Nun ist es endlich da. Das erste Adventswochenende. Ruben ist schon die ganze Zeit ganz aufgeregt und fragt, wann er denn endlich das erste Türchen öffnen darf und ist dann immer ganz enttäuscht, wenn es heißt: Am Montag! Aber er läßt sich gut ablenken. Am Samstag beschlossen wir, als kleine Einstimmung sozusagen, das Dresdner Stadtzentrum samt Striezelmarkt unsicher zu machen. Clevererweise benutzten wir nicht das Auto, sondern, zu Rubens heller Begeisterung, die S-Bahn. So waren wir doch sehr entspannt recht schnell am Hauptbahnhof. Dort kamen wir natürlich nicht umhin, die große Vitrine mit den Modellzügen zu bewundern und wurden mal wieder 50 Cent los, damit die Dinger dann auch fuhren. (Bisher hatten wir immer Glück gehabt, dass ein anderer sein Geld reingesteckt hatte.) Dann ging es zu Fuß los Richtung Altmarkt, wo wir uns mit Anja, Thomas, Eric und Tessa treffen wollten. Ein schwerer Fehler, wie sich bald rausstellte.
Auf der Prager Straße hatte Ruben dann ganz urplötzlich großen Hunger, was nach einem Blick ins Schaufenster rechts von uns, dann auch klar war. Dort leuchtete ein riesengroßes gelbes M, also gabs kurz ein HappyMeal samt Zebra aus dem Trickfilm Madagaskar2. Gottseidank ließ sich der Herr recht schnell überreden weiterzugehen. Doch bereits kurz vor dem Altmarkt war es so voll, dass Ruben nicht mehr weitergehen wollte. Also rauf auf Papas Schultern und rein in die Menschenmassen. NIE WIEDER!!! Wir haben ewig gebraucht um die 4 anderen zu finden. Ruben hatte gute Aussicht, aber wir beiden Großen wurden arg geschubst gedrängelt und noch andere Sachen. Als wir uns endlich gefunden hatten kam gerade de Weihnachtsmann auf die Bühne. Leider konnte man ihn nur hören und nicht sehen, da sich vor der Bühne eher Jugendliche aufhielten und für Familien mit Kindern kein Platz mehr war. Also verzogen wir 3 Frauen uns bezeiten in die Altmarktgalerie, wo uns die Männer später folgten. Ein kurzer Abstecher ins dm und nach einer Toberunde für die Jungs verabschiedeten wir uns gegen halb sechs um zrück zum Bahnhof zu laufen. Auf dem Weg erstanden wir noch 2 Räuchermännel. Einen Wichtel für die Mama und den kleinen Maulwurf für Ruben. Kurz vor acht lag Ruben dann ohne Theater völlig breit im Bett.
Der Sonntag morgen begann sehr spät. Ruben erwachte erst dreiviertel neun. Da in Nossen Mittelalter-Weihnachtsmarkt sein sollte, luden wir uns zum Kaffee kurzerhand bei Steffens Eltern ein und fuhren um elf Uhr los. Der Markt selber war, gelinde gesagt niedlich und (mit 4 € pro Person) gerade noch bezahlbar. Leider war noch nicht wirklich was los und unser Kind wollte nicht länger als 1 Stunde dort bleiben *grummel* Das Schloß war ihm wohl nicht wirklich geheuer. Also gings zum Essen in ein Restaurant und dann gleich zu Oma und Opa. Dort hatte der Nikolaus einen (den vierten) Adventskalender für Ruben abgegeben und einen Bob-der-Baumeister-Pullover. Am besten waren jedoch Papas alte Auto, mit denen unser Kind hingebungsvoll spielte.
Leider machte sich der fehlende Mittagsschlaf recht schnell bemerkbar und neben einer nassen Hose (der 6. diese Woche) gab es viel Theater und Geschrei. Ruben wollte alles für sich und lies Vanessa links liegen. Was leider auch von den Schwiegereltern mit begünstigt wurde. naja Großeltern halt. :-(
Nachdem es dann zu stressig wurde, ging es um sechs Uhr gen Heimat, schnell noch in die Wanne und nach dem Sandmann gleich ins Bett. Ohne Theater war dann sehr schnell Ruhe und nun schauen wir, ob ich ihn morgen früh wieder wecken darf.
Wie immer hatten wir keine Kamera dabei. *schäm*
Sonntag, 30. November 2008
Dienstag, 25. November 2008
Der Bäcker und seine Autos
Heute nachmittag bin ich mit Ruben zu Annina und Emmi gefahren. Zum spielen und quatschen.
