Donnerstag, 31. Dezember 2009

Silvester

Den Jahreswechsel wollten wir wieder mit Beate, Christoph und Elisa verbringen. Letztes Jahr waren wir dort gewesen und dieses Jahr kamen sie eben zu uns. Gegen fünf Uhr trafen die drei ein und Ruben und Elisa verschwanden ins Kinderzimmer. So konnten die 4 Erwachsenen schwatzen und Naya begutachten, die allerdings nicht sonderlich gut drauf war (sie brütete grad was aus). Gegen sieben gabs für Keks die letzte Mahlzeit und kurz nach halb acht lag sie selig schlummernd in ihrem Bett. Vorher hatten Beate und ich das Abendessen vorbereitet (obligatorisch gabs Raclette) und kurz vor siebensaßen alle schmausend am Tisch, nur ich nicht, weil Naya ja ins bett wollte. Aber dann durfte ich gegen halb acht auch endlich essen. Es war sehr lecker.

Nach dem Abendessen ging es raus an die frische Luft um die Wunderkerzen abzufackeln. Die beiden Großen sollten ja auch etwas von Silvester haben. Ruben und Elisa hatten Riesenspaß dabei, nur die Knaller mochten wir nicht, aber ohne die scheint Silvester ja nicht zu funktionieren.


Halb zehn lagen die Racker dann endlich im Bett und wir Großen gingen zum vergnüglichen Teil des Abends über (SPIELEN!!!). Bis Mitternacht wurde gezockt, dann ganz stillos mit Cola und Bier angestossen (von uns mag keiner Sekt) und dann weitergeschwatzt. Gegen zwei lagen alle in den Betten, nur Naya hielt mich wach. Sie ningelte des nachts immer mal wieder und war am nächsten tag dann arg verschnupft.

Montag, 28. Dezember 2009

Weihnachten in Lückendorf 22.-28.12.09

Wir waren ja über Weihnachten im Zittauer Gebirge, genauer in Lückendorf, nur 300 m von der tchechischen Landesgrenze entfernt. (www.zumzaunkoenig.de). Es war ein richtig tolles Ferienhaus mit allem drumunddran, welches wir gern weiterempfehlen können.

Am 22.12. ging es gegen halb zwei los und wir trafen in der Dämmerung ein. Überall war es wunderbar weiß. Nur die Auffahrt zum Haus war nicht geräumt, so dass wir da unsere liebe Not hatten. Aber mit vereinten Kräften stand das Auto bald da, wo es hinsollte. Die Vermieterin zeigte uns alles im Haus und wir suchten uns ein Zimmer im Obergeschoß aus, weil dort gleich das Bad und der Wickelplatz waren. Dann ging es ans auspacken während Ruben und Naya im Kinderzimmer spielten. Kurz darauf trafen schon Oma und Opa ein. Wir packten als auch deren Auto noch aus und dann schafften wir als erstes Naya ins bett, da es schon nach sieben war. Ruben verschwand dann gegen halb neun, so dass wir Erwachsenen Zeit hatten zum schwatzen.


Der 23.12. begann mit Frühstück und wir richteten uns weiter häuslich ein. Eine kleine Schlittentour mit Ruben und Naya unternahmen wir auch, bevor ich dann gegen fünf Jana, Tobi und Nele in Zittau am Bahnhof holte. Oma, Opa und Ruben holten 2 Stunden später dann die Tine ab. Abends gab es dann eine gemütliche Runde mit Spiel und Spaß.

Heiligabend gab es mittags die obligatorische Nudelsuppe von Oma (die mal wieder nicht reichte *lach*) und nachdem Philipp gegen drei auftauchte (und die Familie somit komplett war) gabs Bescherung. Der Weihnachtsmann war mutig und hatte alles Geschenke auf unsere Schlitten vor dem haus gestellt, wo eine Stunde später eine große Dachlawine alles verschüttet hätte (Der meiste Schnee war leider weggetaut). Aber er hatte wenigstens geklingelt, so dass den geschenken nichts passiert war. Fast 2 Stunden lang waren alle mit auspacken bschäftigt, während Naya derweil die Fernsehzeitung vertilgte (sie kann seit gestern robben).


