Sonntag, 6. April 2008

Neues Zimmer

Für den Samstag hatten wir uns vorgenommen, nun endlich Rubens neues Bett zu kaufen, dieses aufzubauen und sein Zimmer dementsprechend umzuräumen. Also gings nach dem Frühstück gegen 10 Uhr los Richtung Höffner. Ruben war gutgelaunt (war ja bei dem Sonnenschein kaum verwunderlich) und wir kamen kurz nach viertel elf im Elbepark an. Während die Mama den Kaufvertrag in Sack und Tüten packte rutschte Ruben gemeinsam mit Papa (gut der stand nur daneben) von einem der aufgebauten Flexabetten runter und hatte dabei nen Heidenspaß. Beim Rausgehen entdeckte der Räuber eine Kinderbahn - so ein Teil mit mehreren Wagen, was nicht wirklich im Kreis, aber doch Runden fährt. Wir kamen nicht darumherum und trotz meiner anfänglichen Skepsis, ob Ruben wirklich drin sitzen bleibt, hatte unser Kind sehr viel Freude daran. Natürlich wollte er nach 1 Runde nicht wirklich raus, aber nach dem Versprechen, dass wir nochmal fahren würden, wenn wir das Bett eingeladen haben, ließ er sich doch zum weitergehen überreden. Kaum war das Bett im Auto erinnerte er uns gleich vehement an unser Versprechen *lach* Also sind wir nochmal zu dritt zur Bahn getippelt wo unser Kind wieder seelig seine Runden drehte.

Daheim angekommen gabs ein schnelles Mittagessen und dann sollte Ruben in Mamas Bett Mittagsschlaf machen (damit wir schon anfangen konnten mit räumen). Leider war dieses Vorhaben nicht wirklich erfolgreich und Ruben stand immer wieder im Flur und schaute neugierig, was Mama und Papa da machten. Nach mehrfachen Ins-Bett-zurückschicken haben wir gegen halb zwei dann das Handtuch geworfen und Ruben durfte helfen beim Latten reichen und Schrauben finden. Kurz vor Ende stellten wir leider fest, dass uns ein teil falsch mitgegeben wurde, also sind Mama und Ruben nochmal in den Elbepark um es umzutauschen - und ntürlich kamen wir auch diesmal nicht an der Kinderbahn vorbei *wechlach* Aber Ruben war lieb und glücklich, was will man da mehr.


Gegen halb vier konnte der Aufbau des Bettes dann endlich in die letzte Phase gehen. Ruben war schon ganz aufgeregt und fragte immer wieder, wann er denn endlich hoch dürfe - war dann schon bißchen nervig. Als die Matraze dann endlich lag war für den Räuber kein Halten mehr und er stürzte die Treppe hoch in sein neues Reich. Als die Mama dann auch noch die Vorhänge unters Bett montierte war er glücklich. Endlich hat er seine eigene kleine Höhle nur für sich. Wir haben uns dann zu dritt unters und ins Bett gequetscht. *lach* Also halten tut es.


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