Samstag, 21. März 2009

1. Gartentag und Kindergeburtstag

Heute morgen wurden wir von strahlendem Sonnenschein geweckt. Also quälten wir uns bereits halb acht aus den Federn, da unser Garten wartete. Nach einem langen und kalten Winter sollte heute das Wasser angestellt werden und da mussten wir vor Ort sein. Nach einem kurzen Frühstück gings also los und Punkt 9 Uhr waren wir in unserem Garten. Wir hatten ja das Schlimmste befürchtet, da wir im herbst nicht mehr viel hatten machen können, aber nach einem Rasenschnitt, sah es doch recht passabel aus. Unkraut spriest noch keines, dafür ist es noch zu kalt, es liegt nur jede Menge Laub auf den Beeten.

Ruben holte sich als allererstes seine Lok aus der Hütte und machte diverse Rundgänge mit Mama im Schlepptau, durch die Sparte. Überall wurden krokusse und andere Frühblüher bewundert und Mama staunte nicht schlecht, wie weit einige Leute in ihren Gärten schon waren, trotz des langen (und noch immer anhaltenden, Winters. Nachdem unser Räuber keine Lust mehr zum spazieren hatte, verkrümelte er sich mit Bagger und Schippe auf die noch unbestellten Beete zum buddeln. Und es machte ihm einen Heidenspaß. Nur Mama saß rum und konnte nix tun, wegen der dicken Murmel :-(.

Pünktlich zum Mittagessen ging es heim und es wurden wieder reichlich Fischstäbchen verputzt nach der vielen frischen Luft. Und sogar das Insbettgehen zum Mittagsschlaf klappte ohne Probleme. Der Papa fuhr dann noch einige Erledigungen machen und zurück in den Garten. Da wurde dann noch die neue Wasseruhr eingebaut und ds Schilf zurückgeschnitten.

Ich hingegen musste Ruben kurz nach 14 Uhr wecken, da wir ja 15 Uhr beim Erik zum Geburtstag eingeladen waren. Nach ein wenig rumgemaule, war er aber doch relativ schnell auf den beinen und wir stiefelten zur Straßenbahn. An der Rankestraße stiegen wir, nach kurzem Sprint, noch in den Bus und pünktlich kurz vor 15 Uhr waren wir da. Ruben verteilte schnell das Geschenk und wollte dann spielen gehen, war aber etwas verwirrt, weil plötzlich so viele Kinder da waren - die er vor allem nicht kannte! Also klammerte er fast 2 Stunden an mir, wollte keinen Kuchen essen, nichts trinken, nicht spielen und die Schatzsuche auch nicht mitmachen. Also blieben wir zwei während der Schatzsuche in der Wohnung und Ruben spielte selig und zufrieden Danach war das Eis aber dann gebrochen. Wie immer suchte er sich das einzige Mädel aus und spielte hingebungsvoll mit ihr. Er war also wieder völlig normal, aß ordentlich zum Abendbrot und wollte, als der Papa uns abholen kam, nicht ganz so wirklich gehen, aber auch das klappte dann doch ohne Probleme.

Daheim haben wir dann noch seine Lego-Feuerwehr zusammengebaut, die er von Anja bekommen hatte, und noch ein wenig gespielt. Halb neun lag er dann im Bett, ganz ohne Theater und nochmal reinkommen. Er war einfach zu müde.

Keine Kommentare: