Heute war der letzte "Ferientag" für Ruben. Wir hatten die Kindergartenferien kurzerhand um einen Tag verlängert um gemeinsam mit der Oma nach Zittau zu fahren zur Tik-Tak-Omi (Uromi). Wir hatten geplant viertel acht aufzustehen (nachdem Naya ja immer zwischen 6 und 7 Uhr Hunger hat), doch heute schlief sie bis viertel acht und brachte somit unsere Planung etwas arg durcheinander. Während ich sie fütterte zog sich Ruben, ausnahmsweise ohne Theater, selbstständig an. Während Steffen die zweite Hälfte der Flasche versuchte zu füttern, ging ich unter die Dusche und zog mich an, packte die restlichen Sachen zusammen und fönte meine Haare. Halb neun waren wir (eine halbe Stunde zu spät) endlich abfahrbereit. Kurz nach neun sammelten wir die Oma auf und los gings auf die Autobahn. Naya lies sich relativ gut einschläfern und wachte erst in Zittau wieder auf.
Die Begrüßung bei der Tik-Tak-Oma war stürmisch und Ruben war kaum zu halten und schnatterte wie ein kleines Entchen. Es war schon mittag und er hatte Hunger, also fütterten wir rasch naya, die aber, genau wie morgens, die Flasche wieder nicht austrank. Trotzdem ging es dann los zu Captain Hook am Olbersdorfer See. ist schon fast unser Stammlokal und das Essen wie immer lecker. Für Ruben gabs die obligatorischen Fischstäbchen, Oma aß auch Fisch und die Tik-Tak-Oma und ich Lendchen mit Spätzle überbacken. Leider gönnte mir meine Tochter das Essen nicht wirklich, also saß sie eine Weile auf meinem Schoß, bis die Oma sie in den Kinderwagen packte und eine Runde fuhr bis sie schleif. Das war zwar nicht von langer Dauer, aber zumindest war Naya nach 30 min dann besser drauf.
Nach dem Essen gingen wir noch runter zum See auf den Spielplatz, wo Ruben das wirklich hohe Klettergerüst ohne Probleme und Schwierigkeiten erklomm. Erst beim zweiten mal traute er sich plötzlich nicht mehr und fing, wie immer, an zu heulen *grummel* Später ging er noch baggern und schaukeln. Und immer wieder flossen Tränen wegen Nichtigkeiten - auch weil er unausgeschlafen war.
Halb drei gab es wieder die Flasche für Naya, die sie in fast einem Zug leer trank und dann gings los zum Bäcker. Der 1. Bäcker hatte nur noch 2 Stück Kuchen, der 2. dann soviel Auswahl, dass wir wieder viel zu viel kauften. Den gab es dann mit Kaffee (und für Ruben mit Apfelsaft) bei der Tik-Tak-Oma daheim. Leider wieder mit Theater von Seiten Rubens, aber damit kommt er bei den drei Streit-Frauen nicht wirklich durch. Irgendwann aß er dann doch. Naya war auch arg müde und hatte bauchweh und kam nicht zur Ruhe. Erst bei der Tik-Tak-Oma im Arm wurde sie still, schaute noch kurz und schlief selig ein. Die Uroma genoß die kleine schlafende Maus im Arm sichtlich und wir konnten noch eine Weile in Ruhe schwatzen.
Kurz vor sieben traten wir dann die arg verspätete Rückkehr an. Halb neu setzten wir die Oma daheim ab und lasen den Papa auf Arbeit auf. Ruben lag völlig übermüdet um neun im bett und Naya folgte wenig später.
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