Sonntag, 16. Mai 2010

Kurzurlaub aus Usedom

Am 12.5. (meinem Geburtstag) ging es früh um zehn los Richtung Koserow. Wir kamen erstaunlich gut durch und konnten schon 15 Uhr unser Feriendomizil beziehen. Nachdem alles ausgepackt war und vorbereitet, wollten wir eigentlich noch eine Runde spazieren gehen, doch leider machte uns Rubens Laune mal wieder einen Strich durch die Rechnung und so blieb es bei Abendessen und Kinder ins Bett stecken. Dann noch eine Runde Rommee, bis wir gegen elf ins Bett fielen. Leider meinte Naya am nächsten Morgen ab halb fünf die Nacht sei vorbei, so dass wir den Tag etwas gerädert begannen.


Es ging gleich morgens zu Fuß zum Strand. Mit Buggy, Matschklamotten und Sandspielzeug bewaffnet. Es war kalt (12 Grad) aber zumindest trocken. Der große "Sandkasten" machte beiden Kindern so viel Spaß, dass wir am Nachmittag, nach Nayas Mittagsschlaf gleich nochmal hingingen. Die Strandkörbe standen noch alle in Reih und Glied. Aber länger als 30-40 min konnte man es wegen der Kälte und dem Wind nicht aushalten. Also machten wir danach eine Riesenrunde durch den Ort und futterten noch ein Eis. Auch die zweite Nacht verlief sehr unruhig, weil Naya von eins bis vier munter war *argh*




Der Freitag begann genauso kalt, wie der Vortag. Vormittags verbrachten wir daheim. Steffen mähte Rasen und verbaute Rasenkanten, Ruben verschwand bei Liza und Pia (seine Großcousinen) und Naya und ich spielten drinnen. Am nachmittag ging es, mit Rubens "neuen" Roller bewaffnet (Liza hatte ihm ihren alten Roller geschenkt, was ihn und uns sehr freute), Liza per Fahrrad und Naya wie immer im Buggy wieder gen Strand. Doch wir blieben dann lieber im Inland auf einem Spielplatz hängen und drehten hernach die übliche Runde durch den Ort - vorbei am Eiscafe Moritz (seeehr zu empfehlen).




Nach einer entspannten und ruhigen Nacht (wir hatten dann doch das Schlafzimmer so umgebaut, dass man das Reisebett hinstellen konnte) begrüßte uns der Samstag mit REGEN!!! Also was tun? Der Vormittag verlief wieder in ruhigen Bahnen. Ruben war nicht aufzufinden *ggg*, Steffen am Arbeiten und Naya und ich vertaten uns auch die Zeit.




Nach dem Mittagsschlaf ging es dann nach Trassenheide ins Schmetterlingshaus. Ruben tobte rum und suchte fleißig Schmetterlinge und versuchte sie auch nach ihren Arten zu bestimmen, was auch ab und an gelang und Naya schaute fasziniert den, manchmal schon recht großen, Flatterdingern hinterher. Dort aßen wir dann noch leckeren Zupfkuchen und waren gegen sieben wieder zu Hause, wo Naya recht bald im Bett verschwand und Ruben ihr halb neun nachfolgte.




Nach 3,5 schönen Tagen folgte nun Samstag die Rückreise. Nach dem Frühstück packten wir das Auto und säuberten das Haus, bis wir gegen viertel zwölf nochmal zum Strand aufbrachen zu Oma Karin und Opa Udo (www.udos-fischraeucherei.de). Dort bekam Naya noch ihr Mittagessen, Steffen Fischtopf und Ruben ein Fischbrötchen und um zwölf ging es dann auf die Piste. Wie zu erwarten war viel Verkehr und wir brauchten fast 2 Stunden ehe wir endlich von der Insel runter waren. (1 h mehr als sonst üblich) Und 90 km vor berlin, nur 200 m hinter der Abfahrt Pfingstberg ging dann garnichts mehr. Wir standen 3 h um ganze 20 km weit zu kommen. Die Kinder waren natürlich sehr quengelig, zeitweise saß Naya im Stau dann bei mir, damit sie ruhig war. Kurz vor 18 Uhr war dann endlich das Stauende in Sicht. Wir machten dann noch 30 min Pause, damit die Kids was essen konnten und sich bewegen konnten. Erst 21 Uhr waren wir daheim und alle völlig breit. Naya lag keine 10 min später im Bett und schlief und Ruben machte dann auch halb zehn die Augen zu.

Hier noch ein paar Eindrücke:

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