muss, was dann auch gut klappte. Ich denke nächstes Jahr werden die zwei zusammen viel Spaß haben und viel Unsinn treiben.

Sonntag, 11. November 2007

Rückkehr ins Gitterbett

Nachdem Ruben in der letzten Nacht meinte, um zwei und um vier in seinem Zimmer sitzen und spielen zu müssen, haben wir nun radikalere Maßnahmen ergriffen. Er darf seit heute nicht mehr im "Große-Jungen-Bett" schlafen, sondern muss im Reisebett die Nacht verbringen. Damit hoffe ich, dass das nächtliche Gespiele und damit die tägliche Müdigkeit bei ihm aufhört.

Allerdings empfand er das heute abend nicht wirklich als Strafe. Ganz im Gegenteil. Der Herr hat noch fleißig beim Aufbauen des Bettes geholfen und hat seine gesammelten Plüschtiere und die Nunnies bereitwillig hinein geworfen. *grummel* Eigentlich sollte die Aktion schon "erziehen". Naja, schaun wir mal was morgen früh passiert oder heut Nacht, wenn er aufwacht und merkt, dass er nicht aus dem Bett kann und somit Licht und Spielzeug meilenweit entfernt sind.

Der Nachmittag war relativ entspannt. Oma und Opa aus Nossen waren da und Ruben war selig. Beim Rumkaspern und Rumtoben verging die Zeit auch sehr schnell und nach einem ausgiebigen Bad und einem erstaunlich entspannten Abendessen gings wie immer pünktlich zu Bett.

Donnerstag, 8. November 2007

Tobenachmittag mit Verletzung...

Ruben und Eric



Mama hat frei, also heißt es wieder einmal: Spielerunde mit anderen Kindern (weil Mama will ja schnacken). Heute ging es zu Anja, Thomas und Eric zum spielen, toben und schwatzen.

Noch im Auto, beim Einparken vorm Haus zeigte Ruben auf die Einfahrt und meinte: "Da geht's rein zu Eric, da kann ich wieder mit der Strassenbahn spielen." Mir fiel es wie Schuppen aus den Haaren, dass Eric ja eine kleine Strassenbahn von SIKU hat, die Ruben vom ersten Tag an faszinierte. (Dass er sich sowas merkt, wir waren das letzte mal im Juli oder August dort gewesen)

Das Erste war also, nach der Begrüßung, dass Ruben gleich nach der Strassenbahn fragte. Ein hektisches Gesuche ging los, da Diese nicht sofort auffindbar war. Erst nachdem Anja Eric fragte, wo er sie denn hingeräumt hätte, ging dieser zielstrebig unter sein Hochbett und holte sie vor. Größer konnte die Freude bei meinem Kind nicht sein. Den ganzen Nachmittag liess er die Strassenbahn so gut wie nie aus den Augen.

Zum Kaffeetrinken verspeisten die beiden Krümelmonster gemeinsam 5 Mandarinen und 1 Stück Kuchen - frag mich immer, wo die das hin essen, weil weder Eric noch Ruben dick sind. Dann wurde fleißig gespielt und vor allem getobt. Leider ging das mit dem Toben nicht gar so glimpflich ab, da Eric im Flur über eine Decke stolperte und mit der Stirn gegen die Kante vom Schuhschrank flog. Natürlich war das Geschrei groß und innerhalb weniger Sekunden bildete sich auf der Stirn ein Riesenhorn. Mit etwas kühlen und Hepathromb bekam Anja es aber recht gut in Griff. Als Thomas gegen halb sechs erschien, sah das Horn bei weitem nicht mehr so gefährlich aus. Alles in Allem tat diese Begegnung, zwischen Eric und dem Schuhschrank, jedoch der Tobelust keinen Abbruch, und die beiden rannten ewig lange zwischen Wohnzimmer und Schlafzimmertür um die Wette. Dabei schmissen sie sich im Wohnzimmer auf den Teppich und vor der Schlafzimmertür auf ein Kissen und kicherten dabei unablässig. Wir hatten viel Spaß beim Zusehen.

