Sonntag, 7. Juni 2009

Terrorwochenende mit Besuch

Dieses Wochenende war superanstrengend. Der Samstag begann sehr harmonisch. Die Einzige, die nicht gut drauf war, war Naya. Sie schlief nur, wenn wir sie rumschleppten, also wechselten Steffen und ich uns ab mit Baby hüten. Vormittags haben wir ein wenig Haushalt erledigt (Bad putzen und Wäsche) und Ruben hat schön gespielt. Beim Mittagessen machen haben wir Traumzauberbaum gehört und dazu in der Küche getanzt während Naya auf Papas Bauch schlief. Als alle Fischstäbchen verputzt waren wollte Ruben lieber Mittagsruhe machen als schlafen. Da er gut drauf war, haben wir ihm das erlaubt und er hat dann weiter "Traumzaubi" gehört. Gegen eins war er wieder da und hat mit Papa erst Rennautos geschaut (Formel 1 Qualifying) und ist dann mit mir noch Kuchen kaufen gefahren. Beate, Christoph und Elisa hatten sich angekündigt. Den Kuchen haben wir dann allein gegessen, weil die drei ziemlich spät erst losfuhren und wir Hunger hatten. Erst kurz vor fünf waren sie endlich da.

Wir haben dann gemeinsam Tee getrunken und Mini-Berliner gegessen, während die beiden Kinder in Rubens Zimmer spielten. Zwischendurch tauschten wir noch Kindersachen (wir bekamen was für Naya und Beate nahm Rubens abgelegte Sachen für Elisa mit) und schwatzten über alle möglichen und unmöglichen Dinge. Dann ging es leider schon los, dass Ruben bockte. Er nahm Elisa das Spielzeug weg und wollte nicht, dass sie irgendetwas anfasste. Als wir ihn daraufhin zurechtwiesen, kamen schon die ersten (noch) kleineren Trotzanfälle. Als die drei gegen halb/dreiviertel acht gingen und Ruben Zähne putzen gehen sollte, rastete er völlig aus. Er schrie, brüllte, tobte und kreischte und ließ sich weder durch Zureden, noch durch laut werden beruhigen. selbst der Klaps auf den Hintern half nicht. Dieses Spiel ging dann bis nach neun Uhr, ehe er endlich schlafend im Bett lag.

Der Sonntag begann, wie der Samstag endete. Mit großem Theater unseres Sohnes. Er wollte sich partout nicht anziehen, sondern rannte nackig durch die Wohnung. Aber hier half es wenigstens mal laut zu werden, so dass wir dann, wenn auch mit Verspätung, endlich am Frühstückstisch saßen. Gegen elf brachen wir auf zu einem Spaziergang im Sonnenschein. Unser Ziel: das Wahllokal. Nachdem wir unsere pflicht erledigt hatten gab es gegen halb eins Pizza zum Mittag (Rubens Wunschessen) und er lag pünktlich um eins im Bett und schlief. Und das war gut so. nach 3 Stunden habe ich ihn dann geweckt und der Nachmittag war dann sehr entspannt. Wir fuhren zusammen in den Garten zum Erdbeeren, Kirschen und Johannisbeeren ernten. Und nur Naya wollte nicht so wie wir und meckerte. Aber auf Mamas Arm gab sie dann auch Ruhe.
Nach einem kurzen Abstecher bei der Oma mit Gipsfuß waren wir kurz nach sieben zu Hause. Zum Abendessen gabs Erdbeeren und Johannisbeeren und Ruben lag Punkt acht Uhr ohne Theater im Bett. Naya folgte wenige Minuten später und nun schlafen beide Kinder.... mal sehen wie lange ;-)

Naya schläft tagsüber leider sehr schlecht. Das heißt eigentlich nur in Mamas oder Papas Arm, was auf die Dauer arg anstrengend ist. Aber dafür klappt das Zu-Bett-gehen abends bisher recht gut.

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