Montag, 2. Februar 2009

Die coole Eisenbahn

Dieses Wochenende hat Ruben bei seinen Großeltern verbracht in Dresden. Sonntag abend gegen 18 Uhr klingelte es endlich und unser "verschollener Sohn" wurde heimgebracht. Er stürzte die Treppe rauf, in meine Arme und fragte als erstes: "Mama, wo hast du deine coole Eisenbahn?" Ich hab zuerst ihn und dann meine Mutter völlig verständnislos angeschaut, bis sie dnn aufklärte, sie hätte ihm von meiner elektrischen Modelleisenbahn erzählt. *argh* Ich hatte es bisher tunlichst vermieden ihm zu sagen, dass ich eine habe, weil er mit seinen knapp 4 Jahren doch noch etwas klein dafür ist. Nunja. Die Enttäuschung von Ruben kann man sich sicherlich vorstellen, als ich ihm sagte, dass die im Keller ist und ich auch keine Schienen mehr dazu habe. Den Tränen nahe rang er mir aber das Versprechen ab, dass er sie aber wenigstens einmal anschauen dürfe.

Heute holte ich ihn vom Kindergarten ab und die erste Frage lautete, ob ich denn die Eisenbahn schon aus dem keller geholt hätte *grummel* Da die aber ziemlich weit oben steht hatte ich die Ausrede, dass ich die ohne den Papa nicht holen kann. Also riefen wir von daheim den Papa an, der dann auch 10 min. später vor der Tür stand und sogleich in den Keller geschickt wurde. *lach*

Beim Auspacken des Kartons staunte Ruben wirklich Bauklötzer, was die Mama da so alles auspackte. Viele Güter- und Personenwagen, einen Speisewagen, 3 Dieselloks, 1 Dampflok (Kommentar: "Ach, Mama, die ist ja cool") und.... da waren doch tatsächlich noch Schienen da. Also setzte der Papa sich hin und baute einen kleinen Kreis auf, fand eine Schiene mit Stromnehmer und schloß dass inwzischen über 25 Jahre alt Trafo an. Leider wollten die Loks nicht so ganz. Naja, sind ja auch nicht jünger als der Trafo. 2 Dieselloks fuhren gar nicht, die Dampflok fuhr zwar, klang dabei aber sehr altersschwach. Nur die 3 Diesellok ließ uns nicht im Stich und sauste bis zum Sandmann über die Schienen, sehr zur Begeisterung unseres Kindes.


Nach dem Sandmann wurde sie dann ber wieder in den Karton verpackt und im Keller verstaut, jedoch mit dem Versprechen, dass er sie bekommt, wenn er in die Schule kommt... Wie die Mama damals.

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