Dieses Wochenende waren wir alle vier geladen. Nach Gohrisch in der Sächsischen Schweiz. Meine Mama feierte dort ihren 65. Geburtstag und den Rentenbeginn und am Samstag wurde ja unsere Lütte dann 2 Jahre alt.
Am Freitag blieb Ruben gleich daheim, da wir morgens noch einen Arzttermin hatten. Danach waren wir noch kurz das Nötigste einkaufen und Punkt 15 Uhr holten wir Naya bei der Tagesmutter ab. Sie war noch nicht ganz fertig, was aber weniger problematisch war, also ging es dann mit etwas Verspätung ins Wochenende. Kurz hinter Pirna klingelte dann schon mein handy und die bereits angekommene Meute brüllte HUNGER!! Also gab ich noch etwas Gas und kurz vor 17 Uhr stürmten wir in "Annas Hof" und stürzten uns auf den Kuchen. Mama, Papa, Tante Hanne, Uroma, Jana und Nele waren bereits vor Ort. Und bereits kurze Zeit später tauchten dann auch der Rest auf. Nach dem Kaffeetrinken gab es einen ersten kurzen Spaziergang bis zum Waldrand. Naya lief tapfer und Ruben war schon bald ganz vorn dabei. Daach bekam Naya als erstes ihre Schnitte und verschwand kurz nach 19 Uhr im Bett. Ruben stand das selbstausgesuchte Essen (Bratkartoffeln) überhaupt nicht an, doch mit viel Überredungskunst von Seiten Tante Evs, verspeiste er dann doch 1/3 der Portion. Dann konnten die Großen schwatzen, während die Kinder noch spielten. Gegen acht kamen dann auch Papa und Tine und die letzten (Tobi und Philipp) tauchten dann gegen zehn auf.
Der Samstag (Nayas Geburtstag) begann gegen halb sieben *argh* doch wir konnten beide Kinder überreden, noch bis um sieben liegen zu bleiben. Dann wurde angezogen, der kleinen Maus gratuliert und es ging zum Frühstück. Der gedeckte Geburtstagstisch mit Laufrad und einigen anderen Geschenken überforderte Naya etwas arg. Zumal noch andere gratulieren und Geschenke verteilen wollten. Daher hatten wir erstmal Geschrei, doch nach dem Essen packte sie weiter aus, fand tolle Sachen (Puzzle, Buch, Nachthemd, Playmo-Arche) und spielte selig mit Ruben und Nele. Danach ging es los zur Wanderung. Wir wollten auf den Gohrisch und den Papststein. Leider mochte Naya die extra besorgte Kraxe nicht wirklich, so dass sie entweder (sehr langsam) lief oder brüllend in der Kraxe saß. Irgendwann ließ sie sich zwar ablenken, doch sobald Mama in Sicht kam, war das Geschrei wieder groß. Also liefen Oma, Opa, Papa und Naya UM den Gohrisch, während der Rest ÜBER den Gohrisch kraxelte. Am Parkplatz war wieder Treffen und danach ging es auf den Papststein. Naya diesmal in der Kraxe auf Mamas Rücken (aua), doch irgendwann erbarmte sich der Papa und wir tauschten wieder. Oben angekommen gab es lecker Picknick und die Erwachsenen passten auf, dass die Kinder nicht vom Felsen segelten. Alle hatten sehr viel Spaß und das Wetter war erstaunlich gut.
Zurück in der Pension gab es Eisbecher für den der wollte und später dann Abendessen. Für die Feier hatten wir Mädels eine TÜV-Untersuchung der 65er Jubilarin organisiert und alle hatten dabei was zu lachen. Halb zehn verschwanden dann die letzten Kinder ins Bett und wir saßen noch bei Wein, Wasser und Bitter Lemon.
Sonntag schliefen die beiden etwas länger, so dass wir verspätet zum Frühtück erschienen. Das war jedoch kein Problem und wir aßen alle in Ruhe. Dann hieß es Koffer packen und auschecken, Stubenwagen und Kinderwagen umpacken und Plan entwerfen. Wir hatten überlegt, dass ich heimfahren sollte mit Naya, da sie arg schlecht drauf war (übermüdet), doch dann beschlossen wir es doch zu wagen. ich setzte die Maus ins Auto und fuhr (mit Jana im Schlepptau) nach Pfaffendorf. Der Rest der Truppe wanderte gemütlich los und wir zwei Schwestern wollten mit Naya direkt am Pfaffenstein warten. Leider brüllte Naya schon beim Anblick der Kraxe los. Also bot ich ihr als Alternative den Ergo Carrier an, den sie akzeptierte. Und das war eine gute Entscheidung. Am Waldrand mussten wir nur ca. 20 min warten ehe die anderen da waren. Es hatten sich auch noch meine Cousine Beate samt Kindern dazugesellt. Also machten wir uns an den Aufstieg durch das Nadelöhr. Mit einem zappelnden, jauchzenden 11-Kilo-Kind als Rucksack war es zwar nicht wirklich einfach, aber besser als mit der Kraxe. Zumal das eigentliche Nadelöhr für die Kraxe zu klein gewesen wäre, aber so kamen wir zwei gut durch. Oben angekommen gab es an der Barbarine wieder ein Picknick mit den Resten vom Vortag - es wurde jeder satt. Für den Rückweg wählten wir dann einen etwas bequemeren Weg und unten in Pfaffendorf gab es dann noch Eisbecher oder Kuchen für jeden der wollte. Nach der großen überschwenglichen verabschiedung ging es, mit zwei kaputten Kindern heim. Es gab noch einen kurzen Zwischenstopp bei McDonalds und pünktlich 19 Uhr lagen beide in den Betten.
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