Nachdem der 1. Versuch, unserem Kind das Verkehrsmuseum näherzubringen, gescheitert war, starteten wir heute einen zweiten Versuch. Auch deswegen, weil Ruben sehr begierig darauf war, nochmal dahin zu fahren, wo die Züge alleine fahren. Und nach seinem Wortlaut: Diesmal weine ich aber nicht, wagten wir den Versuch.
Der Tag begann sehr entspannt, mit einem kurzen Arztbesuch (Ruben hat ein Gerstenkorn im rechten Auge) und einkaufen im Kaufland. Alles ganz ohne das übliche Theater (liegt auch vielleicht daran, dass Mama ja Urlaub hat und ungemein entspannt ist). Nach dem Mittagsschlaf, der erstaunlicherweise auch ohne Theater ging, setzten wir uns ins Auto. Ruben war so aufgeregt, dass er sich beim erzählen im Auto immer wieder überschlug und kaum einen Satz vollständig rausbrachte. Wir fanden einen relativ günstigen Parkplatz am Zwinger und liefen den Rest des Weges. Am Verkehrsmuseum angekommen, war Ruben kaum zu bremsen. Er konnte kaum abwarten, dass ich meinen Eintritt bezahlte und wollte schon die ersten Museumsräume erstürmen. Als es dann aber reingehen sollte, da stockte er dann doch. Die großen Dampflokomotiven und Straßenbahnen waren ihm so gar nicht geheuer und er ließ sich nicht überreden, in die Räume wirklich reinzuschauen. Der Hauptraum aber mit den Autos und den Flugzeugen am "Himmel" hatte es ihm angetan. Doch kaum da durch steuerte er zielstrebig die Treppe an und stürmte nach oben in den Spielraum. Selbst nach 20 Minuten ließ er sich nur schwer überreden weiterzugehen, weil die Mama ja noch ein wenig mehr sehen wollte.
Doch als er dann die kleineren Modelle im nächsten Raum sah gab es kein halten mehr. Er stürmte von Vitrine zu Vitrine und rief immer: Mama, schau mal hier, das musst du fotografieren. Also war ich immer am knipsen. Leider war Ruben selber so schnell, dass ich ihn kaum auf ein Foto bekam. Nach einer guten Stunde hatte er dann aber doch die Nase voll und wollte gehen. Also ging es durch die Stadt wieder zum Auto, aber nicht, ohne vorher noch ein kleines Eis zu schleckern.
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