Auf dem Weg dahin kamen wir an einem der vielen Autohäuser vorbei und Ruben erzählte gleich, dass man da ja ein neues Auto kaufen könne. Nachdem ich meinte, dass unser Auto ja noch ganz toll sei, und wir keines bräuchten, berichtete er gleich, dass man ja nur dann ein neues Auto kaufen müsse, wenn man einen Unfall hätte. Sein letzter Satz dazu war: "Und wenn jemand anders nicht aufpasst, dann hat der einen Unfall und geht dann ein neues Auto kaufen beim Auto... Auto... AutoBÄCKER!"
Ich musste so sehr lachen, dass ein kleiner Zwischenstopp nötig war, um mich zu beruhigen. Es ist wirklich erfrischend, was für Worte die kleinen so raushauen können. Ich hoffe nur, dass wir nicht so schnell ein neues Auto beim Bäcker kaufen muss.
Auf dem Weg dahin kamen wir an einem der vielen Autohäuser vorbei und Ruben erzählte gleich, dass man da ja ein neues Auto kaufen könne. Nachdem ich meinte, dass unser Auto ja noch ganz toll sei, und wir keines bräuchten, berichtete er gleich, dass man ja nur dann ein neues Auto kaufen müsse, wenn man einen Unfall hätte. Sein letzter Satz dazu war: "Und wenn jemand anders nicht aufpasst, dann hat der einen Unfall und geht dann ein neues Auto kaufen beim Auto... Auto... AutoBÄCKER!"
Ich musste so sehr lachen, dass ein kleiner Zwischenstopp nötig war, um mich zu beruhigen. Es ist wirklich erfrischend, was für Worte die kleinen so raushauen können. Ich hoffe nur, dass wir nicht so schnell ein neues Auto beim Bäcker kaufen muss.
Samstag, 22. November 2008
1. Winterspaziergang
Freitag abend holte ich meine beiden Männer vom Bahnhof ab. Da es in Radeberg bereits den ganzen Tag heftig geschneit hatt, war selbst nach 30 min Autofahrt das Auto immernoch weiß und Ruben war hellauf begeistert, dass die Mama Schnee mitgebracht hatte. Daheim wurde mit den (sehr matschigen) Resten eine fröhliche Schneeballschlacht gestartet, die aber aufgrund des wenigen Schnees recht bald endete.
Umso aufgeregter startete Ruben dan in den Samstag morgen, als er sah, dass draußen ganz viel Schnee lag. Um acht hielt es uns dann nicht mehr in den Betten und nach einem kurzen Frühstück ging es nach draußen in die klirrend kalte Winterluft. Ruben war begeistert endlich seinen neuen Schneeanzug anziehen zu können und draußen wurde viel und ausgiebig mit Schnee gespielt. Entweder geworfen oder Abdrücke hinterlassen. Selbst die sonst so beängstigende Eisenbahnbrücke wurde von Ruben diesmal ignoriert.
Nach knapp 1,5 h Spaziergang waren wir dann alle völlig durchgefroren wieder zu Hause. Hoffentlich bleibt uns der Schnee noch etwas erhalten.
Mittwoch, 19. November 2008
Buß- und Bettag
Den heutigen Feiertag nahm mein Göttergatte gleich früh wortwörtlich. Er blieb bis knapp vor 11 uhr fein säuberlich im Bett liegen, während Mama sich um Ruben kümmern durfte. Dieser hatte erstaunlicherweise bis dreiviertel acht geschlafen und kurz nach halb neun stand ich auch auf. Wir haben dann zusammen das Wohnzimmer aufgeräumt und Späße gemacht. Nebenher wurde der Abwasch erledigt, Müll entsorft und Ruben startete einige erfolglose Versuche, seinen Vater aus dem Bett zu bekommen. Dadurch war am Vormittag nicht mehr viel zu wollen und nach einem leckeren Nudelmahl (Rubens Wunschessen) gegen halb zwölf verschwand der kleine Racker auch ohne großes Theater ins Bett und schlief gegen 20 nach 12 auch endlich ein.
Steffen, der ja bis 11 Uhr im Bett gelegen hatte, pflanzte sich prompt auf die Couch, machte sein Lieblingsspielzeug (TV) an und verschwand - ja wo auch - im Land der Träume. Ich hab mich dann mit nem Buch ins Bett verzogen bis Ruben gegen 14 Uhr meinte, ausgeschlafen zu haben. Steffen schlief natürlich wieder und immernoch und so beschlossen wir einen kurzfristigen Besuch bei Anja, Thomas, Eric und Tessa. Erstaunlicherweise ließ sich sogar der Papa dazu herab seinen Luxuskörper zu erheben und so saßen wir kurz vor 15 Uhr im Auto Richtung Dresden.
