Momentan sind wir am Wochenende immer arg ideenlos, was die Freizeitgestaltung angeht, da so gut wie jeder Ausflug damit endet, dass Ruben brüllt, heult und bockt und wir da keine Lust mehr drauf haben. Trotzdem zogen wir heute nach dem Mittagsschlaf los um die Modellbahnausstellung in Radebeul zu bewundern.
Sie findet einmal im Jahr statt im dicksten Industriegelände. Da wir nicht wussten, wie voll es dort sein würde ließen wir den Kinderwagen daheim stehen, ich packte Naya in den Ergo und los gging es zur Straßenbahn. Nach nur 2 Haltestellen (die Bequemlichkeit siegte) und nochmal ca. 10 min Fußweg erreichten wir den Bau, der mich stark an eine Schule aus DDR-Zeiten erinnerte. Der Eintritt war mit 7,00 € für uns noch erschwinglich und so konnte es losgehen. Ruben war kaum dazu zu bewegen sich Mütze und Tuch zu entledigen und zig vehement zur ersten Eisenbahnanlage. Die Aussteller hatten an die Kleinen gedacht und überall blaue Hocker plaziert, damit auch die Kleinsten was sehen konnten, nur leider wurden diese immer von allen mitgeschleppt, so dass Steffen dann doch Ruben auf den Arm nehmen musste. Es gab TT- und H0-Bahnen, eine riesige Gartenbahn, die nachgestellte Sächsische Schweiz und einen Spielebereich, wo man TT-Züge und Gartenbahnen selber fahren lassen konnte. Was Ruben natürlich mit Begeisterung tat und sogar ohne Diskussion anderen Kindern auch mal den Trafo überließ. Nach 1,5 h wurde Naya vom vielen schauen müde und ich zog mich mit ihr nach draußen zurück, wo mehr Ruhe herrschte, damit sie etwas schlafen konnte - was sie dann auch tat. Leider hörte ich dann schon von draußen Rubens typische Theater, er tobte und musste von Steffen runter getragen werden. *grummel*
Der Papa hatte gesagt, dass er noch einmal selber fahren darf und dass wir dann aber gehen und er war auch einverstanden gewesen, zumindest bis zu dem Zeitpunkt, wo es dann die Treppe runtergehen sollte. Da klinkte dann wieder etwas aus und unser Großer heulte, jaulte und brüllte. Bis zur Straßenbahnhaltestelle. Dort hatte er sich dann halbwegs wieder eingekriegt, so dass zumindest in der Straßenbahn Ruhe war. Leider ging daheim das Theater weiter, so dass er mal wieder ohne Geschichte ins Bett musste.
Wir geben langsam die Hoffnung auf, dass es mit ihm nochmal besser wird. :-(
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