Dienstag, 9. Dezember 2008

Striezelmarktbummel mit Mama und Oma

Jedes Jahr gehen Mama und Oma mindestens einmal ganz gemütlich zum Striezelmarktbummel und heute durfte Ruben das erste mal mit. Also holten wir gemeinsam nach dem Kindergarten um 15 Uhr die Oma von Arbeit ab und fuhren die 3 Stationen bis zum Rundkino mit der Bahn rein. Oma wollte Ruben eine Karusselfahrt spendieren, aber der kleine Racker wollte (vermutlich nach dem letzten Karusselerlebnis im Elbepark) partout auf keines der bunten Dinger steigen. Er stand nur faszniert daneben und staunte. Also bummelten wir weiter gemütlich über die Prager Straße. Leider ließ es sich nicht vermeieden, dass Ruben das McDoof entdeckte und wollte unbedingt Fleisch und Pommes (kurz gesagt ein HappyMeal mit Spielzeug), aber da wir ja ned ewig da drin sitzen wollten, gab es nur einen 9er ChickenMcNuggets und das dazugehörige Theater, da die böse Mama kein Spielzeug dazu hatte. Er ließ sich jedoch recht schnell besänftigen und bekam von einer Frau am Nachbartisch noch eine Eistüte geschenkt, die wir dann alle 3 gemeinsam aßen, da es für Ruben dann doch zuviel wurde.

An einem Erzgebirgsstand bekam die mama dann den "Nikolausi" von der Oma. Ich durfte mir einen Räuchermann aussuchen für meine Sammlung und entschied mich für den kleinen Pilzsammler. Später kamen dann noch hinzu ein Mini-Spielzeugmacher und für Ruben ein Schaffner. Die werden wir aber wohl erst Mittwoch einweihen können. Danach ging es schnurstracks zur Bühne, da der Weihnactsmann bereits da war und schöne Linder mit den Kindern sang. Ruben hockte auf Omas Schultern und war hin und weg vom geschehen da oben. Gesungen hat er dann erst später, aber er fands toll. Später gabs für Mama eine Pilzpfanne und Ruben und Oma teilten sich eine Bratwurst. Am liebsten hätte der Junior eine Ganze gehabt, aber ich hab ihm lieber noch die restlichen Nuggets gegeben. Man muss es ja nicht übertreiben.

Als wir fast schon auf dem heimweg waren (gegen halb sieben) haben wir noch kurz den Papa getroffen, der auf dem Weg zur Betriebsweihnachtsfeier war. Da war die Freude natürlich groß und ich befürchtete schon das Schlimmste, weil der Papa nicht mit heimkam, aber Ruben sah es erstaunlich gelassen und wollte lieber nochmal zum Riesenpflaumentoffel als weiter rumzustehen. Auf dem Weg erstand die Oma dann noch einen kleinen Pflaumentoffel, den Ruben mit strahlenden Augen entgegennahm und ihn nicht mehr hergab.

Gegen sieben waren wir dann bei Oma und Opa daheim, haben noch schnell einen Tee zum Aufwärmen getrunken und Ruben hat gespielt, bis wir uns kurz vor dreiviertel acht auf den Heimweg machten. Viertel neun lag der Racker totmüde im Bett und die Mama genauso müde auf der Couch.

Es war ein toller Nachmittag und vor allem wieder ein Nachmittag ohne nasse Hose und das obwohl wir nur einmal zwischendurch pullern waren. Es klappt! Juchuuu! *aufHolzklopf*

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