Zwischendurch verschwand Anja kurz zur Akupunktur, sie ist ja im 9. Monat schwanger, und Thomas und ich bereiteten das Abendessen vor. Kaum standen Brot, Wurst und Käse auf dem Tisch, kam Ruben angestürzt und wollte essen. Noch nicht ganz auf dem Stuhl angekommen, griff er sich ein Brot und fing an zu mampfen. Ohne Belag, einfach trockenes Brot. Als er jedoch entdeckte, dass Mama Nudelsuppe hatte, wollte er selbstverständlich auch welche - mein Suppenkasper... Also bekam er was er wünschte und schlürfte das Süppchen weg. Kaum fertig ging's wieder zum spielen.

Anja war zwischenzeitlich wieder aufgetaucht und wir haben noch etwas geschwatzt. Gegen halb acht gings dann heim. Totmüde lag er dann ziemlich schnell im Bett. Hoffentlich schläft er dann morgen früh mal bißchen länger.

Was nicht so schön war, dass Ruben heute mal wieder 3 Hosen verschlissen hat. Ich hab ihn in regelmäßigen Abständen gefragt ob er pullern muss und immer kam NEIN. Und fast jedesmal ging es kurz darauf in die Hose. *grummel* Wir sind noch meilenweit davon entfernt trocken zu sein. Er läuft zwar immer ohne Windel, aber wirklich klappen tut es nicht und das nach mehr als 2 Monaten.

Montag, 5. November 2007

Was für eine Nacht...

Ich hatte ja das Wochenende frei und konnte die Zeit mit dem Krümelmonster mal wieder so richtig geniessen. Es war ein sehr entspanntes Wochenende mit nur einem kleinen Problem - das Schlafen.

Nachdem Ruben am Samstag morgen mal wieder halb sechs dabei war sein Zimmer umzuräumen und er, trotzdem wir Ihn ins Bett schickten, nicht mehr geschlafen hat, war natürlich der Vormittag ab ca. 10 Uhr seeehr anstrengend. Also arbeiteten wir dem Mittagsschlaf entgegen, den unser Kind allerdings auch nach nicht mal einer Stunde für beendet erklärte. *grummel* Er spielte dann noch bis ca. 15 Uhr ganz brav in seinem Zimmer (diesmal ohne wieder Wände anzumalen oder das Zimmer in einen Trümmerhaufen zu verwandeln). Ab 17 Uhr saß er auf der Couch, schaute fern und konnte dabei kaum die Augen offen halten - wen wundert es.

Wie Steffen es geschafft hat, den Schlafwandler noch bis 19 Uhr zu beschäftigen ist mir ein Rätsel. ich hatte das Gefühl, dass Ruben gleich im Stehen einschläft als ich kurz vor sechs gegangen bin. Irgendwann gegen zehn (eigentlich schlief er friedlich) heulte es plötzlich aus dem Kinderzimmer - Ruben hatte schlecht geträumt. Um elf wollte er dann noch pullern gehen (Mitten in der Nacht? *grübel*) - ok wir haben ihn auf den Topf gesetzt, doch nix passierte. Kurz darauf war Ruhe. Aber nicht lange. Viertel drei, ging wieder das Gebrülle los und unser Kind wollte wieder pullern. Also wieder Windel aus - auf den Topf, diesmal mit wesentlich mehr Erfolg als noch um elf. Danach war Gottseidank Ruhe.

Heute morgen war Ruben zwar gut gelaunt, aber ich musste ihn wecken, das erste mal seit Wochen. Gähnend, aber fröhlich gings dann gen Kindergarten. ich hoffe, er schläft heute mittag dort ordentlich, um sein Schlafdefizit vom Wochenende etwas auszugleichen.

Dienstag, 30. Oktober 2007

Bücherkauf im Elbepark

Als ich Ruben heute abholen kam, wollte er die Mama so überhaupt nicht sehen. Brüllte immer wieder: "Mein Papa, mein Papa". Gottseidank ließ er sich recht schnell ablenken. Willte ja in den Elbepark um mir endlich den neuen Harry Potter zu holen. Und mit Einkaufen kann man Ruben ja bekanntlich immer locken.

An den Landesbühnen konnten wir heute endlich auch mal wieder die heißersehnte Dampflok entdecken. Ruben war ganz fasziniert, als Diese an uns vorbei dampfte. Hat dann fast bis zum Elbepark davon erzählt. Kur bevor wir ankamen versprach ich ihm, dass er sich auch ein Buch aussuchen dürfe, wenn er schön lieb ist. Daraufhin kam der folgende Dialog:

Ruben: Ich bin doch immer lieb, der Daniel nicht.
Ich: Wie Daniel nicht.
Ruben: Nein, der Daniel ist böse, der hört immer nicht.
Ich: Der hört nicht?
Ruben: Nein, der hör immer nicht auf die Kinder...

Ich konnte kaum weiter fahren vor lachen. Dazu erwähne ich gern nochmal, dass Daniel einer seiner Erzieher im KiGa ist. Ist wirklich schön, was Kinder in dem Alter alles raushauen.

Im Buchladen hat er sich mustergültig benommen und als kleine Belohnung ein Buch über die Feuerwehr bekommen. Hat er sich ganz allein ausgesucht. Daheim gabs dann mal wieder Eisenbahn auf DVD und nach dem Sandmann gings es hopphopp ins Bett.

Heute war bereits der zweite Tag, ohne das etwas in die Hose ging. Er sagt zwar immernoch ned, wenn er muss, aber mit schicken klappt es jetzt wirklich gut *aufholzklopf*

Montag, 29. Oktober 2007

Spielnachmittag mit Emmi - Heirat nicht ausgeschlossen *grins*

Nachdem ich nun lange lange keine Zeit hatte, durch ständige Spätdienste und Krankheiten (erst Ruben, dann ich), haben wir es heute endlich mal wieder geschafft einen gemeinsamen Nachmittag mit Annina und Emmi zu verbringen.

Die Wohnungstür war noch nicht ganz auf gegangen, da stürzte Ruben in den Flur und kurz darauf ins Kinderzimmer um mit Emmi zu spielen. Wir Mamas saßen die ganze Zeit im Wohnzimmer und schwatzten bei Kaffee und Kuchen. Aus dem Kinderzimmer drang ständiges Gekicher und Gelache, ein kurzer Blick genügte um festzustellen, dass die Zimtzicke und das Krümelmonster das Zimmer in ein Schlachtfeld verwandelten und sich dabei königlich amüsierten. Bei den Beiden gibt es nie Zank oder Streit, ganz im Gegenteil, die zwei spielen so toll miteinander und teilen alles. Oder das Spielzeug wird einfach getauscht. (z.B. die Fahrzeuge mit denen die beiden im Affenzahn durchs Wohnzimmer brausten.)




Wir Mamas haben bereits festgestellt, dass das eigentlich der beste Beginn einer zukünftigen Ehe sein könnte. *zwinker* Nun müssen wir nur noch die Mitgift und den Hochzeitstermin aushandeln.

Leider gab es daheim noch ein bißchen Ärger. In Ermangelung des Sandmännchens (das war schon vorbei) wollte ich Ruben noch eine Geschichte vorlesen, was auch gut klappte. Leider wollte er es jedoch nicht bei einer Geschichte belassen und machte furchtbares Theater, als ich ihn danach ins Bett schickte. Gottseidank reichten aber einige Ermahnungen, damit er freiwillig ins Bett stieg. Dabei habe ich ihn gleich das erste Mal darauf vorbereitet, dass es ab Weihnachten keine Nunnies mehr geben wird, denn der Weihnachtsmann braucht ja die Nunnies für die kleinen Babys. Und als Ausgleich für die Sauger-Freunde wird er dann wohl das eine oder andere Geschenk dalassen.

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Nachtschwärmer

Unser Kind beginnt, sich zu einem Nachtschwärmer zu entwickeln. Seit einigen Tagen ist es so, dass er, auch in der Woche, immer vor uns wach ist. Was ich nicht weiter schlimm fand. Doch heute hat er es wirklich übertrieben. Ich musste halb fünf mal für kleine Königstiger, da saß Ruben seelenruhig in seinem Zimmer und spielte. Ich dachte wirklich, ich spinne.

Ich hab ihn dann sanft aber bestimmt zurück ins Bett befördert, was er auch über sich ergehen ließ. Gegen sechs war er wieder (oder noch?) munter und ich hab ihn in unser Bett geschickt, damit wir ihn bissi unter "Kontrolle" haben. Wieder nix mit schlafen. Er lag da, machte lustige Geräusche und starrte in die Dunkelheit. Irgendwann fing er an im Bett rumzudämmeln und wollte wieder spielen. Ich hab ihn versucht dann wieder in sein Bett zu stecken, was jedoch nicht ohne Theater ablief.

Das Ende vom Lied war, dass bei ihm endlich Ruhe war, ich in mein Bett zurück ging und keine 5 Minuten später klingelte mein Wecker. *grummel* Nach dem "offiziellen" Aufstehen war Ruben dann richtig gut drauf, hat rumgealbert, gekichert und gekuschelt. Ich hoffe für den Daniel im KiGa daß das dort auch anhält, sonst hat er heute keinen leichten Tag.

Heut nachmittag gehen wir mal wieder zum Doc, weil Rubens Husten nicht wirklich besser werden will und er sich den teil der Nacht, wo er schläft, die Seele aus dem Leib hustet. Tagsüber komischerweise so gut wie gar nicht. Drückt uns die Daumen, dass er nicht noch richtig krank wird.

Was das frühe Aufstehen betrifft habe ich noch keinen wirklichen Plan, wie wir das abstellen können. Der Schlawiner steht ja so leise auf und spielt auch so leise, dass wir das selbst durchs Babyfon nicht hören. Es war heute nur Zufall, dass ich es mitbekommen habe.

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Mama ist krank

Ich bin jetzt schon seit einigen Tagen am "Erkältung aufbauen", doch jetzt hat's mich so richtig erwischt. Mit allem drum und dran. Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Kopfschmerzen etc. Könnte eigentlich in einer Werbung für Wick mediNait oder Wick Daymed auftreten. *lol*

Gottseidank scheint Ruben wenigstens minimal zu spüren, dass es Mama nicht so berauschend geht und er trotzt nicht ganz so viel. Gestern nachmittag waren wir in AltKö spazieren und Obst kaufen, als und seine ehemalige TaMu Katrin über den Weg lief. Da war die Freude groß. Er stand da, strahlte sie an und glaubte es erst gar nicht. Irgendwann ist er zu ihr gerannt und dann gingen wir Hand in Hand zum Auto.

Heute morgen war es leider etwas stressiger. Zuert eröffnete mir der Schlingel, dass er eingekackert hätte, es ja aber nicht so schlimm sein, da er ja noch die Windel umhatte. Dann protestierte er plötzlich vehement als es drum ging die eingesaute Windel von seinem Pops zu entfernen. Erst mit Überredungskunst (versucht mal ohne Stimme auf ein schreiendes Kind einzureden) und ein paar Smarties liess er sich dazu bewegen. Zweites Theater kam, als wir zum Auto wollten und feststellten, dass es in Strömen regnete. Wieder musste ich ein brüllendes Kind beruhigen - als ob Regen weh tun würde. *tztztz*

Irgendwann ging er dann doch zum Auto - bewaffnet mit einer wasserdichten Jacke und kletterte in seinen Sitz. Im KiGa angekommen ging das nächste Theater los, weil in dem Raum, wo er frühstücken wollte keiner war. Aber Erzieher Daniel hat es super gelöst und mich kranke Mama mit einem Lächeln heimgeschickt. Bei rausgehen war Ruben am Fenster zu sehen und hat mir grinsend hinterher gewunken.

Ich hoffe, dass er sich beim Papa heut nachmittag besser benimmt, Mama muss ja bis 23 Uhr arbeiten.

Donnerstag, 11. Oktober 2007

Wiedersehen nach 1 Woche

Ich war ja seit 3.10. mit meiner Mama im wundervollen Ägypten. Das heißt, Ruben hat sich diese Woche mit Papa allein daheim vergnügt. Soweit ich es erkennen kann, hat das wohl auch gut geklappt. Kann wirklich stolz sein auf meine Männer.

Nachdem ich heute morgen kurz nach 8 Uhr endlich wieder die heimische Wohnung betreten hatte, dann von halb zehn bis um eins wohlverdient geruht habe, entschloß ich mich, Ruben doch etwas eher aus dem KiGa zu holen. Steffen hatte ihm nicht gesagt, dass die Mama wieder da sein wird, damit er mittags im KiGa nicht so viel Theater macht.

Im KiGa angekommen saß Ruben im Sandkasten und redete auf ein 4 jähriges Mädchen ein. Als er mich entdeckte war plötzlich Ruhe, die Augen wurden immer größer und dann huschte das schönste Lächeln über sein Gesicht. "Meine Mama ist wieder da". So schnell, konnte ich gar nicht schauen, wie er in meinen Armen lag. *schnüff* Es war ein richtig tolles Gefühl, ihn endlich wieder zu knuddeln.

