Montag, 21. April 2008

Meine Baumeister

Am Samstag war ein furchtbar häßliches Wetter (wird denn überhaupt mal Frühling dieses Jahr) und so richtig wussten wir nicht, wie wir unseren Räuber beschäftigen konnten. Da kam mir der Hinweis von der Oma gerade recht, dass im Praktiker die Apothekenschränke im Angebot sind. Also fuhren wir mit Kind nach Mamas Dienst nach Coswig um ein Schmuckstück zu erstehen.

Durch den ständigen Nieselregen war das nicht wirklich eine Freude, aber Gottseidank sind die Baumärkte ja überdacht, sa daß wir nicht allzu nass wurden.

Gegen 17:30 Uhr waren wir wieder daheim und Papa fing an den Schrank aufzubauen. Ruben wollte ständig mit seiner Bob-der-Baumeister-Stichsäge sägen helfen und verstand nicht, warum wir nicht so begeistert davon waren, die Bretter zu zersägen. *lach*Nach einem kurzen Abendessen - wo Ruben wie üblich das meiste des Essens verschmähte (Abendessen ist halt nicht so seins) - gings wieder in die Küche zum weiteren Aufbau. Als die Rückblende angebracht wurde, kam Ruben endlich zum Zuge und war mit Feuereifer dabei Nägel einzuhämmern.


Als gegen 21 Uhr der Schrank endlich fertig war, konnten wir Ruben kaum dazu bewegen ins Bett zu gehen. Erst musste er 3 der Fächer mit Büchern und Autos belegen, bis er endlich ins Bett krabbelte. So hatten wir uns das zwar nicht vorgestellt, aber nun müssen wir halt mit 3 Fächern weniger auskommen. *lach*



Achja, und als allererstes musste ich auch die Obstschale obenauf stellen. Auf dem Werbefoto vom Paket war ja auch eine Schale mit Äpfeln auf dem Schrank. Wer also bei uns Obst essen möchte, muss sich das in Zukunft im Flur holen.

Mal wieder ein Friseurbesuch

Letzten Freitag war mal wieder Zeit für einen, lange fälligen, Friseurbesuch. nein, nicht die Mama, die ist momentan schick genug. Aber Rubens Haare wucherten fröhlich vor sich hin, wurden immer länger (teilweise waren schon Zöpfe möglich) und sahen immer strubbeliger aus.

nachdem ich ihn aus dem Kindergarten geholt hatte, trafen wir uns mit Claudia und Antonia zum gemeinsamen Spaziergang. Wie üblich kamen wir nicht daran vorbei den beiden verfressenen Monstern etwas beim Bäcker zu kaufen. Antonia begnügte sich mit einem einfachen Brötchen, Ruben dagegen stand das nicht an und er verspeiste dann beim Weitergehen eine komplette Brezel.

Beim Friseur angekommen, wollte der Rabauke dann plötzlich gar nicht mehr so wirklich Haare schneiden, aber mit etwas Überredungskunst saß er doch bald auf Mamas Schoß und die Haare fielen der Schere zum Opfer. Als Friseurin Anja dann die Maschine zückte, gabs kurzes Theater, aber bald war auch das vergessen und Ruben saß wie ein Alter und ließ die Prozedur über sich ergehen. Zum Schluß noch etwas Gel ins Haar und fertig war unser kleiner Macho.



Natürlcih wollte Antonia dann auch noch Haare schneiden, also zückte Anja auch hier nochmal die Schere und machte eine feine Dame aus der kleinen Zicke *grins*


Sonntag, 6. April 2008

Neues Zimmer

Für den Samstag hatten wir uns vorgenommen, nun endlich Rubens neues Bett zu kaufen, dieses aufzubauen und sein Zimmer dementsprechend umzuräumen. Also gings nach dem Frühstück gegen 10 Uhr los Richtung Höffner. Ruben war gutgelaunt (war ja bei dem Sonnenschein kaum verwunderlich) und wir kamen kurz nach viertel elf im Elbepark an. Während die Mama den Kaufvertrag in Sack und Tüten packte rutschte Ruben gemeinsam mit Papa (gut der stand nur daneben) von einem der aufgebauten Flexabetten runter und hatte dabei nen Heidenspaß. Beim Rausgehen entdeckte der Räuber eine Kinderbahn - so ein Teil mit mehreren Wagen, was nicht wirklich im Kreis, aber doch Runden fährt. Wir kamen nicht darumherum und trotz meiner anfänglichen Skepsis, ob Ruben wirklich drin sitzen bleibt, hatte unser Kind sehr viel Freude daran. Natürlich wollte er nach 1 Runde nicht wirklich raus, aber nach dem Versprechen, dass wir nochmal fahren würden, wenn wir das Bett eingeladen haben, ließ er sich doch zum weitergehen überreden. Kaum war das Bett im Auto erinnerte er uns gleich vehement an unser Versprechen *lach* Also sind wir nochmal zu dritt zur Bahn getippelt wo unser Kind wieder seelig seine Runden drehte.

Daheim angekommen gabs ein schnelles Mittagessen und dann sollte Ruben in Mamas Bett Mittagsschlaf machen (damit wir schon anfangen konnten mit räumen). Leider war dieses Vorhaben nicht wirklich erfolgreich und Ruben stand immer wieder im Flur und schaute neugierig, was Mama und Papa da machten. Nach mehrfachen Ins-Bett-zurückschicken haben wir gegen halb zwei dann das Handtuch geworfen und Ruben durfte helfen beim Latten reichen und Schrauben finden. Kurz vor Ende stellten wir leider fest, dass uns ein teil falsch mitgegeben wurde, also sind Mama und Ruben nochmal in den Elbepark um es umzutauschen - und ntürlich kamen wir auch diesmal nicht an der Kinderbahn vorbei *wechlach* Aber Ruben war lieb und glücklich, was will man da mehr.


Gegen halb vier konnte der Aufbau des Bettes dann endlich in die letzte Phase gehen. Ruben war schon ganz aufgeregt und fragte immer wieder, wann er denn endlich hoch dürfe - war dann schon bißchen nervig. Als die Matraze dann endlich lag war für den Räuber kein Halten mehr und er stürzte die Treppe hoch in sein neues Reich. Als die Mama dann auch noch die Vorhänge unters Bett montierte war er glücklich. Endlich hat er seine eigene kleine Höhle nur für sich. Wir haben uns dann zu dritt unters und ins Bett gequetscht. *lach* Also halten tut es.