Montag, 31. März 2008
Samstäglicher Zoobesuch
Am Samstag war Mama’s einziger freier Tag. Eigentlich waren wir bei Tonia ja zum Kindergeburtstag eingeladen, doch Mama hatte nicht so wirklich die Nerven dafür und der Papa musste leider kurzfristig arbeiten. Also entschieden wir uns, aufgrund des relativ guten Wetters, für einen lange fälligen Zoobesuch zusammen mit Anja, Thomas, Eric und Tessa.
Der Papa fuhr mit uns gemeinsam noch Richtung Zoo, stieg dann aber unterwegs aus zum Arbeiten. Im Zoo angekommen waren weder Eric noch Ruben wirklich zu halten. Die beiden Jungs stolperten im Affenzahn von den Nachktmullen zu den Elefanten und weiter zu den Löwen. Die alte Löwin ist weiterhin im ehemaligen Raubtierhaus (was nur noch halb steht) untergebracht und soll wohl auch, aufgrund ihres Altern, nicht mehr umgesiedelt werden. Im neuen Löwengehege waren die beiden jungen Raubtiere diesmal sogar draußen zu bewundern. Leider sind die Scheiben schon so zerkratzt, dass kaum noch etwas zu erkennen ist. Und da die Zoobesucher allesamt Analphabeten zu sein scheinen wird sich das wohl auch nicht ändern (Da steht ein Schild wo darum gebeten wird, bei Kratzattacken der Löwen von der Scheibe zurückzutreten und die Tiere nicht weiter zu animieren, doch dort klopften dann große wie auch kleine Leute an die Scheibe – unmöglich) Der stolze Kater hatte sich den besten Platz ausgesucht, mitten im Gehege auf dem höchsten Punkt.
Nach einem kurzen Stop auf dem Spielplatz (Ruben wollte wie immer nicht klettern, wogegen Eric überall drauf rumturnte und kaum zu bremsen war) ging‘s weiter zum Aquarium, welches leider auch nur noch zur Hälfte steht, und natürlich zu Max, dem (unserer Meinung nach ausgestopften) Krokodil. Die Jungs riefen immer wieder nach dem Schuppentier, aber wie schon die letzten Jahre auch bewegte sich das Tier keinen Millimeter.
Vorbei an Rothunden, Zebras und anderem Getier gings zur Pause am Bagger. Eric verschwand mit Thomas gleich dahin und Ruben ließ es sich nicht nehmen auch zuzuschauen. Danach gab‘s für die Kids lecker Erdbeeren und die Eltern verdrückten jeder ein lecker Crépe. Leider fing es dann bißchen an zuregnen, aber das Affenhaus war nicht weit, also folgte die Flucht dahin. Als wir wieder raus kamen, verzog sich auch die Regenwolke und es konnte weitergehen zu den Pinguinen. Dort büchsten die Jungs dann erstmal aus, als ihnen der Spielplatz zu langweilig wurde und rannten schnurstracks zu den Frackträgern. Wir waren schnell genug und hatten sie bald eingeholt.
Im "Zoo unter der Erde" tobte Eric noch ein wenig durch die Rutsche, während sich Ruben lieber Ratten, Käfer und Grillen anschaute – unser kleiner Forscher. Und dann machten wir uns auf den Heimweg. Ruben lag dann auch relativ pünktlich und ziemlich groggy im Bett, genau wie die Mama ;-) .
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