Montag, 18. Februar 2008

Ein Tag im Zoo Leipzig

Am Freitag sind wir gleich frühmorgens (halb neun) aufgebrochen, um in den Leipziger Zoo zu fahren. Den schönsten Zoo den wir kennen. Die Fahrt dahin ist ja nicht sehr lang (reichliche Stunde) und Ruben hatte draußen viel zu entdecken. Gottseidank gibts ja auf Deutschlands Autobahnen genug Baustellen mit Baggern, Kipplastern und anderen Großfahrzeugen. *grins*

Kurz vor zehn bogen wir ins Parkhaus ab. Leider hielt Rubens Blase nicht lange gung, so dass wir dort gleich noch einmal komplett Wäsche wechseln mussten. Naja, wir hatten ja genug mit und Mama hat ja ne Waschmaschine.


Im Zoo angekommen waren wir als erstes im Aquarium. Vom Krokodil wollte Ruben so gar nicht wieder weg, obwohl das ja nun wirklich nur faul rumlag (Im Gegensatz zum Dresdner Krokodil scheint dieses aber nicht ausgestopft zu sein, da sich die Augen zumindest bewegten). An den Fischen rannte unser Kind so schnell vorbei, dass ein Hinterherkommen kaum möglich war. Nur die Kois hatten es ihm angetan, zumal man die auch noch streicheln konnte/durfte. Er fand das sehr lustig und die Fische waren erstaunlich zutraulich.


Nach fast 10 Minuten stürzte er dann weiter zu den Haifischen und dann ging es wieder raus in die Kälte. Vorbei bei den Elefanten (die er irgendwie nicht besonders toll fand), weiter zu den Tigern, Vögeln und anderem Kleingetier. Im Pongoland konnte er sich kaum sattsehen an den Affen, er war nicht mehr rauszubekommen, nur der Hunger fing an zu quälen. Also sind wir schnell zur Savannenlodge gelaufen und haben dort üppig gefuttert. Ruben verdrückte ein ganzes Putensteak mit Kartoffeln und Reis, nur der Broccoli wollte nicht schmecken. Nach dem Mittagessen wollte er zurück zu den Affen, also sind wir die ganze Strecke zurück gelaufen. Nach fast 20 Minuten im Pongoland (die Affen bekamen auch gerade ihr Mittagessen) sind wir dann zu den Giraffen. Leider waren die aufgrund von Reinigungsarbeiten im Vorgehege und somit für die Besucher nicht sichtbar. Klappt bestimmt das nächste mal wieder. Also weiter zu den Löwen. Dort fand gerade die Fütterung statt und der Herr Gräser von "Elefant, Tiger & Co." erläuterte sehr lustig das Leben von Luena und Matadi (so heißen die beiden Löwen) im Leipziger Zoo. Ruben war zu diesem Zeitpunkt schon etwas müde und ruhte sich auf Papas Schultern aus. Bemerkte aber entrüstet, dass der Löwe ja seinen Ball kaputt gemacht hat. *lach* Naja, bei den Zähnen und Krallen ist das ja kein Wunder. Nach dieser Fütterung haben wir uns noch die Futtergabe bei den Erdmännchen angeschaut. Es gab Grillen und Mehlwürmer *Igitt*


Zum Schluß wollte Ruben unbedingt noch einmal zu seinem Krokodil. Also nochmal in das heiße Terrarium rein. Hier merkte man unserem Kind dann schon an, dass er bereits fast 5 Stunden durch den Zoo gelaufen war und wir brachen auf Richtung Hotel.

Dort angekommen haben wir ein wenig zum Abendessen eingekauft und unser völlig übermütiges und vor allem übermüdetes Kind halb sieben bereits ins Bett gesteckt.

Alles in allem war es ein anstrengender aber supertoller Tag.

Keine Kommentare: