Sonntag, 26. Juli 2009
Wochenende in Walddorf
Den Freitag verbrachte ich damit unsere Sachen einzupacken und alles zurechtzulegen was wir mitnehmen wollten. Zwischendurch musste ich mich natürlich um Naya kümmern, der es mit ihrer Bronchitis nicht wirklich gut ging. Ruben war sehr komplikationslos und half mir sehr fleißig. nachmittags gabs dann noch Rotkäppchen im Fernsehen, damit die Warterei für ihn bis zur Abfahrt nicht zu lange wird. Halb sechs kam der Papa heim und kurz vor sechs Uhr saßen wir alle im Auto gen Oberlausitz. Wir kamen erstaunlich gut durch und bereits viertel acht fuhren wir auf den Parkplatz der "Friedenseiche" und konnten unser Zimmer beziehen. Dann ging es zu Fuß zur nächsten Pension, wo wir Oma und Opa abholten, die natürlich auch da waren, und spazierten zurück zur gaststätte, wo es ersteinmal Abendessen geben sollte. Natürlich wollte Naya just in dem Moment ihr Flasche haben, trank aber sehr schlecht, und wir wollten sie dann ins Bett schaffen, damit Ruben dann später in Ruhe einschlafen konnte, wenn Naya schon schläft. leider machte uns Ruben einen Strich durch die Rechnung, weil er plötzlich freiwillig mit Naya gemeinsam ins Bett gehen wollte. Naya erzählte und meckerte noch eine Weile und hielt so Ruben vom Schlafen ab. Der war dann wieder so putzmunter, dass er dann Naya vom schlafen abhielt. Erst dreiviertel elf hatten wir es, dank der Mitarbeit von Tante Sabine, endlich geschafft, dass beide Kinder schliefen. (Ich weiß schon, warum die daheim zwei getrennte Zimmer haben)
Der Samstag morgen begann halb sieben (nach nur 2-2,5h Schlaf für Mama, da beide Kinder immer mal wach waren) mit einem trüben Himmel, aber leckerem Frühstück. Nach diesem gab es für mich einen kurzen Abstecher nach Neugersdorf zum Rossmann, weil wir für unseren neuen Buggy noch keine Regenplane hatten. Dann ging es, trotz strömenden Regen, auf zum Spaziergang auf den Kottmar. Kurz vor der Spreequelle hörte es auf zu regnen, so dass wir doch ein kurzes Stück ohne Schirme gehen konnten. Halb zwölf drehten jedoch die Mamas mit den beiden größeren Kindern (meine Cousine Beate mit Elisa und ich mit Ruben) um, zur "Friedenseiche". Die Kinder sollten Mittagessen und dann schlafen. Der rest der Truppe (samt Naya) wanderte weiter. Der Papa hatte ja eine Flasche dabei, so dass ich mich da mal nicht kümmern musste. Nach dem Mittagessen gings dann für die Kinder und die Mamas ins Bett und Ruben und ich schliefen fast 2,5h. Kurz darauf kam dann der Papa mit Naya, die mal wieder Hunger hatte. Nach Nayas Kaffee trinken packten wir sie in den BabyBjörn und drehten eine Runde durch den Ort. Ich zeigte Ruben und dem Papa die alte - jetzt luxussanierte - Villa, in der meine Oma gewohnt hatte und ich viele schöne Wochen meiner Kindheit verbrachte.
Gegen halb sechs kamen dann die restlichen Gäste. Es gab ein wirklich leckeres Buffet und die Kinder sowie die Erwachsenen hatten sehr viel Spaß. Das Zubettgehen klappte diesmal besser, da Naya bereits gegen acht im bett lag und Ruben erst 2 Stunden später schlafen ging. Es war sofort Ruhe und wir konnten mit viel Spaß und Gelächter bis 1 Uhr weiterfeiern. Dann ging es ins Pensionzimmer ins Bett, jedoch nicht veor ich mich erst noch auf der Straße auf die Nase packte und mir das linke Knie aufschürfte. *lach* Jetzt seh ich aus wie Ruben. *ggg*
Heute morgen dann wurden wir schon halb sechs von Naya geweckt. Ruben bekam erstaunlicherweise von ihrem geschrei nichts mit und Naya schlief nach einer hastig getrunkenen Flasche schnell wieder ein. Kurz nach sieben fiel Ruben beim umdrehen aus dem bett *lach* und wollte dann natürlich aufstehen. Trotz dieses zeitigen Startes, waren wir heute trotzdem die letzten m Frühstückstisch. Leider hatte Ruben da wieder einen seiner Aussetzer und bockte rum. Aber mit Hilfe von den anwesenden tanten und Onkeln bekamen wir es dann relativ gut in Griff. Nach der Verabschiedung liefen wir noch zum Schulteich und fütterten die anwesenden Enten und Fische mit den restlichen Frühstücksbrötchen. Dann ging es los, gen Heimat, mit einem kurzen Abstecher an der Kottmarsdorfer Mühle.