Bei Anja gab es dann erst einmal leckeren Kuchen und die ersten Plätzchen, die Ruben aber komplett verschmähte. Die Jungs verschwanden lieber ins Kinderzimmer zum spielen, so dass wir Großen in Ruhe quatschen konnten. Gegen vier gings dann per Auto zum nächsten Spielplatz (Auto deshalb, weil es bereits dunkel wurde und wir die Kids noch etwas toben lassen wollten). Leider übte sich Ruben dann wieder im meckern, bocken, heulen und und und, so dass es für uns etwas unentspannter war, während Eric lustig durch das Klettergerüst tobte und das Baumhaus erklomm. Ruben stand nur rum und heulte. Naja - typisch.
Kaum bei den Vieren angekommen, wechselte die Stimmung der Jungs aprubt. Ruben spielte seelenruhig, während Eric dann seine Trotzphase, wenn auch nicht gar so konsequent wie unser Kind, auslebte. Aber die beiden rauften sich schnell wieder zusammen und spielten bis zum Abendessen schön miteinander.
Leider gabs dann daheim ein Riesentheater, weil Ruben meinte, er müsse unbedingt noch spielen. Da aber das sandmännchen seine Runde bereits gedreht hatte und morgen wieder Kindergarten ist, haben die "doofen" Eltern darauf bestanden, dass es gleich ins Bett gehen sollte. Dementsprechend war die Laune unserer Kindes und es dauerte ziemlich lange bis er Ruhe gab. Schlußendlich entschuldigte er sich für seine Toberei und nach 1-2 Schlucken "leckerem Wassers" und ganz viel Drücken und Kussi geben liegt er nun schon lange im Bettchen und schläft selig. Hoffen wir dass es so bleibt.
Steffen, der ja bis 11 Uhr im Bett gelegen hatte, pflanzte sich prompt auf die Couch, machte sein Lieblingsspielzeug (TV) an und verschwand - ja wo auch - im Land der Träume. Ich hab mich dann mit nem Buch ins Bett verzogen bis Ruben gegen 14 Uhr meinte, ausgeschlafen zu haben. Steffen schlief natürlich wieder und immernoch und so beschlossen wir einen kurzfristigen Besuch bei Anja, Thomas, Eric und Tessa. Erstaunlicherweise ließ sich sogar der Papa dazu herab seinen Luxuskörper zu erheben und so saßen wir kurz vor 15 Uhr im Auto Richtung Dresden.
Bei Anja gab es dann erst einmal leckeren Kuchen und die ersten Plätzchen, die Ruben aber komplett verschmähte. Die Jungs verschwanden lieber ins Kinderzimmer zum spielen, so dass wir Großen in Ruhe quatschen konnten. Gegen vier gings dann per Auto zum nächsten Spielplatz (Auto deshalb, weil es bereits dunkel wurde und wir die Kids noch etwas toben lassen wollten). Leider übte sich Ruben dann wieder im meckern, bocken, heulen und und und, so dass es für uns etwas unentspannter war, während Eric lustig durch das Klettergerüst tobte und das Baumhaus erklomm. Ruben stand nur rum und heulte. Naja - typisch.
Kaum bei den Vieren angekommen, wechselte die Stimmung der Jungs aprubt. Ruben spielte seelenruhig, während Eric dann seine Trotzphase, wenn auch nicht gar so konsequent wie unser Kind, auslebte. Aber die beiden rauften sich schnell wieder zusammen und spielten bis zum Abendessen schön miteinander.
Leider gabs dann daheim ein Riesentheater, weil Ruben meinte, er müsse unbedingt noch spielen. Da aber das sandmännchen seine Runde bereits gedreht hatte und morgen wieder Kindergarten ist, haben die "doofen" Eltern darauf bestanden, dass es gleich ins Bett gehen sollte. Dementsprechend war die Laune unserer Kindes und es dauerte ziemlich lange bis er Ruhe gab. Schlußendlich entschuldigte er sich für seine Toberei und nach 1-2 Schlucken "leckerem Wassers" und ganz viel Drücken und Kussi geben liegt er nun schon lange im Bettchen und schläft selig. Hoffen wir dass es so bleibt.
Abonnieren
Kommentare (Atom)




