Der heutige Tag begann mit einem entspannten Ausschlafen der Eltern (bis halb neun). Ruben spielte bereits seit halb sieben ganz fröhlich, verlangte nur kurz nach halb acht eine frische Windel, da er mal wieder eingekackert hatte. Nach dem Aufstehen haben wir kurz gefrühstückt. Ruben machte sich mit Heißhunger über seinen Schokoreis mit Milch her. Vorher hatte er sich schon heimlich ein Toastbrot aus der Küche stibitzt. Es wird nicht lange dauern und er macht sich sein Essen immer selber. *lach* Nachdem ich meine Milch vom Müsli nicht mehr geschafft habe, bekam der Kater seine Portion ab. Ruben fand das äußerst interessant.
Nach dem Frühstück gings zum Einkauf, der relativ entspannt ablief. Nur eine H0-Eisenbahn hatte es unserem Kind soweit angetan, dass es ein absolutes Theater gab. Naja, wir mussten da durch. habe ihm erklärt, dass er erst eine elektrische Eisenbahn bekommt, wenn er zur Schule geht. Hoffentlich fängt er jetzt nicht an zu fragen, ob er morgen in die Schule darf. *fürcht*
Der Mittagsschlaf wollte heute nicht wirklich enden, also haben wir Ruben dreiviertel drei aus dem Bettchen geholt (er saß relativ verschlafen davor - ob nun rausgefallen oder rausgestiegen - keine Ahnung) und sind ratzfatz ins Auto gestiegen. Es ging nach Bad Gottleuba. Die Tik-Tak-Oma ist dort grade zur Kur und wir wollten meinen freien Samstag dazu nutzen sie endlich einmal zu besuchen.
Die Autofahrt verbrachte Ruben damit seine Zeitung durchzulesen und uns lautstark zu erklären, dass Percy, Duck, Toby und Thomas alle in der Zeitung waren und was sie so angestellt haben. Dabei sah er aus wie ein Geschäftsmann. Eigentlich fehlte nur noch der Laptop und ein Kaffee. Aber damit warten wir wohl lieber noch.
Nach einigem Rumgekurve im Gesundheitspark in Bad Gottleuba hatten wir endlich das Haus gefunden und gingen zum Eingang. Ruben war völlig verwirrt als er zusätzlich zur Tik-Tak-Oma plötzlich noch die Oma und die Tante Tine vorfand. Ich glaube das war ein wenig zuviel für ihn. Er begrüßte zwar die Oma noch, aber bei den beiden anderen fing er an zu fremdeln und klammerte sich, im wahrsten Sinne des Wortes, an Mamas Bein. Oma und Tante Tine verabschiedeten sich recht schnell und bis zum Zimmer der Tik-Tak-Oma hatte er sich soweit wieder im Griff und drehte fröhlich auf. Er tobte durchs Zimmer, knuddelte die Uroma und saß im Nu auf ihrem Schoß um ihr die Funktionsweise einer Feuerwehr zu erklären. Es war für uns alle ein sehr schöner, wenn auch kurzer Nachmittag. Auf dem Rückweg zum Auto ließ Ruben seinen gesamten Charme spielen und brachte alle Patienten, die auf dem Weg zum Abendessen war zum lachen.
Auf dem Heimweg stoppten wir noch kurz bei McDonalds um unser Abendessen einzunehmen. Als ich mit dem vollen Tablett zum Tisch kam, meinte Ruben lautstark: "Da kommt die Mama mit MEINEM Essen." Aber ehrlich, außer ein paar McNuggets und Pommes hat er natürlich nix bekommen. Wäre dann doch zuviel gewesen.
Ganz toll fanden wir, dass es Ruben heute gelungen ist, trotz zweier langer Autofahrten und viel Aufregung, nicht einmal einzupullern. Er ging sofort auf die Toilette wenn wir es sagten und kam auch von selber, dass er pullern muss. Hat er wirklich toll gemacht. Und auch das Schlafen klappt momentan wieder sehr gut *AufHolzklopf*. Er schläft ja nun schon einige Tage wieder in seinem richtigen Bett und steht fast jeden Tag nach halb sieben auf. Nur einmal musste ich ihn um fünf ins Bett zurück schicken. Da scheinen die Nächte im Gitterbett doch etwas bewirkt zu haben.
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1 Kommentar:
Hallo Ruben, die Tik tak Oma hat dich heute entdeckt und sich sehr gefreut. Sie hofft nun das die Mutti das Loch in deinem Kopf schnell wieder zustopft.Ganz liebe Grüße von Hanne,Anja und
Tik Tak Oma
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