Den Nachmittag verbrachten wir alle mit schlafen und faulenzen und ein wenig Hausordnung. Nun at uns der Alltag wieder und wir schauen auf die nächsten Abenteuer ;-)
Dienstag, 21. Juli 2009
Mutter-Sohn-Tag
Da der Himmel zwar bewölkt war, es aber doch recht warm wurde wollten wir eigentlich ins Freibad. Dort ging Ruben jedoch partout nicht ins Wasser. Er knätschte, brüllte und bockte. Zu seinem Glück fing es bald an zu tröpfeln und wir verzogen uns in den Innenbereich. Dort war das Wasser mal so schlappe 5-6 Grad wärmer und siehe da. Ruben war aus dem Wasser nicht mehr rauszubekommen. Er planschte (zu Beginn arg zögerlich) im Kleinkindbecken umher. Wir spielten mit seinem Wasserball, er schaufelte Wasser und tobte herum.
Mittags gab es Kartoffeln mit Quark für ihn (was ihm mitleidige Blicke anderer Mütter und dumme Bemerkungen einbrachte - so von wegen das arme Kind) und Nudeln für die Mama. Danach ging es dann endlich mal ins große Becken. Nachdem Ruben total rumzickte, hab ich ihn mehr oder weniger gezwungen mit reinzukommen. Ich durfte ihn (trotz Schwimmflügel) nicht loslassen - tat es aber trotzdem, damit er merkt er geht ned unter. Das Ergebnis war totale Panik und Geschrei und ein Kind, was NIE WIEDER ins tiefe Wasser will. Wieso haben wir so ein Schisskind *grummel* Also planschte er weiter im Minibecken rum und ließ sich nur nochmal auf ein Eis da herausholen.
Nach knapp 4 Stunden gings nochmal raus. Mama wollte gern mal rutschen. Da Ruben sich auch da quer stellte, hab ich das halt dann alleine gemacht. Auf dem Heimweg ist er mir dann im Auto beinahe eingeschlafen. Bei Oma gab es dann noch im Fersehen "Das tapfere Schneiderlein" und auf dem Heimweg lasen wir den Papa noch mit auf. Naya war völlig groggy von dem tag bei Oma und brüllte den halben Abend, o dass ich sie halb acht ohne essen nochmal für 30 min eingeschläfert habe. Danach ging es dann. Ruben schlief um acht bereits tief und fest.
Sonntag, 19. Juli 2009
Mal wieder Zoobesuch
Vorher hatten wir mit Ruben abgeklärt, dass wir uns diesmal gern die Tiere in Ruhe anschauen möchten und nicht im Dauerlauf durch den Zoo rennen wollten. Und das hat auch erstaunlich gut geklappt. Die Elefanten waren gerade am Baden als wir ankamen. Das war natürlich ein Highlight. Die alte Löwin, zeigte uns diesmal nicht die kalte Schulter, sondern blockte uns aufmerksam an. Die neuen Löwen waren auch wesentlich mehr präsent als sonst (wahrscheinlich lags einfach an der Uhrzeit). Max - das Krokodil - lag wie immer bewegungslos im Wasser (ich bin immernoch der meinung, dass der ausgestopft ist) und ie anderen Reptilien waren für Ruben nicht gar so interessant. Als wir die Giraffen erreichten zog eine riesige dunkle Wolke auf und wir beschlossen den Schauer im Giraffenhaus abzuwarten. Dieses war jedoch leider zu, da eine neue Giraffe eingezogen war, also liefen wir eiligst an diversen Gehegen vorbei zum Imbißstand um uns dort unterzustellen, was uns gerade noch so gelan. Dort gab es dann ein etwas feuchtes Mittagessen und nach ca. 20 Minuten Regen gings weiter zu den Affen, vorbei an den Flamingos, weiter zu den Pinguinen. zwischendurch hatte Ruben leider mal wieder einen seiner üblichen Ausraster, aber nach 5 min wars wieder ok. Von den Pinguinen konnte er nicht genug bekommen, dort im Cafe aßen wir dann noch eine Kleinigkeit und dann gings langsam heim.
Den Nachmittag ließen wir geruhsam ausklingen und schafften die Kinder beizeiten ins Bett.
PS: Fotos sind noch in der Kamera
Samstag, 18. Juli 2009
Verregnetes Sommerfest
Wir hatten Ruben nichts vom Sommerfest erzählt, damit er ordentlich Mittagsschlaf macht (sonst ist er einfach zu aufgedreht) und der Plan funktionierte. Ruben schlief fast 2 Stunden und so starteten wir entspannt in den nachmittag. Auch Naya hatte ordentlich geschlafen. Gegen 19 Uhr ging es dann los zum Sommerfest. Der Himmel war immernoch verhangen und es nieselte stetig. Daher hatten wir Ruben wohlweislich in Matschhosen, Gummistiefel und Regenjacke gesteckt. Für Naya hatten wir ja die Regenplane dabei.
Als wir ankamen, waren wir fast die ersten, doch sehr schnell füllte sich der Garten von Wolles Eltern. Ruben fand sogar einen Spielkameraden in seinem Alter. leider war das das einzige Kind, mit dem er toben konnte. Alle weiteren anwesenden Kinder waren unter oder gerade 6 Monate alt. Aber davon gab es eine Menge.
Bald gab es lecker Essen. Es wurde gegrillt und jeder hatte irgendetwas mitgebracht, so dass es sehr vielfältig war. Ruben wollte, wie immer nichts essen, sondern bockte lieber erstmal eine Runde. Bekam sich aber dann schnell wieder ein. Nach dem Essen gabs endlich Musik. Tini (meine Schwester) und ihre zahlreichen musikalischen Freunde hatten ein tolles Programm zusammengestellt. Und ich war wieder einmal neidisch ob dieser Möglichkeiten. ich schaffs ja nicht mal mehr zum Chor :-(. Naya schlief derweil selig im Kinderwagen und ließ sich durch durch den aufkommenden stärker werdenden Regen nicht stören. Erst gegen 22 Uhr wurde sie wach, weil wir den Kinderwagen holten und zum Aufbruch bliesen.
Beide Kinder lagen gegen halb elf im Bett. Ruben schlief sofort ein, Naya ließ sich noch etwas bitten, aber auch bei ihr war gegen 23 Uhr endlich Ruhe.
Leider gibts wie immer keine Fotos, da ich, wie immer die Kamera daheim vergessen hatte :-(
Montag, 13. Juli 2009
Mal wieder neues von Naya
Naya wird am Donnerstag nun schon 3 Monate alt und die Zeit ist wie im Flug vergangen. Nach den anfänglichen Wochen mit viel Schreien (was wir von Ruben nicht kannten) hat sich unsere Kleine inzwischen zu einem sehr freundlichen Baby entwickelt. Sie lacht viel, strahlt jeden an und erzählt schon fleißig und juchzt zwischendurch immer mal wieder. Dann hält sie meist erschrocken inne und schaut sich um, wer denn diese komischen Töne von sich gibt.
Sie versucht seit 1 Woche immer mal zu greifen, was aber meist völlig in die Hose geht, da sie einerseits nicht wirklich gut im Zielen ist und andererseits auch ihre rechte hand meist noch komplett zur Faust geballt hat. Das ist auch die Hand die immer wieder sehr akribisch betrachtet wird und auch gern mal im Mund verschwindet. Seit 2 Tagen versucht sie sich jetzt immer aufzusetzen. Das heißt, in der Autoschale klammert sie sich an den Gurt, der quer über ihre Beine liegt und zieht sich dran hoch. Sieht sehr lustig aus, und sie wird dann meist etwa sauer, da sie ja angeschnallt ist und es daher nicht richtig klappt. Wenn ich sie auf dem Schoß habe (mit dem Rücken zu mir) setzt sie sich auch immer aufrecht hin und beschwert sich dann, wenn ich sie wieder anlehne. Ist noch bisschen früh zum sitzen denk ich mal.
Sonntag, 12. Juli 2009
Papas Geburtstag
Kurz vor 16 Uhr kamen Oma und Opa und Axel mit Vanessa zum Kaffeetrinken. Kurz darauf erschienen dann auch schon Anja & Familie. Die Kinder waren natürlich nicht am Kaffeetisch zu halten und tobten quer durch den Garten. Gegen 17 Uhr stießen dann noch Beate und Familie zu uns, so dass die Kinderschar dann komplett war. Die 5 Kinder spielten erstaunlich gut miteinander und es gab kaum Zoff, den wir Erwachsenen schlichten mussten. Naya wurde meist von Oma und Opa betüttelt, so dass ich mich um das leibliche Wohl der Gäste kümmern konnte. Halb sieben waren wir schon intensiv beim grillen, es war superlecker und Cati und René stießen dann auch noch zu uns, so dass die Truppe dann komplett war. Ruben futterte ein ganzes Stea und noch Baguettebrot auf. Später, als schon fast alle weg waren aß er dann nochmal ein halbes Steak und ein Würstchen.
Gegen acht verabschiedete sich der Großteil 8der mit Kindern) und wir saßen noch bis kurz vor neun Uhr draußen und schwatzten. Dann wurde alles weggeräumt und Ruben noch schnell unter die Dusche gestellt. Halb zehn lag er, völlig erschöpft, im Bett und das ohne Protest. Naya war schon seit 20 uhr im Bett und weilte schon im Land der Träume.