Wir haben den Nachmittag damit verbracht durch Altkötzschenbroda zu toben, haben Kuchen gegessen, viel gelacht und gekuschelt. Es war ein richtig toller Nachmittag. Leider bin ich gegen fünf mal für eine Stunde weggenickt (24 Stunden ohne Schlaf schlauchen ganz schön) und diese zeit hatte Ruben genutzt um in die Hosen zu pullern und noch das große Geschäft dazu zu erledigen. Naja, war ja selber Schuld.

Samstag, 29. September 2007

Besuch bei Tonia & Familie

Nach langer, langer zeit haben wir es heute endlich mal wieder geschafft unsere beiden familien zu einem Kaffeetrinken zu "vereinen". Es gab ganz doll lecker Kuchen (nur der Apfelkuchen schmeckte etwas merkwürdig, weil er nicht ganz durch war - oder so) und für die Kids natürlich auch Keeeekseeee.

Es war ein sehr lustiger Nachmittag, den die bdien Väter (standesgemäß) im Baumarkt und wir Mama mit den Kiddies im Kinderzimmer verbracht haben.


Dabei gabs Schmetterlinge zu betrachten, ode "Schmeckerminde" wie Ruben immer zu sagen pflegt. Tonia zeigte uns ihre Künste beim Purzelbaum schlagen, die Ruben mehr schlecht als recht nachzueifern versuchte. Wieso hat mein Kind bei sowas Angst? *grübel*

Wie immer spielte Ruben natürlich lieber mit der Decke, als darauf weiter zu üben *grinsbreit*

Später gab es dann Abendbrot, wo Tonia und Ruben natürlich wieder rumalbern mussten. Frage ist nur, wieso sich Tonia die Ohren zuhält, dann kann sie doch Ruben nimmer hören *zwinker* Und das Kuschellied von Mama Claudia auch nicht.


Wir waren kurz nach halb acht zu hause und Ruben verschwand (wie immer) ohne Theater in seinem Bettchen.



Freitag, 28. September 2007

Ein Nachmittag zum schreien...

Ich glaube, Ruben hatte heute mal wieder einen megschlechten Tag. *grummel* Beim Abholen im KiGa gings schon los: "Nein Mama, ich will nicht pullern." Als er dann doch auf der Toilette saß, hörte er gar nicht mehr auf damit.

Daheim wollte er gleich ein Traubenzucker haben. Ok, einen kanns ja geben, aber als er dann noch mehr wollte, habe ich klipp und klar gesagt: ist nicht. Das Ergebnis war, dass er brüllend in seinem Zimmer hockte. Nach 5 Minuten meinte er wieder lieb zu sein, rannte jedoch weiter brüllend durch die Wohnung. Ließ sich weder beruhigen noch ablenken. Selbst das sonst so Erfolgreiche: "Komm wir gehen in der Keller - Wäsche abnehmen", zog diesmal nicht. Ganz im Gegenteil. Er lief brüllend zwischen seinem Zimmer und dem Keller hin und her. Ich ihn also wieder in sein Zimmer geschickt, dann war plötzlich Ruhe. Nach 10 Minuten kam er quietschvergnügt aus seinem Zimmer, um weitere 10 Minuten später erneut in Tränen auszubrechen, weil ich gefragt hatte, was er zum Abendessen haben möchte. *AAAAAAAAAAAHHHHHHHHHH*

Zwischenzeitlich war mir dann zum Schreien. Das Ergebnis war, dass er nun ohne Abendessen (gab nur eine Nektarine) im Bett liegt und jetzt ganz sicher mit der "bösen Mama" schmollt. Hoffentlich war das heute nur eine Phase. Noch einen Tag halte ich das nicht durch.

Mittwoch, 26. September 2007

Mal ein ruhiger Nachmittag

Heute war nicht viel los. Bei dem Regenwetter konnte man ja auch nicht wirklich viel machen.

Das Aufregendste war eigentlich, dass Ruben mich beim Abholen aus dem KiGa mal wieder mit den Worten begrüßte: "Mama, ich hab eingekackert!" *grummel* Gottseidank hatte er das schon eine halbe Stunde vorher erledigt gehabt, so dass das Vergnügen des Wäschewechsels die Erzieherin hatte *grins*. Wirklich schön, hab ich es trotzdem nicht gefunden. Irgendwie geht es in der Sache nicht wirklich weiter. Aber er läuft ja auch erst 3,5 Wochen ohne Windel.

