Mein Lieblingsonkel Winni hatte dieses WE seinen 60. Geburtstag und wir waren eingeladen mit ihm zu feiern. In Walddorf (bei Eibau) wurde gefeiert. In dem Dorf sind mein Onkel und seine Geschwister aufgewachsen und ich war auch als Kind sehr oft bei Oma zu besuch, so dass es auch eine kleine Reise in die Vergangenheit für mich war.
Den Freitag verbrachte ich damit unsere Sachen einzupacken und alles zurechtzulegen was wir mitnehmen wollten. Zwischendurch musste ich mich natürlich um Naya kümmern, der es mit ihrer Bronchitis nicht wirklich gut ging. Ruben war sehr komplikationslos und half mir sehr fleißig. nachmittags gabs dann noch Rotkäppchen im Fernsehen, damit die Warterei für ihn bis zur Abfahrt nicht zu lange wird. Halb sechs kam der Papa heim und kurz vor sechs Uhr saßen wir alle im Auto gen Oberlausitz. Wir kamen erstaunlich gut durch und bereits viertel acht fuhren wir auf den Parkplatz der "Friedenseiche" und konnten unser Zimmer beziehen. Dann ging es zu Fuß zur nächsten Pension, wo wir Oma und Opa abholten, die natürlich auch da waren, und spazierten zurück zur gaststätte, wo es ersteinmal Abendessen geben sollte. Natürlich wollte Naya just in dem Moment ihr Flasche haben, trank aber sehr schlecht, und wir wollten sie dann ins Bett schaffen, damit Ruben dann später in Ruhe einschlafen konnte, wenn Naya schon schläft. leider machte uns Ruben einen Strich durch die Rechnung, weil er plötzlich freiwillig mit Naya gemeinsam ins Bett gehen wollte. Naya erzählte und meckerte noch eine Weile und hielt so Ruben vom Schlafen ab. Der war dann wieder so putzmunter, dass er dann Naya vom schlafen abhielt. Erst dreiviertel elf hatten wir es, dank der Mitarbeit von Tante Sabine, endlich geschafft, dass beide Kinder schliefen. (Ich weiß schon, warum die daheim zwei getrennte Zimmer haben)
Der Samstag morgen begann halb sieben (nach nur 2-2,5h Schlaf für Mama, da beide Kinder immer mal wach waren) mit einem trüben Himmel, aber leckerem Frühstück. Nach diesem gab es für mich einen kurzen Abstecher nach Neugersdorf zum Rossmann, weil wir für unseren neuen Buggy noch keine Regenplane hatten. Dann ging es, trotz strömenden Regen, auf zum Spaziergang auf den Kottmar. Kurz vor der Spreequelle hörte es auf zu regnen, so dass wir doch ein kurzes Stück ohne Schirme gehen konnten. Halb zwölf drehten jedoch die Mamas mit den beiden größeren Kindern (meine Cousine Beate mit Elisa und ich mit Ruben) um, zur "Friedenseiche". Die Kinder sollten Mittagessen und dann schlafen. Der rest der Truppe (samt Naya) wanderte weiter. Der Papa hatte ja eine Flasche dabei, so dass ich mich da mal nicht kümmern musste. Nach dem Mittagessen gings dann für die Kinder und die Mamas ins Bett und Ruben und ich schliefen fast 2,5h. Kurz darauf kam dann der Papa mit Naya, die mal wieder Hunger hatte. Nach Nayas Kaffee trinken packten wir sie in den BabyBjörn und drehten eine Runde durch den Ort. Ich zeigte Ruben und dem Papa die alte - jetzt luxussanierte - Villa, in der meine Oma gewohnt hatte und ich viele schöne Wochen meiner Kindheit verbrachte.
Gegen halb sechs kamen dann die restlichen Gäste. Es gab ein wirklich leckeres Buffet und die Kinder sowie die Erwachsenen hatten sehr viel Spaß. Das Zubettgehen klappte diesmal besser, da Naya bereits gegen acht im bett lag und Ruben erst 2 Stunden später schlafen ging. Es war sofort Ruhe und wir konnten mit viel Spaß und Gelächter bis 1 Uhr weiterfeiern. Dann ging es ins Pensionzimmer ins Bett, jedoch nicht veor ich mich erst noch auf der Straße auf die Nase packte und mir das linke Knie aufschürfte. *lach* Jetzt seh ich aus wie Ruben. *ggg*
Heute morgen dann wurden wir schon halb sechs von Naya geweckt. Ruben bekam erstaunlicherweise von ihrem geschrei nichts mit und Naya schlief nach einer hastig getrunkenen Flasche schnell wieder ein. Kurz nach sieben fiel Ruben beim umdrehen aus dem bett *lach* und wollte dann natürlich aufstehen. Trotz dieses zeitigen Startes, waren wir heute trotzdem die letzten m Frühstückstisch. Leider hatte Ruben da wieder einen seiner Aussetzer und bockte rum. Aber mit Hilfe von den anwesenden tanten und Onkeln bekamen wir es dann relativ gut in Griff. Nach der Verabschiedung liefen wir noch zum Schulteich und fütterten die anwesenden Enten und Fische mit den restlichen Frühstücksbrötchen. Dann ging es los, gen Heimat, mit einem kurzen Abstecher an der Kottmarsdorfer Mühle.
Den Nachmittag verbrachten wir alle mit schlafen und faulenzen und ein wenig Hausordnung. Nun at uns der Alltag wieder und wir schauen auf die nächsten Abenteuer ;-)
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