Es war alles in Allem ein ruhiges Wochenende in Magdeburg. Frühstück gab es immer gegen halb zehn, zu dem die beiden Kleinen sehr schwer zu überreden waren, da sie bereits ins Spiel vertieft waren. Freitag konnten wir aufgrund des beschi***** Wetters die Wohnung nicht verlassen. Also ließen wir Nele und Ruben spielen, spielen und nochmals spielen. Jana und ich sortierten derweil schon einmal Babyklamotten, die ich für die kleine Zicke in meinem Bauch brauchen würde. Dabei fand sich für Ruben auch ein Polizei-T-Shirt, was er gar nicht mehr weggeben wollte. Nach dem Mittagessen ging es für die Kiddies ins Bett zum Mittagsschlaf, der allerdings recht kurz ausfiel. Aber was solls. Also setzte sich Ruben wieder an die 2 Lego-Kisten von Tobias und spielte während Nele weiterschlief.
Als beide wieder wach waren tobten die zwei so doll durch die Wohnung, dass Ruben spucken musste. Ich machte mir dann schon Sorgen, aber ihm ging es gut. Trotzdem verdonnerten wir die beiden zum ruhigen Spiel, was auch gut klappte. Später kam dann Tobias, der allerdings dann gleich weiterfuhr, um das Wochenende bei seinem Papa zu verbringen. Zum Abendessen gab es für die Kinder überbackenen Toast, welchen mein Kind total verschmähte und nur die Gurke aß. Als die Rabauken dann endlich im Bett lagen, gönnten wir uns ein leckeres Ratatouille und machten einen entspannten Fernsehabend.
Samstag ging es dann, bei Eiseskälte aber strahlendem Sonnenschein, hinaus mit Ruben und Nele zum nächstgelegenen Spielplatz. Leider hatte Nele keine Lust zu laufen und machte ein wenig Terror, aber irgendwann kamen wir dann doch an. Nach einer knappen halben Stunde hatten beide Kinder Hunger. Nele wollte heim und Ruben in eine Gaststätte, wir entschieden uns jedoch für Neles Vorschlag, da Philipp ja auch zu Hause wartete. Dort wurden die Kinder dann abgefüttert (Ruben holte zweimal nach *staun*) und dann sollte es Mittagsschlaf für alle geben. Ruben war das natürlich nicht recht und er sang, quatschte und maulte knapp 2 Stunden lang, ehe er endlich einschlief. Nach einer knappen Stunde war er dann wieder wach und unleidlich bis zum gehtnichtmehr. Es dauerte fast 1,5 Stunden bis er wieder einigermaßen ansprechbar war. Nele hatte auch nicht viel geschlafen, war aber wesentlich besser drauf. Doch bis zum Abendessen, welches ich gekocht habe, war alles vergessen und der Familienfrieden wieder hergestellt. Und auch das Zubettgehen gegen halb neun klappte relativ komplikationslos.
Sonnatg war Rückreise und wir mussten bereits 11:00 Uhr am Bahnhof sein. Dort erwartete uns wieder ein weißer IC, der uns bis Leipzig bringen sollte. Im Abteil war bereits ein Platz belegt, jeodhc überließ uns die Frau bereitwillig die Fensterplätze. Bis der Zug abfuhr verschönerten Jana und Philipp noch die Scheiben mit einem Herz, einer Sonne, einem Schwein und einem Hasen, die uns dann bis zum Aussteigen begleiteten. Ruben war traurig, dass wir sie nicht mitnehmen konnten. In Leipzig gab es für den kleinen Vielfraß dann noch eine Bratwurst, die er mampfte bis unser Zug einfuhr. Nun begann der Höhepunkt der Zugreisen, wir fuhren mit dem ICE. Leider gab es da ja keinen Abteilwagen, aber wir fanden einen schönen Fensterplatz mit Tisch, so dass Ruben in aller Ruhe spielen konnte. Von der Schaffnerin bekam er dann sogar eine Kinderfahrkarte und Süßigkeiten geschenkt.
Am Bahnhof in Dresden erwartete uns bereits der Papa und Ruben stürzte gleich in seine Arme. Dann ging es, über spiegelglatte Straßen und Fußwege, mit dem Auto heim. Dort wurde noch ausgiebeig gespielt, bis der Sandmann ihn ins Bett schickte. leider ging das nicht ohne Theater ab, aber um acht war bei ihm dann endlich Ruhe.
Es war ein schönes und entspanntes Wochenende. Und es gab keine einzige nasse Hose. Vielleicht wird es ja nun besser.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
1 Kommentar:
Wir werden auch bald einige Tage nach Magdeburg kommen, um uns etwas zu erholen. Wellness Sachsen Anhalt war für uns zwar zuerst nicht naheliegend, aber dann bekamen wir doch ein paar Angebote, die ziemlich verlockend waren. Mal sehen, wie die Realität aussieht.
Kommentar veröffentlichen