Die nächsten tage vergingen mit kleinen oder großen Wanderungen verschiedener Leute, leckerem Essen (obwohl kaum noch einer hungrig war), Streitgesprächen, lustigen Spielerunden und vielen anderen sachen, die ich hier nicht mehr alle aufzählen kann.


Alles in allem waren es 6 schöne Tage, mit großen Höhen und kleinen Tiefs. Wir sind gern mal wieder dabei.

Sonntag, 20. Dezember 2009

Rodeln bei -15°C

Wir sind wahnsinnig *lach* und beschlossen heute, gemeinsam mit Anja, Thomas, Eric & Tessa sowie Ridu, Gerd und Lyssi rodeln zu gehen. Bei sage und schreibe -15°C *argh* Wir holten die anderen daheim ab und dann ging es zum Japanischen Palais, weil es dort einen recht guten Rodelberg gibt. Kaum waren wir angekommen waren Eric und Thomas schon den Berg runter, ehe sich Ruben dazu entschlossen hatte. Mit Papa gemeinsam auf dem Schlitten gig es ziemlich flott bergab, nur bergauf ging es nicht so gut, da der Hang recht eisig war und Ruben, trotz Erklärung (wie er am besten hoch kommt) lieber heulend im Hang stand. Bis Anja auf die Idee kam, ihn um den Berg herum zur Treppe zu schicken. Er brauchte dann zwar doppelt so lange, war aber zufrieden.





Es war im wahrsten Sinne des Wortes schweinekalt und trotz heißem Apfelsaft wurde mir nicht richtig warm und auch Naya fror recht schnell, da sie auch vermutlich nicht warm genug angezogen war (zumindest die Handschuhe waren definitiv zu dünn). Nach einer knappen Stunde waren die Kids entweder am schreien und weinen (Tessa, Naya und teilweise Ruben) oder am rodeln. Also beschlossen wir heimzufahren. Erst nachdem wir schon 10 in. bei Anja & Thomas waren tauten Nayas Hände wieder auf und sie hörte auf zu schreien. Die Kids spielten dann noch schön und gegen halb sieben ging es dann wieder heim.

Freitag, 11. Dezember 2009

Weihnachtsfeier in der Gartensparte

Wir haben ja seit ein paar Jahren einen Garten und dieses Jahr gab es das erste mal eine Weihnachtsfeier in der Sparte. Also holte ich Ruben gegen viertel vier im Kindergarten ab, weil es 16 Uhr losgehen sollte. Pünktlich kamen wir an und wurden fröhlich vom Vorstand begrüßt. Naya stand erst einmal im Mittelpunkt, wie jedes Baby vermutlich.


Der Raum für die Kids war schön dekoriert und jeder eroberte sich gleich einen Platz. Ruben musste natürlich wie immer Theater machen, weil sich ein anderes Kind einmal auf seinen Platz setzte, aber nach einigen Ermahnungen meinerseits beruhigte er sich halbwegs wieder. Um die Kinder bis zum Eintreffen des Weihnachtsmannes zu beschäftigen, konnten sie kleine Gipsfiguren anmalen und Ruben war mit Feuereifer dabei, während ich die quengelnde Naya rumschleppte.


Plötzlich war er da, groß, mit rotem Mantel und die Kids waren begeistert. Der Weihnachtsmann suchte sich einen Helfer und las dann die kleinen und großen "Schandtaten" der Kinder vor. Meist jedoch konnte er nur loben. Und dann gab es Geschenke. Für jedes Kind ein Kuscheltier und für Ruben dann noch ein Kuschelkissen mit McQueen drauf. Leider hatte der Weihnachtsmann von Nayas Geburt nichts erfahren, slo ging sie leer aus, was sie aber nicht als störend empfand.

Ruben sang dem Weihnachtsmann als einziges Kind ein 5 Strophen langes Lied vor und wurde mit Applaus belohnt. Gegen 18 Uhr kam dann noch der Papa und gemeinsam machten wir uns dann auf den Heimweg.