Schauen wir mal, wie es die nächsten Tage laufen wird.

Dienstag, 25. September 2007

Besuch von Emmi & Annina

Heute war so ein mistiges Wetter. Den Wetterumschwung haben wir Ruben heute morgen gleich angemerkt. Heulend stand er kurz vor sieben in der Wohnung und ließ sich erst im elterlichen Bett wieder beruhigen. Nach kurzen 10 Kuschelminuten hieß es dann Aufstehen, der Kindergarten rief.

Da sich seine Buddelkastenfreundin Emmi samt Mama Annina angekündigt hatten, hab ich ihn heute schon kurz vor drei Uhr wieder abgeholt. Nachdem Ruben erfahren hatte wer uns da heute besuchen kommt, war er kaum noch zu halten. Immer wieder erzählte er im Auto: "Heute kommt die Emmi, ob die Emmi schon da ist?" Ich habe mich fast scheckig gelacht. Er war so aufgeregt, als ob es zu seiner Hochzeit ginge *zwinker*



Nach lecker Kuchen haben wir beiden Mütter die Kids sich selbst überlassen und haben mal wieder so richtig ausgiebig geschwatzt. Und die beiden Kasper? Naja, das könnt ihr euch wirklich selbst anschauen. Malen, mit Autos und Eisenbahn spielen, Toben, naschen - es war eigentlich von allem was dabei.




Kurz vor dem Abendessen brachte eine Nachbarin noch ihre beiden Mädels vorbei. Also hatten wir bis zum Sandmann eine buntgemixte Truppe, die durch die gesamte Wohnung tobte. Ruben fiel direkt nach dem Sandmann hundemüde ins Bett.

Schlaf schöne, kleiner Räuber.

Samstag, 22. September 2007

Weinfest im Altweibersommer


Es war heute bombenwetter. Bei über 20°C konnte keiner in der Bude hocken, also haben wir Kind geschnappt und sind gemeinsam mit Oma, Tante Jana und Nele zum Radebeuler Weinfest. Wir waren noch nicht wirklich angekommen, als Ruben meinte, Eis wäre wohl das geeignetste Nahrungsmittel um Mama und Papa das Geld aus der Tasche zu ziehen. *grins*

Hand in Hand zog er mit Nele durch die Straßen von Altkötzschenbroda. War so süß, sogar Küsschen hat er gegeben.



Und dann hat er sich das erste mal getraut, ganz allein von einem Stein zu springen. Danach konnte er gar nicht mehr genug davon bekommen. Auch Reiten war er mit Papa. War ganz stolz da oben, obwohl ihm die großen Pferde zu Anfang doch etwas Angst machten.

Erst um acht Uhr waren wir wieder daheim. Gottseidank gabs keinen Knatsch und Ruben verschwand freiwillig im Bett. Morgen gehts dann zur Oma, das wird sicher auch wieder spannend.

Freitag, 21. September 2007

Da hat mich jemand auf eine Idee gebracht...


Da ich heute Frühdienst hatte, durfte Männe unser Monster in den KiGa bringen. Beim Abholen war Ruben supergut drauf, hat Monster gespielt und mich mit Sand beworfen. *lach* Mussten dann nur schnell noch zum Bäcker, Kuchen kaufen, und was macht der Freßsack? Futtert ein ganzes Stück Prasselkuchen, ohne mir nur ein Krümelchen abzugeben davon *tztztz*

Meine Schwester kam uns dann besuchen zusammen mit Töchterchen Nele. Ist doch sehr witzig anzusehen wie die beiden miteinander umgehen. Vom "FasteinAugeausstechen" bis zum "Küsschengeben" war eigentlich alles dabei. Ruben spricht ja schon recht schön, Nele dagegen (1 Jahr jünger) so gut wie nichts, aber trotzdem klappte die Kommunikation zwischen den beiden super.

Bin auch ganz stolz auf mein Kind, hat heute nur ein paar Tröpfchen in die Hose gemacht, der Rest ging entweder ins Töpfchen oder auf die Wiese. Vielleicht wirds ja nun langsam. Es spart schon unheimlich Geld nicht jeden Tag 6-8 Windeln, sondern nur 1-2 benutzen zu müssen.

Im Hof hat er jetzt die Walnüsse entdeckt, ich kam heute kaum nach mit dem Nüsse knacken, damit der Vielfraß genug bekam.